
Veränderung ist möglich und sie beginnt in uns selbst- warum die Welt genau auf Dich und Dein einmaliges Selbst gewartet hat
Vom sinnlosen Streben nach Perfektion, der Falle des sich Vergleichens und der Frage, wie Du Dein Selbst zum Leuchten bringst. Inspirationen und Selbstcoaching-Tools für Deinen Weg zu Dir selbst. Warum der tiefe Wunsch nach Veränderung nichts mit der oft kritisierten Selbstoptimierung zu tun hat, warum Du nicht perfekt sein musst, um Dich und Dein Okaygefühl zu finden und welche Schwierigkeiten und Fallen auf dem Weg zu Dir selbst lauern, darum wird es in dieser Podcastfolge gehen.
Transkription
Warum treffen wir uns in einem Podcast über Persönlichkeitsentwicklung?
Warum ist unser Bücherregal voll von Ratgeberbüchern über Beziehungen und Selbstentfaltung?
Vielleicht sogar über spirituelle Themen?
Warum üben wir uns in Meditation oder Yoga?
Weil uns etwas verbindet,
Da bin ich sicher.
Wir sind auf der Suche,
Auf der Suche nach Möglichkeiten und Wegen,
Uns selbst unsere Beziehungen und unser Leben wirklich zu verstehen und so zu gestalten,
Dass wir uns damit wohlfühlen,
Dass es für uns stimmt.
Du bist nicht zufällig hier und hörst Folge 42 des Leben lieben lassen Podcasts.
Es hat etwas mit dir selbst und deinen tiefsten inneren Sehnsüchten zu tun,
Mit deinem Wunsch nach Entwicklung und Gestaltung,
Denn das ist das natürliche Prinzip des Lebens.
Warum dieser Wunsch nichts mit der oft kritisierten Selbstoptimierung zu tun hat,
Warum du nicht perfekt sein musst,
Um dich und dein Okay-Gefühl zu finden und welche Schwierigkeiten und Fallen auf dem Weg zu dir selbst lauern.
Darum wird es in dieser Podcast-Folge gehen.
Es gibt wieder Stoff für die Selbstentwickler unter euch,
Für die,
Deren Lust auf Entdecken und Entfalten der eigenen Möglichkeiten niemals endet und ich freue mich,
Dass auch du mit dabei bist.
Leben lieben lassen,
Der Podcast zum Thema Persönlichkeit,
Beziehung und Selbstliebe.
Von und mit Claudia Bechert-Möckel.
Perfektionsstreben ist eine Falle,
Die uns von uns selbst entfremdet.
Und dann schaue ich mir immer die Posts von den Leuten an,
Denen ich in Social Media folge,
Bei denen immer alles easy ist,
Die glücklich sind und die all das haben,
Das ich auch gerne hätte.
Die machen es irgendwie richtiger und dann geht es mir noch schlechter.
Mia ist eine meiner Klientinnen und Mia ist verzweifelt.
Sie steckt arg in der Perfektionsfalle.
Mia strengt sich permanent an,
Perfekt zu sein,
Fühlt sich dennoch ungenügend und klein.
Und das besonders,
Weil sie die Trennung von ihrem Partner noch nicht verkraftet hat.
Deshalb hat sie Kontakt zu mir aufgenommen.
Sie hält den unschönen Abgang ihres Freundes für ein sicheres Zeichen ihres Nicht-Gut-Genug-Seins und bestraft sich mit strahlenden Bildern der Social Media Accounts von irgendwelchen Influencern.
Wenn ich ein bisschen mehr so wäre,
Denkt Mia,
Dann wäre ich auch liebenswerter und glücklicher.
Ich kann es fast nicht glauben,
Dass diese gebildete,
Erfolgreiche und gutaussehende Frau Anfang 30 diesen Bullshit glaubt.
Zusammen schauen wir uns ihren eigenen Insta-Feed an.
Und wie zu erwarten,
Wir sehen Mia stets glücklich,
Strahlend,
Wunderschön,
Inmitten von lachenden Gesichtern und an wunderschönen Orten.
Nur Licht,
Kein Schatten.
Wer hätte das gedacht?
Wir müssen beide lachen.
Das Streben nach Perfektion ist das Gegenteil von persönlicher Entwicklung.
Perfektionsstreben ist eine böse Falle.
Eine Falle,
In die besonders viele von uns Mädels tappen.
Ob in der Liebe,
Im Job,
Als Mutter,
Freundin oder in der bunt schillernden Social Media Welt,
Immer wollen wir alles richtig machen.
Die Besten sein.
Und am besten noch gut aussehen dabei.
Pausenlos vergleichen wir uns mit anderen und haben furchtbar Angst,
Dabei schlecht abzuschneiden.
Bloß keine Fehler machen.
Was für eine permanente Anstrengung.
Und doch scheitert man auf der Suche nach Perfektion zwangsläufig an den eigenen,
Unnatürlichen Ansprüchen.
Auf dem Weg des Perfektionszwanges kommen wir niemals bei uns selbst an.
Im Gegenteil.
Wir entfremden uns durch die permanente Orientierung nach außen immer mehr von uns.
Wir werden hart,
Angespannt,
Freud und rastlos.
Ja,
Es stimmt.
Du bist nicht perfekt.
Und ich auch nicht.
Niemand ist es.
Es sieht nur so aus.
Genau genommen gibt es überhaupt gar kein Perfektsein.
Unsere Vorstellung von Perfektion ist statisch und starr.
Wie in Zement gemauert.
Wir glauben,
Wenn wir diesen Zustand der Perfektion erreicht hätten,
Dann funktioniert alles und das bleibt dann auch so.
Glücksseligkeit.
Für immer.
Aber das Leben ist anders.
Leben ist Bewegung.
Es fließt.
Es verändert sich ständig.
Es folgt dem Wunsch nach Entdeckung.
Wir erleben immer wieder neue Herausforderungen.
Und wir passen uns an.
Wir wagen immer wieder etwas Neues.
Wir betreten unsicheren Boden.
Verlassen unsere Komfortzone.
Suchen nach Lösungen.
Und ja,
Das kann auch schief gehen.
Manchmal machen wir Fehler.
Und dann?
Dann wissen wir,
Dass es so nicht geht.
Und wir probieren etwas anderes.
Im besten Falle.
Vielleicht kommen wir auf einem anderen Weg zur Lösung.
Oder beim nächsten Mal.
Leben bedeutet Entwicklung.
Versuch und Irrtum.
In uns,
Und zwar in jedem von uns,
Ist ein einzigartiges Potenzial,
Das sich in die Welt hinein entfalten will.
Dieses Potenzial ist unser einmaliger Wesenskern.
Dieser Wesenskern,
Oft auch das wahre Selbst genannt,
Ist der Teil von uns,
Der sich niemals verändert.
Mit diesem Wesenskern sind wir schon auf die Welt gekommen und du trägst ihn in jedem Moment deines Lebens in dir.
Ob er allerdings zur Entfaltung kommen darf,
Ist eine andere Frage.
Die wunderbare Vera Birkenbiel hat das einmal ganz plastisch erklärt.
Das Video dazu kannst du dir auf YouTube anschauen.
Ich gebe diese Zusammenhänge,
Wie sie Entwicklung erklärt,
Hier mal im Claudia-Style wieder.
Wir kommen auf die Welt und wir sind einmalig.
Es gibt uns nicht noch einmal.
Niemand auf der ganzen Welt ist genau wie wir.
Alles,
Was wir jemals sein werden oder sein könnten,
Ist als Möglichkeit schon in uns angelegt,
Wenn wir geboren werden.
Das ganze Potenzial dieses Seins ist wie in einem Samenkorn enthalten und wartet darauf,
Dass es sich in die Welt hinein entfalten darf,
Und zwar in voller Pracht und Blüte.
Doch auf diesem Weg der natürlichen Entfaltung erfahren wir nicht nur günstige Umstände.
Den meisten von uns passiert auf diesem Weg etwas,
Das dazu führt,
Dass wir nur einen Teil unserer Möglichkeiten entfalten und andere sich gar nicht erst entwickeln.
Wie eine Pflanze,
Bei der sich bestimmte Teile ausprägen und Blüten treiben und andere Äste verkümmern.
Was uns passiert,
Heißt Erziehung und Prägung.
Es passiert in unseren Familien und in der Gesellschaft.
Je nachdem,
Wie Erziehung und die damit verbundene Prägung mehr oder weniger günstige Umstände für unsere Selbstentwicklung darstellen,
Steht am Ende dieser Phase eine mehr oder minder gut entwickelte Ausgabe unseres Selbst.
Manchmal ist es sogar eine verkümmerte Version,
Weil sie weder Licht noch Wärme bekommen hat und die Wurzeln keinen näherenden Boden hatten.
Das ist der traurige Teil.
Das Schöne ist aber,
Dass wir zu jedem Zeitpunkt in unserem Leben anfangen können,
Mehr von dem zu sein,
Was wir schon immer waren.
Denn das Potenzial,
In der Quantenphysik nennt man es das Feld der Möglichkeiten,
Ist immer da und wartet darauf,
Dass wir es entfalten,
Um endlich in seiner ganzen Größe und Schönheit und in seiner ganz eigenen Individualität zu erstrahlen.
Ich glaube,
So hat Nietzsche das gemeint,
Als er sagte,
Werde der du bist.
Und weißt du,
Das zu begleiten,
Dieses Entdecken,
Wer wir wirklich,
Wirklich in unserem Innersten sind und wer wir wirklich sein könnten,
Das ist für mich die schönste Aufgabe der Welt.
Ich liebe meinen Job,
Denn ich darf dabei sein,
Wenn Menschen erkennen,
Wer sie sind und wer sie sein wollen.
Das flasht mich,
Das inspiriert mich und ich bin immer wieder so,
So tief berührt,
Weil es für mich ein Wunder ist.
Ich gebe ja nicht nur etwas weiter,
Ich lerne selbst unendlich viel von meinen Klienten,
Von jedem Einzelnen,
Es fließt,
Es entsteht dabei Synergie.
Und ich bin fest davon überzeugt,
Wenn wir selbst in unserer bestmöglichen Ausgabe von uns selber sind,
Dann können wir auch unsere allerbesten Fähigkeiten zu unserem eigenen Nutzen und zum Nutzen aller in die Welt bringen.
Dann kann die Welt ein besserer Ort sein.
Das ist der Frieden,
Den wir machen können.
Er beginnt bei uns selbst.
Deshalb ist persönliche Entwicklung ein Weg,
Der im besten Sinne zur Stimmigkeit zwischen Innen- und Außenwelt und noch besser zur Synergie führt und eben kein Ego-Trip ist.
Der Sinn des Lebens besteht darin,
Deine Gabe zu finden.
Der Zweck des Lebens ist,
Sie zu verschenken.
Ein wunderbares Zitat von Pablo Picasso.
Also wie gesagt,
Ich bin begeistert,
Wie viele Menschen heute auf dem Weg der Persönlichkeitsentwicklung unterwegs sind.
Und zwar ganz egal,
Welchen Namen man diesem Bewusstwerdungs- und Entfaltungsprozess gibt.
Menschen,
Die danach streben,
Sich selbst und ihre Möglichkeiten zu entdecken und in die Welt zu bringen.
Ich halte das für eine wunderbare Entwicklung,
Die mich im Hinblick auf die globalen Fragen unserer Zeit trotz aller Schwierigkeiten hoffnungsvoll sein lässt.
Klienten,
Die mit mir arbeiten wollen,
Das fällt mir immer wieder auf,
Die wissen meist schon unglaublich viel,
Die haben sich auf ihrer Suche nach sich und ihrem Innersten selbst schon jede Menge angelesen,
Angehört und ausprobiert.
Klasse!
Manchmal wissen sie nur noch nicht,
Wie sie das ganze Wissen in die Umsetzung bringen sollen.
Doch erst dann zeigt es schlussendlich Wirkung.
Und das liegt im Wesen des Veränderungsprozesses.
Wie Veränderung wirklich und nachhaltig funktioniert.
Am Anfang steht das Problem.
Wir leiden,
Wir kommen nicht mehr weiter,
Sind in einer Sackgasse gefangen.
Doch das Problem lädt uns ein.
Manchmal zwingt es uns auch,
Uns auf die Suche nach einer Lösung zu machen.
Deshalb heißt es ja auch Problem.
Es steckt ein Pro darin,
Es geht nach vorne.
Wenn es uns gut geht,
Haben wir ja überhaupt gar keinen Grund,
Irgendetwas zu verändern.
Nur wenn es uns nicht gut geht,
Sind wir bereit,
Uns auf den Weg zu machen.
Der erste Schritt der Veränderung ist dabei die Erkenntnis,
Das Verstehen.
Warum bin ich an diesen Punkt gekommen?
Was hat das mit mir zu tun?
Warum passiert das?
Wie hängt das alles zusammen?
Was ist hier die Aufgabe für mich?
Verstehen ist der Anfang jeder Veränderung.
Aber Verstehen allein reicht nicht.
Bücher lesen,
Podcasts hören,
Sich mit anderen auszutauschen ist wichtig.
Aber ohne daraus eine Handlung für sich ableiten zu können,
Ändert sich rein gar nichts.
Deshalb ist es so wichtig,
Aus der Erkenntnis und dem Verstehen aktive Handlungsschritte abzuleiten.
Ein Handwerkszeug.
Ein Was-statt-dessen.
Diese aktiven Schritte dürfen nicht zu groß sein,
Aber sie müssen passieren,
Sonst bleibt alles,
Wie es ist,
Egal,
Wie viel wir verstanden haben.
Wir bleiben dann im Denken stecken.
Ich arbeite mit meinen Klienten deshalb mit Hausaufgaben.
Es klingt super komisch,
Ich weiß.
Es bedeutet aber genau das,
Das Erkannte und Erarbeitete in machbare Handlungsschritte ins Leben zu bringen und auszuprobieren.
Und dann passiert's.
Im Schritt 3 machen wir dann eine neue Erfahrung.
Wir merken,
Oh,
Ich kann es ja auch anders.
Und dann passiert auch etwas ganz anderes.
Diese eigene Erfahrung ist das Entscheidende am Veränderungsprozess.
Sie erweitert uns in unseren Möglichkeiten,
Lässt uns über den Tellerrand schauen und motiviert uns,
Mehr davon zu machen.
Und so wird Schritt für Schritt eine selbstbestimmte Veränderung möglich,
Von innen nach außen.
Nachhaltig.
Wir verlassen Schritt für Schritt unsere einschränkende Komfortzone und gehen neue Wege.
Und auf diesen neuen Wegen begegnen wir eben manchmal auch Gespenstern wie Ängsten und Unsicherheiten.
Das ist ganz normal und ein Zeichen von Entwicklung.
Wenn du nicht unterwegs wärst,
Hättest du auch keine Angst.
Leider kommen wir manchmal auch vom Wege ab und verirren uns in eine Sackgasse.
Wir machen unvermeidlich auch Fehler.
Und Fehler,
Du weißt,
Wie es ist,
Will niemand haben.
Sie sind verpönt und gelten als Schwäche.
Sie lassen uns unfähig aussehen vor uns selbst und anderen.
Wer Fehler macht,
Ist nicht gut in dem,
Was er tut.
Und damit quälen wir uns selbst,
Denn meistens ist es Angst,
Die unseren Umgang mit Fehlern prägt.
Dabei können wir sie eigentlich gar nicht ausschließen.
Das Leben besteht aus Versuch und Irrtum.
Als du ein kleines Kind warst und Laufen gelernt hast,
Bist du wahrscheinlich viele Male auf deine kleine Nase gefallen.
Du hast geweint und du warst unzufrieden,
Ich bin ganz sicher.
Aber du hast nicht aufgegeben,
Denn heute kannst du ja wie selbstverständlich laufen,
Oder?
Theoretisch ist das den meisten klar.
In der Praxis aber weckt jeder Fehler die Angst vor möglichen Konsequenzen und wird so gut wie möglich unter den Teppich gekehrt oder auch anderen in die Schuhe geschoben,
Um zu garantieren,
Dass der Fehltritt oder der Irrtum unbemerkt bleiben.
Wir schämen uns.
Es lohnt sich daher,
Die Sache von der anderen Seite zu betrachten,
Sich nicht nur über einen gemachten Fehler zu ärgern,
Sondern auch mal die Chancen dahinter zu erkennen.
Fehlerfreies Handeln steht für Perfektion.
Was dabei außer Acht gelassen wird,
Ist die Möglichkeit der Entwicklung.
Denn nur an Fehlern können wir ja wachsen.
Wer immer alles scheinbar richtig macht,
Muss sich nie hinterfragen,
Nie dazulernen oder sein eigenes Handeln beleuchten.
Resilienz und der feste Glaube,
Dass wir nach einem Rückschlag wieder aufstehen können,
Entstehen nur,
Wenn wir gelernt und erfahren haben,
Dass es weitergeht,
Wenn wir unsere eigenen inneren Hürden überwinden.
Und eine dieser Hürden auf dem Weg zu sich selbst ist auch die starke Orientierung an anderen.
Hat dich vielleicht auch schon mal ein Gefühl von Neid beschlichen?
Hast du dich dabei ertappt,
Wie du jemandem irgendetwas nicht wirklich gegönnt hast?
Neid ist ein Gefühl,
Das niemand gerne zugibt,
Und doch hat es jeder von uns schon mal gespürt.
Ab und zu neidisch zu sein ist doch kein Problem,
Weil wir schnell wieder zurück in unsere innere Balance finden.
Anders sieht es aus,
Wenn Neid unser ständiger Begleiter ist.
Dann zerstört er unsere Lebenszufriedenheit und macht uns total unglücklich.
Doch auch die Sache mit dem Neid hat eine gute Seite.
Er gibt uns ein Zeichen,
Sendet gewissermaßen ein Signal in unsere eigene Richtung.
Neid weist uns darauf hin,
Was in unserem eigenen Leben vielleicht noch fehlt oder was wir gerne hätten.
Neidgefühle sind ein Fingerzeig,
Der sehr viel mehr mit uns selbst als mit denen zu tun hat,
Auf die wir neidisch sind.
Du brauchst dich also nicht mehr länger darüber zu ärgern,
Wenn du dich ertappst,
Dass du Gefühle wie Neid entwickelst.
Du kannst dieses Signal deines Selbst für deine eigene Entwicklung nutzen und die Verantwortung für diese Entwicklung deines Lebens übernehmen.
Denn schließlich ist das Leben kein Wettbewerb,
Es sei denn,
Du hast Spaß daran,
Dir ständig darüber den Kopf zu zerbrechen,
Wer besser ist als du,
So wie mir,
Von der ich dir am Anfang dieses Podcasts erzählt habe.
Und dennoch vergleichen wir uns jeden Tag,
Bewusst und unbewusst,
Mit anderen.
Mit ihren Taten,
Mit ihrem Besitz,
Mit ihren Fähigkeiten.
Und dabei kommen wir sehr oft sehr schlecht weg.
Denn immer wird es jemanden geben,
Der besser ist als wir,
Schöner,
Weiter,
Schneller.
Und das ist dann der Beweis,
Dass wir selbst ungenügend sind und es niemals schaffen werden.
Was bringt uns dazu,
Uns mit diesen Vergleichen zu quälen,
So dass wir uns selbst dabei in den Schatten stellen?
Wir vergleichen uns,
Weil wir uns einordnen wollen.
Als soziale Wesen suchen wir nach Orientierung an anderen,
Nach Referenzwerten,
Um uns und unser Standing in der Herde einzuschätzen.
Bis dahin ist das biologisch ganz normal.
Nur leider,
Wir übertreiben damit maßlos und machen andere zu unserem Maßstab.
Wir downgraden uns dann oft regelrecht.
Und das ohne es zu merken.
Es ist für viele ein Automatismus,
Der durch die häufig hohen Erwartungen anderer an uns nicht unbedingt schwächer wird.
Beim Vergleichen,
Das ist der Punkt,
Kommen wir immer schlecht weg.
Kann man dieses ewige Vergleichen denn abstellen?
Man kann es zumindest eindämmen und sich von außen nach innen orientieren,
Also mehr zum eigenen Maßstab werden.
Zuerst einmal ist es eine Entscheidung,
Die aus der Erkenntnis kommt,
Dass du ganz einmalig bist auf dieser Welt.
Niemand sonst ist wie du.
Du kannst also,
Egal was du auch tust,
Dies nur auf deine ganz eigene Art in die Welt bringen und niemals wie XY.
Dann wärst du ja nur eine Kopie.
Aber du bist ja das Original.
Du und ich,
Wir können das Gleiche machen und dennoch ist es verschieden.
Denn ich kann es nur auf meine beste Weise tun,
Also im Claudia-Style,
Und du eben auf deine.
Beides ist gleichwertig.
Miteinander zu konkurrieren hat also gar keinen Sinn.
Wir können uns nur mit uns selbst messen.
Deshalb ergänzt sich auch Qualität,
Während sich Quantität den Rang streitig macht.
Anderen ihre Erfolge zu gönnen und sich mit ihnen darüber zu freuen,
Ist eine wunderbare Fähigkeit,
Die aus dieser Haltung resultiert.
Sich für jemand anderen zu freuen,
Tut nämlich auch uns selbst gut und natürlich unserem Gegenüber.
Und dann entsteht ein positiver Kreislauf.
Dankbar sein für die eigenen Fähigkeiten,
Begabungen und Erfolge,
Das ist mein nächster Tipp.
Freue dich auch über das,
Was du kannst und erreicht hast und fokussiere dich nicht bloß darauf,
Was dir noch fehlt.
Dankbarkeitsübungen und Rituale sind ein wunderbares Tool und ich habe dir ja schon einige in anderen Podcastfolgen von Leben lieben lassen vorgestellt.
Und auch das ist wichtig.
Akzeptiere deine Unvollkommenheit und stehe dazu,
So gut dir das möglich ist.
Denn auch das ist ein Prozess,
Der keine Perfektion braucht.
Du bist ganz und gar wunderbar,
So wie du bist.
Und von den Fallen auf dem Weg zu dir selbst kommen wir nun zu zwei wunderbaren inneren Wegweisern,
Die eng mit deinem Wesenskern verbunden sind.
Fangen wir an mit dem stärksten inneren Kompass,
Deinem Warum.
Kennst du das Golden Circle Prinzip?
Es kommt eigentlich aus dem Marketing,
Aber es hat auch für das Leben jedes Einzelnen einen riesigen Wert.
Es geht dabei um drei Fragen.
Was,
Wie und warum.
Und wie diese Fragen zum Erfolg führen.
Du kannst dir das Ganze als drei Kreise vorstellen.
Einen äußeren,
Der der größte ist und für das Was steht.
Einen mittleren,
Der das Wie symbolisiert und den kleinsten,
Der die Mitte und das Warum bildet.
Das Warum,
Da ist sich der Golden Circle Entwickler und Autor Simon Sinek sicher,
Ist das,
Was uns von innen heraus antreibt,
Unser Motor,
Das,
Was uns motiviert und das,
Was uns die Kraft gibt,
Durchzuhalten.
Dieses Warum,
Es kommt aus unserer Mitte,
Aus unserem Wesenskern und es ist etwas,
Das uns glücklich macht,
Für das wir brennen,
Für das wir Leidenschaft entwickeln.
Das Warum ist der Grund,
Warum wir tun,
Was wir tun und wie wir es tun.
Das Warum ist unter allem die Quelle der Kraft und letztendlich auch die Energie unseres Erfolges.
Ohne den Kern,
Das Warum,
Ist unser Ziel leblos und leer.
Deshalb ist es außerordentlich wichtig,
Dass wir unser Warum kennen.
Um das einmal ganz plastisch zu machen,
Stell dir doch mal die Frage,
Wofür stehe ich eigentlich jeden Morgen auf?
Klar,
Um deinen Job zu erledigen,
Kannst du das nicht wiederholen,
Bis dann Wochenende ist,
Weil das jeder so macht.
Aber wofür stehst du auf?
Was ist dir daran ganz persönlich wichtig?
Was treibt dich an?
Welche Bedeutung,
Welchen Sinn hat das Ganze für dich?
Auf was in deinem Leben freust du dich?
Wann hüpft dein Herz?
Welche Werte sind dir wichtig?
Ich möchte dich einladen und ermutigen,
Nach deinem ganz persönlichen Warum zur Suchung in verschiedenen Bereichen deines Lebens.
Das kann anstrengend sein,
Aber dieses Warum,
Es gibt uns Halt.
Es ist wie ein stabiler Kern.
Stell dir mal ein Stehaufmännchen vor.
Wenn das Leben gerade mal wieder ruckelt und wackelt,
Dann wird das Stehaufmännchen hin und her geworfen.
Doch mit einem stabilen Kern findet es schnell wieder zurück in seine Mitte.
Und dieser Kern ist dein Warum.
Noch ausführlicher bin ich auf das persönliche Warum in Folge 39 des Leben lieben lassen Podcasts eingegangen und verschämte Ziele,
Wie du den Turbo für dein persönliches Wachstum einschaltest.
Und ich verlinke dir diese Folge noch einmal im Artikel zum Podcast.
Wenn ich nur könnte,
Wie ich wollte,
Dann würde ich mir endlich einen anderen Job suchen,
Die Beziehung beenden,
Noch mal studieren,
Mehr Sport machen,
Nicht mehr rauchen,
Abnehmen,
Um die Welt reisen.
Aber das geht ja leider nicht,
Weil ich eh nichts Neues finde,
Die Kinder noch klein sind,
Ich keine Zeit habe,
Nicht genug Geld,
Zu wenig Mut und überhaupt,
Wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist,
Kommt dir diese Litanei vielleicht bekannt vor.
Es gibt immer tausende Gründe,
Warum etwas nicht geht.
Glaub mir,
Ich kenne sie alle.
Sie helfen uns,
Uns vor uns selbst und anderen zu rechtfertigen.
Wir begründen damit gerne,
Warum wir in Umständen verharren,
Die nicht gut für uns sind.
Sie helfen uns,
In der Komfortzone unseres Lebens zu bleiben,
Da,
Wo alles so schön sicher ist,
Die Gründe,
Warum es nicht geht,
Sind so eine Art Psychotrick,
Den wir gegen uns selbst anwenden,
Um ja nichts verändern zu müssen.
Und ich mache es noch etwas krasser.
Man kann sich so schön als Opfer der Umstände fühlen und leiden,
Wenn man genug Gründe hat,
Warum etwas nicht geht,
Das man eigentlich gerne hätte.
Aber das ist auch schon alles.
Ansonsten haben die Gründe,
Warum alles nicht geht,
Sie halten uns klein,
Lassen uns in unserer persönlichen Entwicklung stagnieren und drängen uns in eine Opferrolle.
Wir machen unser Lebensglück von Umständen und Menschen abhängig,
Die oder deren Verhalten wir überhaupt nicht beeinflussen können.
Natürlich,
Wir haben nicht auf alles im Leben Einfluss,
Das ist schon wahr.
Aber wir haben Einfluss auf unsere Entscheidungen,
Auf die Gestaltung unseres Lebensweges Deshalb sind mir Selbstbestimmtheit und Selbstwirksamkeit außerordentlich wichtig.
Die Frage,
Willst du Gestalter oder Opfer deines Lebens sein,
Zieht eine weitere Frage nach sich.
Lebe ich eigentlich mein Leben oder werde ich geliebt?
Und damit meine ich ja auch nicht ewige Glückseligkeit.
Ich meine,
Habe ich dieses Leben gewählt?
Fühlt es sich stimmig für mich an?
Und was will ich eigentlich wirklich?
Wenn Sie keine Angst hätten,
Jeder Ihnen sein Okay geben würde und Zeit und Geld keine Rolle spielen würden,
Was würden Sie dann am liebsten tun?
Das ist eine Frage,
Die ich oft im Coaching stelle.
Sie bringt uns auf die Spur dessen,
Was wir wirklich,
Wirklich wollen.
Und wenn wir uns dorthin denken,
Zu unseren innersten Wünschen und Träumen,
Dann setzt sofort die Gedankentretmühle der Gründe,
Warum es nicht geht,
Ein.
Doch wir können aus dieser Tretmühle aussteigen.
Und das geht so.
Lass diese Gedanken einfach da sein.
Beobachte sie.
Aber messe ihnen bitte nicht zu viel Bedeutung bei.
Suche stattdessen mindestens drei Gründe,
Warum es doch geht.
Und schreibe diese drei Gründe auf.
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Ein Beispiel.
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Treffen Sie Ihren Lehrer
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