07:07
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Kleine Übungen der Freundlichkeit für den Alltag

by David Damberg

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Meditation
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Ich bin ein großer Freund von kleinen Übungen. Große Prozesse und Ausbildungen haben sicher ihren Platz, aber für die kleinen Gesten im Alltag braucht es weder Materialschlachten noch lange Vorbereitungen – und genau deshalb gibt es auch keine Ausreden mehr. In dieser Episode teile ich ein paar ganz praktische Impulse mit dir, wie wir wieder mehr Freundlichkeit in die Welt tragen können – ohne aufdringlich oder missionarisch zu sein. Ob an der Selbstbedienungskasse, beim Vorbeigehen an Menschen in den Einkaufsstraßen, bei der gezielten Begegnung mit einem Bettler oder sogar beim Begrüßen von frischem Obst und Gemüse im Supermarkt: Es sind die unaufgeregten, kleinen Handlungen, die unsere Haltung verändern und etwas Freundlichkeit ausstrahlen. Eine Einladung, dir für die kommende Woche eine dieser kleinen Übungen herauszupicken und einfach mal auszuprobieren.

Transkription

Ich bin ja ein Freund der kleinen Übungen.

Ja,

Es gibt die großen Prozesse mit verschiedenen Phasen,

Die man durchlaufen muss,

Wo man Ausbildungen braucht,

Um das überhaupt durchführen und verstehen zu können.

Und das hat sicherlich seinen Sinn.

Ich mag die kleinen Übungen.

Wo man nicht viel braucht,

Keine großen Vorbereitungen machen muss und gar keine Ausbildung für braucht und wo es auch keine Materialschlacht gibt.

Kleine Übungen,

Die ich immer wieder leicht tun kann in meinem Alltag.

Und wo ich dann ehrlich gesagt auch keine Ausrede mehr habe,

Was vielleicht ein kleiner Nachteil auch sein kann,

Weil es einfach so einfach ist.

Und ich möchte dir heute kleine Übungen der Freundlichkeit mitgeben,

Damit du Freundlichkeit sehen kannst in dieser Welt.

Wenn ich durch unsere Einkaufsstraße gehe,

Die Listermeile,

Dann sehe ich oft verbitterte Gesichter,

Ich sehe traurige Gesichter und ich sehe einsame Gesichter.

Wie wäre es doch ganz schön,

Solchen Menschen kleine Zeichen der Freundlichkeit schenken zu können,

Aber ohne aufdringlich zu sein.

Ohne missionarisch zu sein,

Sondern indirekt sozusagen.

Und da möchte ich dir heute ein paar Hinweise geben,

Tipps geben oder Möglichkeiten geben,

Was du tun kannst,

Um genau das zu erreichen.

Dieser Welt den Menschen zu schenken.

Also gut.

Fangen wir an mit der ersten Übung.

Wenn ich einkaufe,

Gehe ich gerne an die Selbstbedienerkassen.

Immer wieder sehe ich natürlich,

Dass Leute ihren Einkaufskorb stehen lassen und die ganzen Bons,

Die dann da rauskommen,

Auch nicht mitnehmen oder dann nicht dafür sorgen,

Dass sie gar nicht erst ausgedruckt werden.

Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht,

Diesen Bereich immer aufzuräumen.

Also nicht jetzt irgendwie,

Bis man es aufmacht,

Also jetzt nicht so aufwendig,

Dass ich da anfange zu putzen,

Aber dass ich doch den Korb des meines Vorgängers mitnehme,

Dass ich ganz schnell die Bonds einsammle,

Soweit es möglich ist,

Wenn da jemand an der Kasse steht,

Mache ich das natürlich nicht,

Um ein wenig Ordnung herzustellen,

Um für meinen Nachfolger oder Nachfolgerin einen Kassenbereich zu schaffen,

Der angenehm ist,

Der nicht vermüllt ist und auch den Angestellten zu zeigen,

Jemand kümmert sich auch mit darum.

Ich brauche kein Danke,

Wurde mir auch noch nicht gegeben.

Ich mache das einfach,

Weil ich die Welt immer dort,

Wo ich bin,

Ein wenig schöner hinterlassen möchte,

Als ich es vorgefunden habe,

So weit möglich.

Und das ist für mich eine Möglichkeit,

Etwas Freundlichkeit in diese Welt zu bringen.

Vielleicht versuchst du es auch mal oder vielleicht machst du es auch schon und hast das noch nicht unter diesen Gesichtspunkt getan.

Lohnt sich aber,

Das einfach mal so zu sehen.

Eine nächste Idee ist,

Wenn du durch die Straßen gehst,

Versuche lächelnd durch die Straßen zu gehen.

Du musst nicht grinsen,

Das wäre übertrieben,

Aber lächeln.

Und wenn du lächelst und durch die Straßen gehst und anderen Menschen begegnest,

Dann segne sie innerlich.

Schick ihn einfach still,

Deinen Segen,

Ohne dass du irgendwas dazu machen musst.

Du musst die Menschen dafür auch nicht besonders angucken oder dich irgendwie bemerkbar machen oder besonders heilig und fromm dabei aussehen.

Vertrau einfach dem Segen.

Und dann geh einfach weiter und im Stillen segnest du den Menschen,

Die du segnen möchtest.

Wenn es zu viele sind,

Musst du eine von der Auswahl treffen.

Es ist auch keine Pflicht und du musst auch nicht alle segnen,

Aber einfach einen stillen Segen allen geben.

Ja,

Das Nummer zwei.

Nummer 3 Wie wär's,

Wenn du.

.

.

Also bei uns gibt es auch viele Bettler,

Aber es wird bei euch auch nicht anders sein.

Manche kommen dir direkt auf einen zu.

Das finde ich nicht immer so angenehm.

Aber.

.

.

Wie wäre es,

Wenn du einen Bettler aufsuchst?

Nicht irgendwo vorbeigehst,

Sondern gezielt auf jemanden zugehst und ihm so viel Geld wie du magst,

10 Cent,

50 Cent,

1 Euro gibst.

Also nicht darauf warten,

Dass dir irgendjemand begegnet oder dich anspricht,

Sondern du suchst einen Bettler.

Du suchst diesen Bettler auf,

Um ihm oder ihr das Geld zu geben.

Das ist eine andere Haltung und das wird,

Glaube ich,

Auch ankommen,

Wenn der Bettler oder Die Bettlerin merkt,

Da ist nicht jemand,

Der ist vorbei und gibt mir verschämt das Geld,

Sondern jemand kommt auf mich zu und hat mich gesucht.

Das wäre Nummer drei.

Eine andere schöne Möglichkeit ist,

Einfach mal 10 Cent ins Regal zu legen.

Einfach dahinlegen,

Dass Sie jemand anderes dafür enttäuscht sind.

Kosten ist nicht viel Geld.

Also kannst du verkraften,

Gehe ich mal davon aus.

Und für jemand anderes sind 10 Cent aber viel,

Weil es gefunden ist.

Ist eine Kleinigkeit.

Und ach,

Guck mal hier,

10 Cent.

Hat jemand 10 Cent verloren.

Und nimmt sie mit.

Das ist ein kleines Zeichen,

Wo sich jemand freut.

Das ist schon Nummer 4.

Nummer 5?

Wenn du .

.

.

Den Supermarkt betrittst.

Und ich nehme den Supermarkt sehr gerne,

Weil einkaufen müssen wir alle.

Ob reich und arm oder wer auch immer,

Alle müssen irgendwie einkaufen.

Das ist eine Schnittstelle der Gesellschaft,

Der Supermarkt.

Also wenn du in den Supermarkt gehst und meistens kommt man zuerst an Obst und Gemüse vorbei,

Dann begrüße das Obst und das Gemüse.

Das ist das Einzige,

Was da sozusagen noch so lebendig herumliegt.

Tiere,

Die sind tot und alles andere ist auch irgendwie tot und gefriergetrocknet und ähnliches.

Das,

Was noch Leben in sich trägt,

Das ist am Anfang.

Und wie eine kleine innere Solidarität mit dem Lebendigen.

Begrüße und segne es.

Schön,

Euch zu sehen.

Das Grün und das Rot des Paprikas und das Rot des Radieschens und all diese wunderbaren Farben und Formen und aus verschiedenen Ländern kommt das zusammen.

Begrüße es und erfreue dich daran.

Und dann geh weiter einkaufen oder nimm,

Was du brauchst für dich.

Vielen Dank fürs Zuschauen.

Ja,

Das sind ein paar Ideen,

Wie du Freundlichkeit in diese Welt bringen kannst,

In dich selbst hinein,

Um es wieder auszustrahlen oder zu anderen Menschen ganz konkret,

Damit sie sich erfreuen.

Versuch es mal in der kommenden Woche,

Dir eins herauszupicken.

Vielleicht hast du auch noch andere Ideen und das zu verwirklichen.

Ich wünsche dir ganz viel Segen dabei.

© 2026 David Damberg. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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