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Geborgenheit in dir – Somatische Übung für innere Sicherheit

by Sarah Schaefer

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Meditation
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Fühlst du dich manchmal von deinen Emotionen überwältigt? Diese sanfte, somatische Übung hilft dir, innere Sicherheit zu kultivieren, dein Nervensystem zu beruhigen und dich gehalten zu fühlen – ganz ohne äußere Hilfe. Durch achtsame Berührung, sanfte Bewegung und wohltuende Worte schenkst du dir selbst den Halt, den du brauchst. Lass dich von dieser Übung umarmen und finde zurück zu deiner inneren Geborgenheit.

Transkription

Manchmal treffen uns Emotionen wie eine riesige Welle.

Plötzlich,

Unkontrollierbar und überwältigend.

Es kann sich anfühlen,

Als würden sie niemals enden.

Und das liegt daran,

Dass unser Nervensystem oft nicht daran gewöhnt ist,

Emotionen bewusst wahrzunehmen und zu verarbeiten.

Stattdessen interpretiert es sie als Bedrohung.

Für viele von uns fühlt sich Stress oder intensive Emotionen und Gefühle wie etwas an,

Das wir loswerden oder überwinden müssen.

Und vielleicht hast du gelernt,

Dass solche Gefühle nicht willkommen sind.

Mit der Zeit entwickelt unser System Schutzmechanismen,

Um unangenehme Emotionen zu vermeiden.

Eine Überlebensstrategie,

Die uns kurzfristig hilft,

Langfristig jedoch dazu führen kann,

Dass wir den Zugang zu uns selbst verlieren.

Vielleicht hast du schon mal gehört,

Dass wir Gefühle zulassen müssen,

Um sie zu heilen.

Doch was oft übersehen wird,

Wenn wir Emotionen einfach nur fühlen,

Kann das unser System überwältigen.

Ein sanfterer,

Nachhaltigerer Weg ist es,

Unsere innere Sicherheit schrittweise zu stärken,

So dass unser Körper spürt,

Ich bin sicher,

Ich bin gehalten.

Dafür müssen wir unser Nervensystem signalisieren,

Dass es einen stabilen Raum gibt,

In dem Gefühle existieren dürfen,

Ohne Angst vor Überforderung.

Wenn wir lernen,

Uns selbst diesen Halt zu geben,

Muss unser System nicht mehr gegen sich selbst kämpfen.

Co-Regulation,

Also die Unterstützung durch andere,

Ist wunderschön und wichtig.

Doch es ist genauso kraftvoll,

Diese Sicherheit in uns selbst zu finden.

Und genau das machen wir heute zusammen.

Also lass uns beginnen.

Finde einen ruhigen Ort,

An dem du dich sicher fühlst.

Vielleicht ein Bett,

Eine Couch oder ein gemütliches Plätzchen auf dem Boden.

Nimm dir ein Kissen und eine kuschelige Decke und wickel dich mal damit ein.

Und dann spür mal,

Wie sich diese Begrenzung durch die Decke anfühlt.

Wie eine schützende Hülle,

Die dich umgibt.

Und nun umarme mal das Kissen.

Oder auch dich selbst.

Je nachdem,

Was sich angenehmer für dich anfühlt.

Nimm mal einen tiefen Atemzug ein und aus.

Und bemerke,

Wie dein Körper darauf reagiert.

Führe die Wärme,

Die Geborgenheit,

Die sanfte Begrenzung,

Die dir Sicherheit schenkt.

Und wenn es sich für dich okay anfühlt,

Dann schließe jetzt gerne die Augen.

Oder lass deinen Blick einfach ganz sanft werden.

Streiche mal mit deinen Händen sanft über deine Arme.

Ganz langsam,

So wie du es tun würdest,

Wenn dir kalt wäre.

Erlaube deinem Körper,

Diese sanfte Berührung wahrzunehmen.

Und während du dich so streichelst,

Dir selbst Trost schenkst,

Möchtest du dich vielleicht sanft hin und her biegen.

Langsam hin und her bewegen.

Führe,

Wie dein Körper auf diese Bewegungen reagiert.

Auf dieses uralte Muster der Selbstberuhigung.

Und wenn du magst,

Kannst du dabei noch anfangen,

Leise zu sungen.

Ein sanfter Ton,

Eine Melodie.

Denn dieses Summen beruhigt dein Nervensystem und gibt dir ein Gefühl von Verbundenheit.

Aber wenn dir nicht nach Summen ist,

Dann ist das auch vollkommen okay.

Und während du dich in diesem Moment der Geborgenheit wiegst,

Magst du dir vielleicht leise oder in Gedanken ein paar Worte sagen.

Ich bin hier.

Ich sehe dich.

Ich bleibe bei dir.

Ich höre dir zu.

Ich bin für dich da.

Du darfst dich genau so fühlen,

Wie du dich gerade fühlst.

Gerade gibt es nichts zu erreichen,

Nichts zu beweisen,

Nichts zu heilen.

Es ist gerade alles genau richtig,

So wie es ist.

Und dann spür mal in dich rein.

Wie verändert sich dein innerer Zustand durch diese sanften Berührungen,

Die Begrenzung mit der Decke,

Mit dem Kissen,

Durch deine eigenen Worte?

Erlaube es,

Dir selbst Trost zu schenken,

Auch wenn es sich vielleicht komisch und ungewohnt anfühlt.

Also bleib noch einen Moment in dieser Geborgenheit.

Und wenn es sich für dich stimmig anfühlt,

Dann vertiefe langsam deine Atmung.

Vielleicht möchtest du dich auch regeln und strecken,

Deine Arme bewegen,

Den Körper sanft ausstrecken.

Und wenn du bereit bist,

Öffne langsam deine Augen.

Wie fühlt sich dein Körper jetzt an?

Leicht etwas ruhiger?

Etwas weicher?

Nimm dieses Gefühl der Sicherheit mit in deinen restlichen Tag.

Du kannst jederzeit hierher zurückkehren.

Bis zum nächsten Mal,

Deine Sarah

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Vera

November 8, 2025

Wunderschön und so wohltuend,vielen Dank🙏🏼🥰

Eva

October 30, 2025

Tolle und effektive Übung.

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