33:00
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Zwischen zwei Atemzügen | Yoga Nidra für innere Stille

by Kelly Bell

Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle

Was liegt zwischen einem Atemzug und dem nächsten? Manchmal ist es nur ein winziger Augenblick – ein stiller Zwischenraum, bevor der Körper ganz von selbst wieder einatmet. Diese Yoga-Nidra-Reise lädt dich dazu ein, genau diesen feinen Moment wahrzunehmen, ohne deinen Atem zu kontrollieren oder bewusst anzuhalten. Getragen von tiefer körperlicher Entspannung darf deine Aufmerksamkeit immer feiner werden. Vom Atem zu den kleinen Zwischenräumen zwischen Gedanken, Bewegungen und Momenten. Eine sanfte Reise in Präsenz, innere Ruhe und das einfache Sein. Du musst nichts erreichen. Lass deinen Atem kommen und gehen – und dich von ihm tragen.

Transkription

Herzlich willkommen zu dieser Yoga Nidra Session.

Schön,

Dass du da bist.

Vielleicht war dein Tag bisher voller Bewegung.

Voller Gedanken.

Voller kleiner und großer Dinge,

Die deine Aufmerksamkeit gebraucht haben.

Für die kommende Zeit musst du nirgendwo mehr hin.

Du musst nichts erledigen.

Nichts verstehen.

Und auch nichts erreichen.

Heute richten wir unsere Aufmerksamkeit auf etwas,

Das uns jeden einzelnen Moment begleitet.

Und das wir doch so oft kaum wahrnehmen.

Unseren Atem.

Einfach um ihm zuzuhören.

Denn manchmal gibt es zwischen einem Atemzug und dem nächsten einen ganz feinen Moment.

Einen Moment,

In dem der vorherige Atemzug bereits gegangen ist?

Und der nächste noch nicht begonnen hat.

Vielleicht ist dieser Moment kaum wahrnehmbar.

Vielleicht zeigt er sich heute überhaupt nicht.

Beides ist vollkommen in Ordnung.

Wir lassen den Atem einfach geschehen.

Richte dich nun so ein,

Dass dein Körper sich gut getragen fühlt.

Leg dich dafür auf den Rücken.

Die Arme entspannt neben dem Körper mit etwas Abstand zum Oberkörper.

Die Handflächen zeigen nach oben.

Nimm nun die Geräusche,

Um die ich herum war.

Länge in der Ferne.

Engel in deiner Nähe.

Alle Geräusche dürfen Teil dieses Moments sein.

Und während du sie wahrnimmst,

Darf dein Körper ruhig werden.

Lenke deine Aufmerksamkeit nun wieder zu dir.

Fokussiere dich auf deinen rechten Daumen.

Und den Zeigefinger.

Den Mittelfinger.

Den Ringfinger.

Der kleine Finger.

Nehme den Raum zwischen all deinen Fingern wahr.

Die Handfläche.

Den Handrücken.

Das Handgelenk.

Der Unterarm.

Der Ellbogen.

Der Oberarm.

Die rechte Schulter.

Lenke deine Aufmerksamkeit nun in deine rechte Hüfte.

Den Oberschenkel.

Das rechte Knie.

Der Unterschenkel.

Der rechte Knöchel.

Der große C.

Der zweite Zeh.

Der dritte C der vierte Zeh.

Der kleine See.

Nehme den Raum zwischen all deinen Zehen wahr.

Bringe deinen Fokus nun in deinen linken Daumen.

Den Zeigefinger.

Der Mittelfinger.

Der Ringfinger.

Der kleine Finger.

Nehme den Raum zwischen all deinen Fingern wahr.

Die Handfläche.

Den Handrücken.

Das Handgelenk.

Der Unterarm.

Der Elbow.

Der Oberarm.

Die linke Schulter.

Bringe dein Fokus nun in deine linke Hüfte.

Der Oberschenkel.

Das linke Knie.

Der Unterschenkel.

Der linke Knöchel.

Der große C.

Der zweite Ziel.

Der dritte Zeh der vierte Zeh.

Der kleine See.

Nehme den Raum zwischen all dein Zehen wahr.

Richte deinen Fokus nun auf deine Schulterblätter.

Der Raum zwischen deinen Schulterblättern.

Die Wirbelsäule.

Der untere Rücken.

Der Bauchraum.

Der Brustraum.

Der Herzraum.

Der Hall.

Der Kiefer.

Die Zunge.

Die Augenlider.

Die Stirn.

Der Raum zwischen den Augenbrauen.

Spüre nun den gesamten Körper als ein zusammenhängendes Feld von Wahrnehmung.

Nimm nun noch einmal deinen gesamten Körper wahr.

Wohin?

Getragen.

Still.

Und irgendwo in diesem ruhenden Körper bewegt sich dein Atem.

Ganz von selbst.

Der Atem kommen.

Der Atem geht.

Vielleicht spürst du die Bewegung im Bauch.

Vielleicht auch im Brustraum.

Vielleicht bemerkst du die Luft,

Die durch deine Nase ein- und wieder ausströmt.

Es spielt keine Rolle,

Wo du deinen Atem wahrnimmst.

Lass ihn einfach kommen.

Und wieder gehen.

Nimm für einen Moment wahr,

Wie wenig du eigentlich tun musst,

Damit dein Atem geschieht.

Du musst deinen Körper nicht daran erinnern.

Etwas in dir weiß,

Wann der nächste Atemzug kommen darf.

Du kannst dich ihm anvertrauen.

Ein Atem zu kommen.

Ein Atemzug geht.

Und du lässt dich tragen.

Lenke deine Aufmerksamkeit nun sanft an das Ende deiner Ausatmung.

Atme ganz natürlich weiter.

Vielleicht bemerkst du irgendwann einen winzigen Moment,

Bevor der nächste Atemzug von selbst beginnt.

Vielleicht ist dort keine spürbare Pause.

Dann lass auch das genauso sein.

Und vielleicht ist da für einen Augenblick ein ganz stiller Moment.

Lass deinen Atemzug ganz von selbst entstehen.

Vielleicht fühlt sich dieser kleine Zwischenraum irgendwann etwas vertrauter an.

Nur ein Augenblick,

In dem nichts von dir verlangt wird.

Der vergangene Atemzug ist vorbei.

Der Nächste noch nicht da.

Und für diesen einen kleinen Moment musst du nirgendwo sein.

Genau darin liegt etwas unglaublich Friedliches.

Nicht gestern.

Nicht gleich.

Nur jetzt.

Vielleicht kannst du diese Qualität nun etwas weiter werden lassen.

Denn vielleicht gibt es diese Zwischenräume nicht nur in deinem Atem.

Vielleicht gibt es sie auch zwischen zwei Gedanken.

Zwischen zwei Bewegungen.

Zwischen einem Moment und dem nächsten.

Kleine Augenblicke,

Die wir im Alltag so leicht übersehen.

Und doch sind sie da.

Wir sind immer da.

Und vielleicht reicht es,

Wieder ein wenig empfänglicher für sie zu werden.

Lass nun auch die Aufmerksamkeit auf deinem Atem wieder weicher werden.

Du musst ihn nicht länger beobachten.

Lass ihn einfach fließen.

Und auch du darfst für einen Moment einfach fließen.

Im Hier und Jetzt.

Getragen.

Atmen.

Einfach sein.

Beginne nun langsam,

Deinen Atem wieder etwas bewusster wahrzunehmen.

Vielleicht möchtest du einen etwas tieferen Atemzug nehmen.

Ganz in deinem eigenen Tempo.

Spüre wieder deutlicher die Unterlage unter deinem Körper.

Nimm den Raum um dich herum wahr.

Wiege langsam deine Finger und Zehen.

Vielleicht möchtest du dich einmal genüsslich strecken.

Und erst wenn du bereit bist,

Öffne langsam deine Augen.

Vielleicht erinnerst du dich im Laufe deines Tages an diesen kleinen Moment.

Zwischen zwei Atemzügen.

Nicht als etwas,

Das du herstellen musst.

Sondern als Erinnerung daran,

Dass selbst mitten in Bewegung immer wieder kleine Augenblicke von Stille existieren.

Und dass du jederzeit für einen Moment zu dir zurückkehren kannst.

Vielen lieben Dank,

Dass ich dich heute begleiten durfte und für dein Sein.

Namaste

© 2026 Kelly Bell. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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