
3 Wege der Heilung
Heilung muss keine komplizierte Sache sein, sie ist im Grunde auch einfach – aber natürlich nicht immer leicht, weil man dranbleiben muss, da man vielleicht auch mal steckenbleibt und sich von den eigenen Gefühlen und Gedanken in die Irre führen lässt. Dennoch gibt es einfache Wege, die oft schon sofort eine Erleichterung bringen und erst recht, wenn du sie langfristig und immer wieder anwendest. Diese drei Wege, die mir selbst ganz persönlich wichtig geworden sind, möchte ich dir vorstellen. .
Transkription
Was ist eigentlich Heilung?
Es ist ja nicht die Reparatur.
Unseres Inneren,
Dass wir weniger Ängste haben.
Dass wir weniger Wut haben,
Uns besser ausdrücken können,
Unsere Bedürfnisse besser irgendwie verwirklichen können.
Das gehört sicherlich alles irgendwie dazu,
Aber das ist dann noch keine Heilung.
Heilung ist auch im Kern nichts Medizinisches allein.
Es ist ein Teilbereich.
Was ist Heilung und wozu führt Heilung?
Heilung will dich immer zu dir selbst zurückführen.
Heilung will dich immer zu deinem Innersten führen.
Zu deinem Kern führen.
Zu dem,
Was du wirklich bist,
Auch die Medizin letztlich,
Auch wenn sie es vergessen hat und nicht mehr weiß,
Geht es darum,
Dass du zu dir selbst findest,
Zu deinem Kern.
Zu dem,
Was eigentlich nie krank war oder gebrochen war,
Sondern immer schon heil war.
Zu dem,
Wie du wirklich bist und wozu du gedacht bist.
Und der Prozess dahin,
Heilung Und weißt du,
Das heißt ja ganz klar,
Dass unser spiritueller Weg immer ein Weg der Heilung sein muss.
Und wenn er ein Weg ist,
Ist er das auch.
Wenn ich mir nichts vormache auf dem Weg,
Wenn ich mir nichts schönrede.
Wenn ich mich meinen Themen stelle,
Dann ist mein spiritueller Weg ein Heilungsweg.
Und kann auch gar nicht anders sein.
Vielen Dank.
Und ich glaube auch,
Dass.
.
.
Gott.
Die wichtigste Tätigkeit Gottes.
Tag für Tag ist die.
.
.
Uns zu helfen,
Dass wir heil werden,
Dass wir Heilung erlangen.
Wir haben Gott in den Jahrhunderten,
Jahrtausenden sehr gerne damit benutzt,
Andere zu kränken.
Andere zu verletzen.
Andere moralisch klein zu halten.
Da sieht man mal,
Wie sehr das dem Göttlichen eigentlich widerspricht.
Gottes tiefste Tätigkeit ist dir zu helfen,
Dass du heilst.
Die tiefste göttliche Energie ist immer eine heilende Energie.
Immer eine Energie,
Die dich zu dir selbst hinführt,
Zu deiner eigenen,
Ganz persönlichen Wahrheit.
Zu dem,
Wie du sein kannst.
Dorthin wo du Fülle erlebst.
All das Streben Gottes ist genau das.
Du kannst das im Evangelium nachlesen bei Jesus.
Jesus verstand sich ja auch als jemand,
Der heilt.
Die Menschen kamen,
Strömten zu ihm.
Das wird sehr schön,
Sehr plastisch dargestellt,
Weil Jesus geheilt hat.
Aber er hat nicht nur dann geheilt,
Wenn man ganz offensichtlich geheilt wurde,
Weil ein Lama wieder gehen konnte.
Sondern das ganze Volk.
Wollte er heilen.
Das war sein Auftrag.
Jesus ist sozusagen das Urbild.
Des Heilers.
Und dazu gehört auch manches,
Vielleicht auch mal ein schroffes Wort.
Um aufzurütteln,
Nicht um weh zu tun.
Nicht um zu verletzen,
Nicht um zu kränken.
Sondern um aufzurütteln.
Unsere Müdigkeit,
Unsere Schläfrigkeit,
Unsere.
.
.
Gemütlichkeit und Faulheit manchmal auch.
Einfach ein klares Wort braucht,
Damit wir aufwachen.
Wie der Wecker,
Der morgens klingelt.
Der ja auch erstmal erschrecken kann.
Ist manches Wort dir ein Wecker gedacht,
Damit du aufwachst.
Heilung ist dein Weg.
Mein Weg auch,
Natürlich.
Auch mein Weg ist ein Heilungsweg.
Und ich bin ihn lange,
Konsequent,
Über Jahrzehnte gegangen.
Mit vielen Auf und Abs,
Mit kleinen Pausen dazwischen.
Habe ich an mir sehr klar gearbeitet.
Das war auch nötig.
Es war auch wirklich nötig.
Ich merke,
Dass ich jetzt an eine Ebene komme,
Wo etwas anderes in mein Leben tritt.
Aber das ist ein anderes Thema.
Ich möchte dir heute drei Grundhaltungen geben,
Die mir wichtig sind.
Das sind Möglichkeiten,
Die dir gegeben sind,
Wie du an dieser Heilung selbst wirken kannst,
Was du tun kannst.
Manches hat eine ganz verblüffende Wirkung.
Manches braucht Zeit damit es wirkt.
Es geht selten darum,
Mal ganz eben schnell alles gut zu machen.
Das funktioniert nicht.
Heilung ist eine andere Form von Wachsen.
Man könnte sagen auch wachsen.
Wachsen aus deiner Realität heraus in die Wirklichkeit hinein?
Die wir die göttliche nennen.
Dass du in die göttliche Wirklichkeit wächst.
Und da können dir diese drei Übungen oder drei Haltungen helfen.
Fange ich an mit der ersten.
Wir sind es gewohnt,
Die Dinge.
.
.
Uns anzueignen,
Zu sagen,
Das ist meins.
Manche sagen auch meine Frau,
Mein Mann,
Wenn sie verheiratet sind,
Mein Freund.
Mein Haus,
Meine Katze.
Mein Pullover,
All das benennen wir so.
Auch unsere Meinung,
Meine Meinung,
Das ist meine Meinung dazu.
So sehe ich das.
Meine Gefühle.
Für all das benutzen wir die Besitzanzeigenden.
Für Wörter,
Wie man das auf Deutsch nennt.
Mein.
Und das ist ein Problem.
Und zwar deshalb,
Indem du sagst,
Meine Gedanken,
Meine Gefühle.
Meine Meinung.
Identifizierst du dich damit und machst es wie ein Teil von dir.
Es ist ein Teil von dir.
Und wenn dann jemand kommt und sagt,
Das sehe ich anders und das finde ich schwierig,
Dann kommst du in eine Situation,
Dich verteidigen zu müssen.
Abzugrenzen.
Wie kann man nur Das ist meine Meinung.
Wie kannst du dagegen sein?
Das ist so,
Als wärst du gegen mich persönlich.
Bei Emotionen.
Bei Dingen,
Die mir gehören.
Wo ich meine,
Dass sie mir gehören.
Mein Auto.
Was passiert,
Wenn du das Mein weglässt?
Oder einfach nur das M.
Ich habe.
.
.
Ich habe eine Meinung.
Ich habe nicht meine Meinung.
Die muss ich verteidigen,
Da muss ich für kämpfen.
Ich habe nur eine Meinung,
Ein Gefühl.
Das ist einfach.
.
.
Ein Polovar.
Es verändert sich sofort etwas.
Du kommst,
Du musst das nicht mehr verteidigen.
Du kannst es lassen.
Du kannst es auch bei anderen anders lassen.
Du musst dich nur verteidigen,
Musst nur kämpfen,
Wenn du sagst,
Das ist meine Meinung.
Aber wenn es eine Meinung gibt,
Wenn es einfach ein Pullover ist,
Eine Sache ist,
Ein Gefühl ist,
Das in mir ist.
Ein Gedanke,
Der sich in mir ausbreitet.
Irgendein Gedanke.
Bleibst du frei.
Wie viele Menschen?
Kämpfen weil sie ihre Meinung beschützen wollen,
Weil sie ihre Gefühle ausdrücken möchten.
Aber wenn es nur einfach eine Meinung ist,
Wenn es einfach nur ein Gefühl ist,
Was da sein darf.
Bleibst du frei.
Und muss nicht kämpfen,
Muss nicht gegen etwas kämpfen.
Mach die Dinge nicht alle zu deinem Eigentum.
So ein Teil von dir.
Sondern lass sie einfach da sein,
Wie sie sind.
Denn das bist du gar nicht.
Das ist ja eine wesentliche Information auch.
Auch ein Weg hin zu dem,
Wer du wirklich bist,
Zu erkennen,
Das alles ist etwas,
Aber es ist nicht du.
Das ist etwas Konstruiertes meistens.
Es ist nett,
Auch eine Meinung zu haben ist gut.
Das ist hilfreich,
Manchmal.
Aber das bist du nicht im Kern.
Du bist etwas ganz anderes.
Und deswegen ist es so wichtig,
Dieses Mein wegzulassen,
Weil dann blätterst du dich sozusagen auf und ab.
Und es kommt nach und nach der wesentliche Punkt hervor,
Der du wirklich bist.
Alles,
Was du mein nennst,
Im Inneren und so auch fühlst.
Sprachgebrauch nutzen wir das natürlich,
Aber wenn das wirklich Bedeutung hat für dich.
Dieses Mein und du wirklich dich damit identifizierst,
Dann ist das wie eine Klammer drumherum,
Wie eine Hülle,
Die du um deinen wahren Kern legst.
Und dadurch kommst du nicht zu dir selbst.
Also übe das ein.
Nicht meine Meinung,
Nicht meine Tasse,
Sondern das ist eine Tasse.
Das ist.
.
.
Ja,
Eben ein Pullover,
Eine Meinung,
Ein Gefühl,
Ein Gedanke.
Und dann kann er kommen,
Kann gehen.
Es ist einer von vielen Gedanken,
Die ich habe.
Nichts,
Worum man kämpfen muss.
Das ist das Erste.
Das zweite ist,
Wir denken viel und in dem Augenblick,
Wo wir denken,
Glauben wir es.
Wir glauben,
Das,
Was wir denken,
Das wäre wahr.
Wir denken.
.
.
Angst und denken,
Das wäre so,
Das ist so.
Der andere hat was gegen mich.
Dann denken das.
Das fühlt man in dem Sinne nicht,
Sondern das denkt man erst,
Der andere hat was gegen mich.
Du weißt es nicht.
Aber du gehst fest davon aus und dein ganzes Handeln ist darauf aus,
Genau so darauf zu reagieren.
Aber du weißt es gar nicht.
Du überprüfst es auch in der Regel nicht.
Sondern du nimmst es an,
Weil es in deinen Gedanken kommt,
Weil dein Gedanke ist,
Ist es Wirklichkeit,
Ist es Realität,
Wahrheit.
Aber wie oft haben sich deine Gedanken schon geirrt?
Wie entspannter könnte das Leben sein?
Wenn du nicht alles glaubst,
Was du denkst.
Beginne zu zweifeln.
Beginne an deinen Gedanken zu zweifeln.
Das mag sein,
Was ich gerade denke,
Oder auch nicht.
Wir wissen es nicht.
Ich weiß es nicht.
Denn deine Gedanken konstruieren eine Wirklichkeit aus deinen Befürchtungen heraus,
Aus deinen Vorerfahrungen heraus.
Um das abzuchecken,
Wo ist Gefahr?
Natürlich selbstverständlich.
Aber es ist nicht sehr gut darin,
Die Dinge auch wirklich zu erkennen.
Und es konstruiert Wirklichkeit.
Und eine Wirklichkeit,
Die sich eigentlich immer wieder wiederholt.
Nämlich,
Die Menschen sind gegen mich,
Ich muss mich verteidigen,
Die haben was gegen mich,
Ich arme oder ich arme.
Und die anderen,
Die wissen immer,
Was sie wollen und ich überhaupt nicht.
Und all sowas konstruieren unsere Gedanken.
Immer wieder neu,
Immer wieder neu.
Und wenn du beginnst,
Das mal wirklich anzuzweifeln,
Bin ich wirklich.
.
.
Die Arme,
Die nichts bekommt,
Die immer zurückstecken musste,
Die sich nicht wehren kann oder die Aggressive,
Bin ich das wirklich immer?
Gibt es natürlich auch noch eine andere Wirklichkeit?
Wirklichkeiten sind vielgestaltig.
Glaub nicht einfach,
Mach das Dogmatisieren nicht deine Gedanken.
Sondern werden frei.
Davon sie anzuschauen.
Sie abzuwägen,
Sich zu widerlegen.
Oder sieht er vielleicht nicht auch anzunehmen.
Gibt es auch Gedanken,
Die so wertvoll sind,
Dass du sie annimmst.
Kommen wir zum dritten und letzten Punkt.
Das ist mir besonders wichtig.
Nämlich Wir sind es gewohnt,
Negative Gefühle nicht zu Ende zu fühlen.
Wir spüren,
Irgendwas ist da,
Irgendwas stört mich gerade,
Triggert mich an und dann kommt sofort ein Gegendruck.
Nein,
Das will ich nicht.
Ich werde ärgerlich,
Ich werde wütend,
Ich fange raus,
Ich gehe weg,
Ich bin beleidigt,
Ich bin traurig.
Aber das eigentliche Gefühl,
Dass es geht.
Rechtes Gefühl des Gekränktseins.
Oder der Wut,
Oder was auch immer,
Wird nicht zu Ende gefühlt,
Es wird unterbrochen.
Und die Unterbrechung ist das Problem.
Denn wenn du bereit wärst,
Es in dem Augenblick zu Ende zu fühlen,
Wäre die ganze Geschichte sehr schnell vorbei.
Jedes gefühl möchte gefühlt und zu ende gefühlt werden damit es gehen kann.
Und indem du es aufhältst,
Konservierst du es.
Und damit hast du dann 20,
30,
40 Jahre lang zu tun.
Die Lösung ist eigentlich ganz einfach.
Wenn du spürst,
Da geht mich etwas an,
Da nagt mich etwas an.
Erlaube diesem Gefühl.
Dass es da ist,
Und zwar ganz und gar.
Heißes Willkommen.
Heißt es willkommen,
Sich auszudrücken in deinem Körper,
Wie es will.
Nur im Körper,
Nicht.
Geh nicht in deinen Gedanken rein.
Produziere nicht wieder so eine Wirklichkeit und stell dir nicht tausend Dinge vor,
Sondern spüre nur körperlich.
Was das ist,
Diese Wut,
Diese Angst,
Diese Sorge.
Und dann wirst du spüren,
Vielleicht nicht beim ersten Mal,
Beim zweiten oder dritten Mal,
Wie es weniger wird und wie dieses Gefühl ausläuft.
Weg ist es.
Und dann kommt das nächste Gefühl,
Was du zu Ende fühlst.
Und so ist dein Weg im Kern ein ewiges Fühlen.
Von Gefühlen,
Die immer zu kurz gekommen sind.
Aber du wirst auch spüren,
Wie du zur Ruhe findest.
Und wie etwas Neues in dir einkehrt.
Überhaupt diese drei Übungen können dir helfen.
Wirklich ein Weg zu gehen der Heilung.
Zu dir selbst.
Herz zu dir selbst.
Das ist doch so wichtig.
Dass du scheinst,
Dass du scheinen kannst in dieser Welt.
Dass du merkst,
Ich bin bei mir.
Zutiefst.
Ich spüre mich.
Ich bin da.
Präsent in dieser Welt.
Was ist das für ein Segen für dich und für deine Leute,
Für die Menschen,
Mit denen du zusammen bist,
Für diese Welt?
Das wünsche ich dir.
Dass dir das gelingt,
Dahin zu kommen.
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