55:00

"Zurück ins Urvertrauen! | Daniel Hüsser und Ayahuasca

by Linda Benninghoff

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Daniel Hüsser hat 2012 zum ersten Mal Erfahrungen mit Ayahuasca gemacht. Seitdem sind viele weitere Zeremonien mit dieser schamanischen Pflanzenmedizin gefolgt. Daniel hat im Laufe der letzten Jahre seinen Weg gefunden und ist heute erfolgreicher Unternehmer und Coach. Gemeinsam mit seiner Frau Julia Ramel unterstützen sie Unternehmer dabei, als Leader in ihre volle Größe zu gehen und ihre spirituellen Gaben anzunehmen - unter anderem mit schamanischer Pflanzenmedizin.

Transkription

Hallo und herzlich willkommen bei Shift,

Dem Podcast für Heilung und Transformation.

Ich bin Linda Benninghoff,

Mit Hilfe von Psychedelika auf der Reise zu meinem Besten selbst.

Alle zwei Wochen bekommst du hier ein inspirierendes Interview oder meine eigenen Erfahrungen,

Um dich dabei zu unterstützen,

Deinen eigenen Weg mit Psychedelika zu gehen.

Ich freue mich,

Dass du hier bist.

Lass uns loslegen.

Ich spreche heute mit Daniel Hüsser und Daniel hat es geschafft,

Durch Ayahuasca oder mit der Hilfe von Ayahuasca und anderen schamanischen Pflanzen sein Urvertrauen zurückzugewinnen,

Weil das fehlende Urvertrauen kann sich in jedem Bereich deines Lebens negativ auswirken.

Und ja,

Wie Daniel es geschafft hat,

Das Urvertrauen zurückzugewinnen und wie sich das in seinem Leben heute zeigt,

Darüber spreche ich jetzt mit ihm.

Du hattest ja gesagt,

Dass die Pflanzen dir,

Oder sagen wir erst mal,

Hallo lieber Daniel.

Ich freue mich,

Dass du hier bist in dieser ersten Folge.

Danke dir,

Linda.

Genau.

Und du hattest ja so als großes Thema angegeben,

Dass die Pflanzen dir geholfen haben,

Urvertrauen zu entwickeln.

Und das finde ich total interessant,

Weil Urvertrauen oder die meisten Menschen wissen ja gar nicht oder fühlen gar nicht,

Dass es sowas gibt und wie sehr sich das auf die einzelnen Bereiche in deren Leben überhaupt negativ dann auswirkt,

Wenn es fehlt.

Also es ist schon ganz ein großes Thema.

Kannst du mal sagen,

Als du angefangen hast oder bevor du angefangen hast,

Dich mit Pflanzenmedizin zu beschäftigen,

Was du da für ein Mensch warst,

Wie das so ausgesehen hat,

Ohne dieses Urvertrauen?

Gut,

Die Zeit vor Ayahuasca,

Das ist der Vorpflanzenmedizin,

Das ist schon eine Weile her.

Da war ich wirklich ein komplett anderer Mensch.

Andere Bedürfnisse,

Andere Werte.

Kurz davor,

Ich habe mit 26 ein Personal Training Unternehmen aufgebaut mit einem Freund.

Im Zentrum stand da,

Wie ich wirke,

Wie ich rüberkomme,

Frauen kennenlernen,

Pickups,

Diese Sache,

Erfolgreich sein mit dem Personal Training,

Viel trainieren.

Also das äussere Scheinungsbild war da sehr,

Sehr wichtig.

Ich habe da sehr,

Sehr viel Wert drauf gelegt,

In dem Sinne eben fit zu sein natürlich auch.

Und das war ja schlussendlich irgendwo auch eine Kompensation,

Dass ich an mir selber nicht wirklich vertraut habe,

Dass ich da so eine Armor,

So eine Rüstung um mich bauen musste,

Um irgendwie mich sicher zu fühlen.

Aber hast du das damals auch schon so empfunden?

Nein.

Und gab es so einen Bereich,

Wo sich so dieses fehlende Urvertrauen besonders bei dir bemerkbar gemacht hat?

Gute Frage.

In diesem Zeitpunkt war es ja nicht bewusst,

Dass ich dieses Urvertrauen noch nicht so erlebt habe,

Wie ich es danach dann erlebt habe,

Gespürt habe.

Aber natürlich viel im Kopf,

Viel sich Gedanken machen,

Sich,

Ja,

Ich muss gerade zurückdenken,

Weil es doch schon eine Weile her ist.

Fällt dir vielleicht so eine Situation ein?

Ja,

Die bin ich eben genau am Suchen.

Was war da?

Ja,

Ich glaube es war,

Also was ich ja sehr stark,

Ich war ja sehr stark im Sport zu Hause,

Im Basketball.

Und da konnte ich natürlich auch nicht die Leistungen abrufen,

Die ich gewollt habe in den Games.

Und ja,

Irgendwie war ich da immer auch im Haden mit mir,

Mit dem Leben.

Ich spürte,

Da ist noch mehr und ich wusste aber auch nicht genau so,

Was ist es,

Was ich in die Welt bringen möchte.

Also ich habe,

Wie gesagt,

Dieses Personal Training Business aufgebaut,

Aber irgendwie war das für eine Zeit lang gut und dann habe ich aber gespürt,

Da ist noch mehr.

Aber so diese Unsicherheit,

Wo geht mein Weg entlang?

Und natürlich hat es dann auch sehr Unstimmigkeiten mit meinem Business Partner gegeben,

Mit meinen damaligen besten Freunden.

Also wir waren wirklich dicke beste Freunde und ja,

Das war dann auch so ein Ablöseprozess,

In den man schlussendlich dann hineinwächst.

Und 2012 hast du dann ja,

Ich glaube 2012 war das ja,

Hast du dann von Ayahuasca gehört oder von Pflanzenmedizin allgemein?

Kannst du das,

Weil ich weiß noch ganz genau,

Wo ich zum ersten Mal davon gehört habe,

Man sagt ja auch so,

Die Pflanze ruft dich.

Genau.

Also wenn der Zeitpunkt da ist,

Wirst du schon erfahren.

Weißt du noch,

Wie das bei dir war,

Als du zum ersten Mal davon gehört hast?

Ja,

Also das allererste Mal habe ich gehört von meiner Ex-Freundin,

Von der Mama von ihrer Seite.

Die hat da erzählt,

Dass sie da im Dschungel war und dieses Gebräu da getrunken hätte und dann diese Zustände gekommen,

Der Brocken und so weiter.

Und es war so,

Weil ich mich schon sehr früh mit Spiritualität auseinandergesetzt habe,

War ich natürlich so,

Oh wow,

Ja interessant,

Dass wir irgendwann mal wahrscheinlich machen,

Weil ich schon auch so abenteuerlich war.

Aber auf der anderen Seite war es so,

Okay,

Jetzt habe ich noch nicht so das Bedürfnis oder den Zugang dazu.

Aber es war schon mal irgendwo so platziert,

Dass es so etwas gibt.

Und dann später habe ich dann in einem Buch von einem Herrn über Ayahuasca gelesen,

Aber das ist mir erst Jahre später bewusst geworden,

Weil ich dann in diesem Buch irgendwie mal so rumgestöbert habe.

Und dann habe ich gesehen,

Ah stimmt,

Da ist es auch wieder zu mir gekommen.

Und dann habe ich angefangen,

Dann wurden so Podcasts,

Wurden dann so richtig gross durch Joe Rogan,

London Real.

Und dann habe ich da regelmässige Podcasts gehört und dann ist es dann wieder zu mir gekommen durch London Real.

Und das war damals noch total unbekannt,

Das hat niemand gekannt.

Und dann hat eine Freundin von uns,

Hat mich darauf angesprochen,

Dass sie an eine Zeremonie geht in der Schweiz.

Und ich war zuerst mal so perplex,

Warum kennst du Ayahuasca?

Das kennt niemand.

Aber sie sich natürlich auch mit diesen Dingen auseinandergesetzt hat.

Und dann habe ich ihr gleich gesagt,

Hey,

Weißt du was,

Ich bin dabei,

Ich mache mit.

Und dann bin ich dann in der Schweiz,

Bin ich dann zur ersten Zeremonie gegangen.

Und was hast du dir,

Hattest du auch irgendwie Angst davor oder wie war das für dich?

Ja klar,

Also ich hatte nie viel irgendwie mit Substanzen am Hut.

Also ich habe,

Also ich sage jetzt mal,

Alkohol war so Mitte 20.

Vorher habe ich nie Alkohol getrunken.

Mitte 20 ist dann so gekommen,

Marihuana,

Hier und da mal einen Joint geraucht,

Aber nie irgendwie exzessiv.

Mal Pilze in Amsterdam genommen.

Aber ich hatte schon sehr,

Sehr grossen Respekt vor diesen bewusstseinsfähigen Substanzen,

Weil ich doch sehr stark die Dinge kontrollieren wollte,

Was um mich geschah.

Und das habe ich dann auch erst so in der zweiten,

Dritten Zeremonie erkannt,

Dass ich da ein Riesenthema hatte,

So diese Kontrolle loslassen.

Ich war da wirklich so,

Ja,

Da waren natürlich diese Ängste,

Die man vielleicht davon kennt,

Das sind keine Ahnung,

Drogen,

Das ist,

Wenn du nicht mehr rauskommst,

Wenn du hängen bleibst und all diese Geschichten,

Die dann natürlich irgendwo abspielen.

Ja,

Und dann meine Partnerin,

Meine Frau Julia,

Die war dann auch nicht irgendwie so,

Yeah,

Cool,

Mach das,

Sondern die war auch eher so,

Drogen,

Nee,

Nichts für mich.

Und hat dann aber gesagt,

Hey,

Ja,

Wenn du das spürst,

Dann mach das.

Ja,

Also sie hat mich da auch nicht irgendwie gebremst.

Und ja,

Aber da sind natürlich schon starke Ängste hochgekommen,

Auch weil ich die Leute nicht kannte,

Die das angeboten haben.

Ich bin da voll im Vertrauen hingegangen von meinen Kollegen.

Ja,

Und da sind auch Stimmen gekommen,

Was ist,

Wenn die dich verarschen,

Was ist,

Wenn es gar nicht Ayahuasca ist,

Was,

Wenn da,

Da,

Da,

So all diese Ängste,

Die da natürlich kommen.

Auf jeden Fall,

Ja.

Und hattest du eine bestimmte,

Oder hast du dir was Bestimmtes erhofft?

Also mit was für Gedanken bist du in die Zeremonie gegangen?

Grundsätzlich war es Neugier,

Weil ich einfach wusste,

Dass da noch mehr ist,

Als das Leben,

Das man uns hier so in dieser materiellen Welt verkauft hat.

Und ja,

Einfach so als Neugier und zu sehen,

Okay,

Da muss es noch mehr geben.

Das war ständig,

Ich war eigentlich ständig mit diesem Gedanken unterwegs,

Da muss noch mehr sein.

Und ich wusste es irgendwoher,

Dass da noch mehr ist,

Als das,

Was ich gelebt habe.

Hatte aber nicht irgendwie einen Zugang dazu,

Ausser durch irgendeine Meditation,

Aber das ist dann auch irgendwie noch was anderes.

Und ja,

Grundsätzlich war es Neugier,

Das mich auf diesen Weg gebracht hat.

Also ich war damals auch schon so im Personal Development,

Persönlichkeitsentwicklungsfeld drin.

Ja,

Und da war einfach so diese,

Dieses Verlangen nach Wachstum war da schlussendlich da.

Und wie gesagt,

Diese Neugier,

Das hat dann schlussendlich überwiegen.

Und wie war dann die erste,

Also kannst du dich an deine erste Zeremonie dann noch erinnern?

Ja,

Die war so in einem,

Ich weiß nicht,

Das kennst du,

Einem Pfaddi-Haus.

Was für ein Haus?

Ein Pfaddi,

So ein junges Holzhaus irgendwo im Wald,

Wo so die Jungs,

Kennt ihr das?

Irgendwie eine Blockhütte oder was ist das?

Ja,

Also wenn sich so Jugendliche treffen,

Geführt,

Die Wald gehen und so.

Also Pfadfinder-mäßig?

Ja,

Genau,

Wir sagen Pfaddi,

Pfadfinderhütte war das,

Diese erste Zeremonie.

Und da war Feuer,

Schmiede,

Kaminofen und ja,

Die erste Zeremonie natürlich,

Ja,

Sehr,

Sehr aufgeregt,

Unwissend,

Sehr,

Ja,

Auch die Angst war dann natürlich sehr,

Sehr stark da.

Und einfach gesucht,

Okay,

Die Dinge,

Immer wieder die Augen geöffnet,

Ja,

Ist alles noch am selben Ort,

Sind die Leute noch am selben Ort?

Also gesucht,

Okay,

Irgendwie so ein Sicherheitspunkt für mich gesucht.

Und die erste Zeremonie war für mich aber nicht jetzt irgendwie durchbrechend,

Sie war eher mild,

Von der Erfahrung her.

Andere haben da dann anders erzählt,

Die waren zurück bei ihr,

Die haben ihre Geburt erlebt und so weiter.

Ich war einfach da und habe es mit mir selber ausgehalten irgendwie.

Könntest du das mal ein bisschen beschreiben,

Wie das so abging,

Also in deinem Kopf dann?

Ja,

Also ich weiss einfach,

Dass das Feuer damals für mich eine Hilfe war,

Also das war das einzige Mal,

Dass ich das auch mit einem Feuer so erlebt habe.

Aber ich war direkt vor dem Kamin und habe immer wieder mal in die Flammen geschaut.

Und ja,

Natürlich viele Gedanken,

Die mir dann durch den Kopf gingen,

Wärme auch ums Herz herum,

Das habe ich körperlich gespürt.

Ja,

Aber sehr,

Sehr stark auch im Kopf eben immer wieder so,

Was geht hier ab,

Was habe ich hier eigentlich genommen,

Bin ich wahnsinnig,

Was ist,

Wenn es nicht mehr aufhört.

Also da sind auch immer wieder diese Ängste gekommen und dann immer wieder mit dem Feuer mich verbunden und irgendwo diese Sicherheit gesucht.

Das ging eigentlich so die ganze Zeremonie durch,

Das war nicht irgendwie,

Dass ich da irgendwelche krasse Einsichten hatte oder so,

Es war eigentlich so,

Wie so ein leichter Schlaf,

Den ich so zurückblicke,

Den ich da so erlebt habe.

Ja,

Hast du denn,

Das war jetzt nicht ein Retreat,

Also du bist zu einer Zeremonie gefahren und am nächsten Tag war dann Schlaf erst.

Ja,

Genau.

Und dann,

Das war das Spannende,

Ich bin dann nach Hause gefahren,

Das war glaube ich am Sonntag dann in meine Wohnung und meine Partnerin Julia war damals in der Wohnung und sie hat die Türe geöffnet und das ist eigentlich das,

Was ich mich so daran erinnere,

Ich bin einfach in Tränen ausgebrochen.

Ich habe so viel Liebe gespürt für mein Leben,

So viel Liebe für meine Partnerin und habe einfach gemerkt,

Wie da so Schichten irgendwie,

So ein Schutzschild aufgebrochen ist und irgendwie einfach diese Gefühle wieder zugelassen habe.

Und ich bin da einfach in Tränen ausgebrochen hier und um den Hals gefallen und einfach so eine tiefe Dankbarkeit gespürt.

Und dann hat sie nachher gesagt,

Ja,

Was auch immer du genommen hast,

Nimm mehr davon,

Weil sie einfach gemerkt hat,

Wow,

Da geht wirklich was,

Da ist was aufgebrochen,

Weil ich hatte natürlich auch von meiner Vergangenheit Ängste,

Verletzt zu werden von einer Frau,

Was auch in der Vergangenheit geschehen ist und habe da dann natürlich immer wieder Schichten,

Schutzschichten aufgebaut,

Um nicht wirklich mich,

Um nicht wirklich zu fühlen,

Weil ich könnte ja wieder verletzt werden.

Und das ist dann wirklich so ein Knackpunkt gewesen,

Wo es mir erlaubt hat,

Wieder zu fühlen und diese unglaubliche Dankbarkeit und diese Liebe.

Ist das dann geblieben oder hat das dann.

.

.

Das hat sehr lange angehalten,

Ja,

Ich habe dann auch intensiv Tagebuch geführt,

Also ich habe jede Zeremonie damals noch intensiv aufgeschrieben,

Das ist so ein Prozess,

Das ist ein Integrieren,

Das wirkt nach,

Also da ist lange bin ich sozusagen auf diese Welle gesurft und irgendwann wusste ich,

Okay,

Jetzt ruft die zweite Zeremonie und habe mich dann für die zweite angemeldet und die war komplett anders.

Wie weit war der Abstand,

Also wie gross war der Abstand zwischen denen?

Ich glaube,

Es war ein Monat oder zwei,

Also relativ kurz,

Relativ kurz aufeinander.

Irgendwie hat die mich wieder gerufen und bin dann zur zweiten Zeremonie angetreten und das war total anders.

Das war,

Da bin ich wirklich so in einem Wahnsinn gelandet,

Dass ich habe meinen Körper verlassen und ich hatte wirklich da unglaubliche Angst zu sterben und bin aus meinem Körper raus und bin einfach in diesem Bewusstseinsfeld,

War in diesem Bewusstseinsfeld,

Wo alles eins ist,

Wo es kein Ego mehr gibt,

Kein Ich mehr gibt,

Sondern es war einfach.

Ich habe auch physisch sehr zu kämpfen gehabt,

Weil ich wusste,

Ich muss aufs Klo zu einem Zeitpunkt und ich habe mich nicht mehr zurechtgefunden.

Ich habe mich im Raum nicht mehr zurechtgefunden,

Im Körper,

Da war alles sehr motorisch her,

War sehr,

Sehr herausfordernd und immer wieder habe ich so diesen Spruch gesehen,

Let go,

Let go,

Weil ich spürte immer,

Da ist so ein innerer Kampf,

Mich voll und ganz hinzugeben,

Dem Leben hinzugeben,

Der Medizin mich hinzugeben,

Mir selber zu vertrauen.

Es war immer so ein Kampf,

Ein Festhalten und das war das,

Was schlussendlich das Unangenehme war.

Ich habe da versucht,

Natürlich immer mehr loszulassen,

Der Kopf war noch sehr,

Sehr stark,

Aber irgendwie hat es mich dann einfach rauskatapultiert und dann ging ich dann irgendwann mal zum Schamane hin und habe gesagt,

Ich brauche Hilfe,

Ich komme nicht mehr klar damit und dann hat er angefangen zu singen für mich und zu massieren,

Kopf an den Ohren.

Das war ein Schamane aus Brasilien,

Der war mit den Santo Daime lange unterwegs und so ein paar Stunden später,

Als ich dann langsam wieder zu mir zurückgekommen bin und wieder gespürt habe,

Ich habe ein Ego,

Ich habe ein Ich,

Ich habe einen Körper,

Wurde mir zum ersten Mal so richtig,

Richtig bewusst,

Was für ein riesen Geschenk dieses Leben ist,

Weil das war zuvor zwar,

Irgendwo hat man das vielleicht gelesen,

Ja man muss dankbar sein,

Körper ist wundervoll und bla bla bla,

Aber zum ersten Mal habe ich das wirklich verstanden,

Wenn man einfach nur Bewusstsein ist,

Wenn man keinen Körper hat,

Sich nicht ausdrücken kann und dann habe ich auch erkannt,

Hey,

Auch Schmerz zu empfinden ist ein riesen Geschenk,

Weil wenn du einfach Bewusstsein bist,

Hast du auch keinen Schmerz mehr,

Also das ist irgendwo ein Zeichen,

Wow,

Ich lebe,

Ich bin im Körper,

Ich existiere hier in dieser dritten Dimension und das war einfach so ein tiefes Erlebnis,

Das eben nicht vom Kognitiven,

Vom Verstand her,

Sondern einfach so,

Wow,

Wow,

Was für ein Geschenk dieses Leben ist,

Was für ein Geschenk dieses Ego ist,

Auch mich zu identifizieren,

Wer ich bin,

Weil in vielen Teachings hieß es dann,

Man muss das Ego bekämpfen,

Das Ego ist schlecht und dann irgendwann habe ich so gesagt,

Gedacht,

Nee,

Das Ego ist geil,

Ja,

Weil das mit dem Ego kann ich unterscheiden von anderen,

Von mir,

Ich kann dieses Leben erst recht wirklich erleben,

Also es geht nicht darum,

Das Ego loszulassen,

Sondern natürlich gezielt zu nutzen,

Aber wirklich so diese tiefe,

Tiefe,

Tiefe Dankbarkeit,

Einen Körper zu haben,

Diese tiefe,

Tiefe Dankbarkeit für dieses Leben und einfach erkannt,

Was für ein Wunder das ist,

Was ich vielleicht vorher schon x-mal gelesen und gehört habe,

Ist wirklich so tief in mein Bewusstsein angekommen und ja,

Aber das war auch wie ein kleines Trauma,

Das ich wie erlebt habe,

Weil es so krass war,

Das hatte ich dann wirklich längere Zeit ja verdauen müssen sozusagen.

Dieser Ego-Tod,

Also es nennt sich ja Ego-Tod.

Ja,

Diese krasse Erfahrung aus dem Körper raus,

Zu sterben sozusagen,

Genau,

Ego stirbt und ja,

So zu überlegen,

Okay,

Das war's jetzt,

Ja,

Traurig für meine Partnerin,

All diese Dinge,

Die dann ablaufen,

Dass man nicht mehr zurückkehrt,

Das ist schon sehr intensiv.

Wie hast du das dann für dich überwunden,

Also dieses Trauma?

Viel in mich gegangen,

Viel reflektiert,

Aufgeschrieben,

Mich ausgetauscht mit meiner Partnerin,

Ja,

Das war ganz,

Ganz wichtig,

Diese Erlebnisse auch zu teilen und aufzuschreiben und zu verdauen.

Habe ich gerade so gedacht,

Wenn du so Ayahuasca nimmst,

Ist das bei dir dann eher visuell,

Weil es gibt ja auch Unterschiede,

Also ich sehe halt auch ganz viel,

Aber es gibt auch Leute,

Die unterhalten sich mit Ayahuasca und es gibt Leute,

Die fühlen ganz viel.

Ist das bei dir?

Ja,

Das ist,

Jede Zeremonie ist da unterschiedlich,

Ich habe alles schon erlebt,

In dem Sinne,

Ich habe ja auch schon so viele Zeremonien gemacht,

Aber es kann teilweise sehr visuell sein,

Wirklich von Mustern,

Geometrischen Mustern,

Fratzen,

Wie man sieht,

Gesichter,

Die Medizin,

Die man erkennt und sieht oder man spricht etwas zu dir,

Manchmal sieht man auch,

Wie die spirituellen Ärzte kommen und an einem operieren sozusagen und dann gibt es Zeremonien,

Wo einfach nichts ist,

Im Sinne von,

Man sieht nichts,

Aber man fühlt ganz viel und dann gibt es Zeremonien,

Wo man den ganzen Alltag irgendwie sieht und erkennt,

Was für Alltagsmuster und Trotz man drin ist oder Gedankenmuster oder man hat politische Inspirationen fürs Business,

Hatte ich auch schon ganz,

Ganz oft und dann gab es auch Zeremonien,

Da ist einfach nichts,

Da liegst du da und hast Erwartungen und denkst,

Was soll jetzt das,

Ich spiele einfach nichts und habe ich alles richtig gemacht,

Da kommen auch Zweifel,

Habe ich mich gut genug vorbereitet,

Habe ich ja zu viel gegessen,

Zu wenig,

Was auch immer,

Dann kommen die Selbstzweifel und da gibt es ganz,

Ganz viele verschiedene Arten von Erlebnissen natürlich und das Wichtige ist einfach immer zu erkennen,

Dass die Medizin,

Das hat ein eigenes Bewusstsein,

Das ist eine Intelligenz und die gibt dir immer genau das,

Was du brauchst,

Nicht das,

Was du zwingend willst,

Aber das,

Was du brauchst für die Heilung,

Für den nächsten Wachstum und dass die Pflanze,

Die arbeitet auf so vielen verschiedenen Dimensionen,

Das heißt nicht,

Dass es nicht wirkt oder dass sie nicht funktioniert,

Wenn man nicht da voll drin ist,

Sondern die macht dann ihre Arbeit auf anderen Dimensionen und das spürt man dann auch im Nachhinein,

Also das ist sehr unterschiedlich,

Es hat auch stark mit der Medizin selber zu tun,

Wie sie gekocht ist,

Was für Zutaten da drin sind,

Wie viel Chakruna da drin ist,

Ja das hat so viele verschiedene Faktoren,

Die Heilgesänge,

Ja das ist,

Deshalb ist es immer anders,

Man weiß nie,

Wie es kommt.

Hast du dann,

Also das war jetzt irgendwie ein Monat oder zwei Monate später deine zweite,

In was für Abständen hast du dann weitergemacht?

Ich glaube,

Ich habe das ziemlich regelmäßig gemacht bis zur vierten Zeremonie,

Kurz überlegen,

Ja ich weiß die Daten nicht mehr ganz genau,

Aber ich glaube die erste war November,

Dezember,

Dann die zweite war glaube ich im März,

Dann April die dritte und dann habe ich dann mit Julia,

Dann ist dann Julia gekommen zur vierten Zeremonie,

Weil sie hat einfach gemerkt,

Wow,

Da hat sich so viel verändert bei dir,

Das muss eine unglaubliche Medizin sein,

Ich komme da mit,

Obwohl die hatte so Schiss,

Die hatte so Angst und ist dann zu meiner vierten Zeremonie ist dann mitgekommen,

Das war ihre erste.

Wenn ich dich aber kurz unterbrechen darf,

Weil du gerade sagst,

Dass Julia,

Mit der habe ich ja dann auch ein Interview,

Das verlinke ich dann hier in den Show Notes,

Weil sie gesagt hat,

Dass sich da bei dir schon so viel verändert hat,

Das war ja nur irgendwie ein Zeitraum von drei,

Vier Monaten,

Weißt du noch,

Was sie genau gesagt hat,

Was bei dir so eine krasse Veränderung war,

Also vom Aussen ist ja nochmal anders.

Ja,

Einfach mehr Offenheit,

Mehr Herzlichkeit,

Weniger diese Mauern,

Diese Schutzschilder,

Die ich aufgebaut habe,

Mehr im Moment,

Mehr präsent und ja,

Einfach so als Partner natürlich auch wirklich so diese,

Auf diese Herzensebene bin ich angekommen.

Okay und dann,

Das ist ja jetzt,

Also 2012 war das,

Ist ja jetzt neun Jahre schon her,

Ist ja jetzt auch fast wirklich neun Jahre,

Wir haben ja jetzt Januar,

Also neun Jahre,

Genau.

Wie ist das denn dann so mit dir weitergegangen und der Pflanzenmedizin?

Also ich weiß ja,

Ihr wart dann ja auch im Dschungel.

Genau,

Wir haben dann,

Wir wussten,

Dass wir in den Dschungel gehen wollen,

Das ist dann,

Ja,

Diese Möglichkeit hat sich ergeben,

Mit einer Schamanin da hinzugehen und davor wusste aber Juli,

Dass sie noch eine,

Dass sie eine Zeremonie machen will,

Bevor sie in den Dschungel geht,

Weil sonst,

Auf was lasse ich mich da ein,

Deshalb ist sie dann eigentlich auch zu dieser vierten Zeremonie gekommen und dann haben wir uns angemeldet,

In den Dschungel zu gehen.

Das war dann im November oder Dezember,

Ja,

2013 glaube ich,

Ja,

Gingen wir nach Iquitos,

Mit 30 anderen Leuten waren da,

Aus England,

Aus Australien,

Zwei,

Drei Schweizer und hatten da unsere,

Das waren zehn Tage und hatten,

Jeden zweiten Tag hatten wir eine Zeremonie,

Also fünf Zeremonien und ja,

Ist natürlich dann im Dschungel nochmals was,

Ein ganz anderes Erlebnis.

Genau,

Das wollte ich jetzt nämlich auch fragen,

Wie war das für dich jetzt auch so rein energetisch vielleicht,

Ein Unterschied und von den Zeremonien an sich,

Das was du in der Schweiz gemacht hast und dann im Dschungel,

Wie hast du das so empfunden?

Genau,

Also das in der Schweiz,

Rückblickend,

War sehr fahrlässig von den Veranstaltern her,

Weil die nicht wirklich Ahnung hatten,

Was sie da tun,

Ja,

Die haben da oftmals ein brauchendes Musikstück laufen lassen über die Boombox,

Ja,

Und waren so da und hatten keine Ahnung,

Ja,

Also rückblickend würde ich das natürlich nie mehr so tun,

Aber es hat es gebraucht.

Im Dschungel waren wir dann bei einem anderen crazy Dude bei Ron Willock,

Das ist der Gringo-Shaman und das war sehr,

Sehr,

Sehr düster von der Energie her,

Ja,

Sehr,

Sehr dunkel von den Energien her und ja,

Im Dschungel ist es halt,

Die Pflanze hat den Heimvorteil,

Ja,

Da ist natürlich alles noch viel,

Viel intensiver.

Ja,

Aber es ist schon ein Unterschied,

Wo man das natürlich auftrifft,

Ja.

Ja,

Weißt du noch,

Hast du da noch bestimmte Erinnerungen jetzt vom ersten Retreat,

Ist dir irgendwie was besonders so im Kopf geblieben,

Was in den Zeremonien passiert ist?

Im Dschungel?

Ja,

Also bei mir ging es sehr,

Sehr lange darum,

Diesen Loslassprozess,

Ich bin immer wieder in dieses Thema reingegangen,

Loszulösen,

Immer wieder in dieses,

Alles ist eins und das klingt ja eigentlich schön,

Aber ich hatte so Widerstände,

Weil ich vor diesem Tod,

Vor diesem Loslassen von meinem Ego Angst hatte und da hat mich die Pflanze immer wieder reingeführt,

Immer wieder in diesen Tod,

Immer wieder in dieses Loslassen und weiß ich noch,

Die Zeremonien,

Die sind bei mir immer sehr,

Sehr lange gegangen,

Teilweise bis morgens um sechs,

Ja,

Während die anderen schon lange durch waren,

Weil ich da immer noch total in der Medizin bin und dann ist dann Julia zu mir gekommen und hat gesagt,

Schatz,

Ist alles gut,

Wir sind alle eins,

Ist alles lieb,

Und ich so,

Nein,

Bleib mir fern damit,

Das will ich jetzt nicht,

Das ist das Letzte,

Was ich hören will,

Dass wir alle eins sind,

Ich will zurück in meinen Körper,

Ja,

Ich will mich fühlen,

Also da ging es wirklich die ersten Zeremonien um diese Todesängste und wir sind da alle auf Plastikstühlen gesessen bei diesem Schamane.

In der Zeremonie?

Ja,

Also auch da sehr diszipliniert,

Dass man sich nicht hinlegt,

Sondern sitzen bleibt und sehr,

Sehr herausfordernd,

Ja.

Das hat ja dann auch viel,

Also ich bin ja froh,

Wenn ich sitzen kann in so einer Zeremonie,

Also auf der Matratze sitzen kann,

Aber wenn du dann eh schon betrunken bist sozusagen.

Ja,

Genau,

Das waren so Plastikstühle und wenn man aufs Klo musste,

Dann konnte man um Hilfe rufen und dann sind dann die Helfer gekommen und haben dich dann auf dieses Dschungelklo geführt und,

Ja,

Es war auch sehr,

Sehr wild von den Energien her,

Also da hat,

Die Leute waren teilweise,

Haben sich in Jaguars verwandelt und geschrien und gemacht und dann auch mit diesen Energien klar zu kommen,

Ja,

Und irgendwie,

Weil man fragt sich,

Geht es denen gut,

Passiert denen was,

Ich war oftmals so in dieser Rolle auch drin,

Ja,

Braucht irgendjemand Hilfe,

Schaffen die das,

Ist ein Schamane da,

Der ihnen hilft und so weiter,

Also viel,

Viel,

Immer wieder ging es um dieses Vertrauen und dieses Loslassen und dieses ist alles gut,

Ja.

Und dann ging dann die Reise dann weiter,

Also danach hatten wir ca.

,

Ja,

Gut drei Vierteljahr hatten wir dann Pause und dann habe ich dann per Zufall im Starbucks in Luzern in der Schweiz,

Habe ich dann eine kennengelernt,

Die mit der Pflanzmedizin arbeitet,

Eine Schamanin und als ich dann,

Als wir dann das erste Mal mit ihnen getrunken haben,

Haben wir gemerkt,

Wow,

Das ist ja ein ganz anderes Level von Ayahuasca trinken,

Von Schamanen,

Weil wir hatten ja einfach nur diese zwei Referenzpunkte,

Die wir da hatten und dann haben wir gemerkt,

Wow,

Okay,

Da gibt es ja noch ein ganz anderes Level und genau,

Dann hat ja dieser Weg dann mit diesen Leuten weitergeführt,

Bis jetzt noch.

Und was meinst du so mit einem anderen Level,

Also wie macht sich das bemerkbar?

Ja,

Also sie sind trainiert von den Shipibos,

Das sind ja,

Man sagt im Dschungel,

Das sind die Meister von Ayahuasca und die haben eine unglaubliche Art und Weise,

Wie sie in diese Medizin reingehen,

Die Gesänge von den Shipibos sind unglaublich kraftvoll und heilend und auch,

Es ist wie ein Wegweiser,

Ja,

Man kann sich wie in diese Ikeros hängen und die führen dich durch die Zeremonien und ja,

Einfach diese,

Eine gewisse Disziplin,

Die sie auch an den Tag bringen,

Ja,

Also das,

Ja,

War wirklich ein ganz anderes Level,

Als ich zuvor erlebt habe.

Und genau,

Ich kannte dann auch noch,

Wir hatten auch noch Zeremonien mit den Huni Kuin,

Das sind die Cachinavas,

Die sind in Brasilien,

In Acre und die zelebrieren und die führen die Zeremonien auch nochmals auf eine ganz andere Art und Weise.

Bei denen brennt immer ein Licht,

Eine Kerze und die Musik,

Alles ist sehr zelebrieren,

Die spielen da mit der Gitarre und singen und es ist alles so ein Celebration,

Ja,

Alles so Partystimmung schon fast,

Obwohl man natürlich tief eintaucht auch in seine Themen und bei den Shipibo ist es pitch black,

Es ist ganz dunkel,

Man sieht seine eigene Hand nicht und sehr eben konzentriert,

Ja,

Dass man da in der Stille ist,

Dass man da seinen Prozess auch Raum gibt,

Ja,

Dass man da nicht mit den anderen quatscht irgendwie und redet,

Sondern dass man da auf seinem Weg ist.

Gibt es das auch,

Dass man mit anderen redet?

Gibt Zeremonien,

Also jetzt bei anderen Kulturen auch,

Ja,

Die sind da so,

Ja,

Reden wieder mal dazwischen,

Machen wieder mal einen Rappet dazwischen und also die handeln das ganz,

Ganz anders,

Ja.

Soweit ich aber auch schon gehört habe von anderen,

Dass die Ayahuasca,

Wie sie die Shipibos machen,

Viel,

Viel stärker ist.

Also es gibt da teilweise Zeremonien bei anderen,

Die trinken drei,

Vier Mal in der Nacht die Medizin,

Ja,

Und mit den Shipibos trinkst du ein Glas und ja,

Gut ist.

Du hattest gerade immer so von diesem,

Von Kontrolle loslassen gesagt,

Dass dir das so schwer gefallen ist.

Gab es denn so einen Moment in der Zeremonie oder vielleicht auch später außerhalb der Zeremonie,

Wo du gemerkt hast,

So jetzt habe ich es geschafft,

So die Kontrolle loszulassen?

Ja,

Auf jeden Fall.

Also das Vertrauen in die Medizin und schlussendlich auch in mich ist dann immer mehr gewachsen und ich wusste,

Okay,

Es ist eine Medizin.

Was immer sie auch tut,

Sie tut es für mich.

Es geht um Heilung,

Es geht um Wachstum und mit diesem Wissen tief in mir drin,

Mit diesem Vertrauen,

Es ist alles gut und alles,

Was passiert,

Ist genau richtig und es passiert für mich,

Konnte ich mich mehr und mehr einfach diesem Prozess hingeben und ja,

Und das Spannende ist,

Je mehr ich dieses Vertrauen gefunden habe,

Je weniger hat sie mich eben da ins Universum herauskatapultiert,

Sondern konnte mehr bei mir bleiben und konnte mit den Energien lernen,

Zu arbeiten,

Die da im Raum sind.

Ja,

Also die,

Es war wie so ein ganz wichtiges Learning,

Das ich machen musste und als ich es dann integriert habe,

Dann hatte ich andere Zeremonien,

Die waren nicht mehr so wie damals,

Dass ich Angst hatte,

Alles zu verlieren und zu sterben und so weiter.

Und im Alltag natürlich auch,

Dass man einfach da viel,

Viel gelassener an die Dinge geht,

Auch wenn Dinge nicht gleich funktionieren oder wenn man in unbekannte Gewässer geht,

Dass man einfach weiss,

Es ist alles gut.

Ich bin beschützt,

Ich bin geführt,

Es passiert alles für mich und da kann man sich dann einfach rein entspannen.

Ja,

Man muss dann nicht mehr kampfhaft versuchen,

Die Dinge zu kontrollieren,

Sondern weiss,

Es ist alles genau richtig.

Und das ist halt etwas vom Verstand her,

Das man vielleicht verstehen kann,

Aber eben mir haben diese Zeremonien extrem geholfen,

Das auf tiefe,

Tiefe Ebene zu integrieren,

Also wirklich in die Zellebene zu fühlen,

Dass es eben so ist und nicht nur aus einem netten Konstrukt oder aus einer netten Idee,

Dass ja alles für dich ist.

Ja,

Ich glaube,

Das ist ja sowieso so das Besondere,

Dass so Sachen,

Die man bisher nur theoretisch wusste,

So,

Dass das dann halt reingeht.

Dass es dann reingeht.

Und für mich,

Warum ich auch immer wieder zurückgegangen bin zu diesen Zeremonien,

Waren zwei verschiedene Aspekte.

Das eine ist eben so diese Hunge nach Wachstum und ich habe einfach gespürt,

Dass Ayahuasca ist wie ein Expresszug.

Ja,

Man kann da,

Ich denke,

Selbst Ähnliches erleben,

Wenn man irgendwo auf den Berg geht und zehn Jahre lang meditiert und sich enthält.

Aber Ayahuasca ist einfach ein Schnellzug.

Man kommt da so schnell an die Themen ran,

Das ist unglaublich.

Und dadurch natürlich geht man im Leben auch viel,

Viel schneller,

Kommt man an Themen ran,

Kommt man dann in die ganze Zeit und das hat mich natürlich immer fasziniert.

Also,

Dass die Dinge auch vorwärts gehen dürfen.

Und das andere war dann auch,

Als ich gemerkt habe,

Mit den Zeremonien mehr Vertrauen gekommen in mich,

In die Medizin,

Habe ich gemerkt,

Okay,

Ich kann die Energien lenken,

Auch im Raum.

Habe dann auch gelernt zu singen,

Was dann auch wieder hilft,

Diese Energien von Ayahuasca eine Richtung zu geben.

Und das ist dann natürlich wieder eine ganz neue Geschichte dazu gekommen,

Weil ich merkte,

Ich bin dem nicht ausgeliefert,

So ich liege jetzt da und Ayahuasca macht einfach,

Sondern es wurde dann eigentlich wie ein Tanz zwischen der Pflanze und mir.

Dann kommt sie wieder,

Sie fordert heraus,

Sie drückt,

Weil sie will,

Dass du in deine Kraft kommst und du musst wie in deine Power kommen.

Man sagt immer auch dominar,

Also die Pflanze dominieren,

Zu sagen,

Okay,

Ich sage jetzt wo es lang geht.

Und das ist immer so ein Tanz,

Dann kommt sie,

Wird noch stärker und du kommst mehr und mehr so in deine Kraft.

Also das ist auch etwas,

Was ich gelernt habe von der Medizin.

Es ist nicht etwas,

Das sie für dich erledigt.

Du kannst da sitzen und es passiert einfach,

Kann es sein,

Dass spontan Heilungen geschehen.

Und trotzdem braucht es deinen Anteil.

Und sie fordert dich heraus.

Teilweise drückt sie dich runter,

Bis du merkst,

Jetzt muss ich dagegen drücken,

Jetzt muss ich mich aufsetzen,

Jetzt muss ich beginnen,

Mit der Medizin mitzugehen,

Mitzusingen,

Was auch immer.

Und dann merkst du,

Wie die Energie kommt.

Also du singst dann auch richtig laut mit.

Ja,

Genau.

Und ich habe da meine Ikoros gelernt,

Diese Heilgesänge.

Und das an sich war ein Riesenprozess,

Weil ich hatte da so alte Glaubensmuster von der Schule früher.

Ich kann nicht singen und habe mich da nicht getraut,

Diese Lieder zu lernen und von denen dann zu singen.

Und ja,

Und irgendwann wächst man da rein und man getraut sich und merkt dann,

Das ist ein Spiel,

Das ist ein Learning,

It's a journey.

Weißt du noch,

Als du das erste Mal dann in der Zeremonie gesungen hast?

Also du warst normal als Teilnehmer dabei,

Oder warst du schon Teilnehmer?

Genau,

Ja.

Und dann haben die ja den Raum,

Also am Anfang beginnt man mit den Schamanen mitzusingen,

Wenn man da auch öfters ist,

Dann kennt man die einen oder anderen Lieder,

Die Ikoros,

Dann versucht man mitzusummen und singen und dann kommen plötzlich die Wörter.

Und dann habe ich dann ein Ikoro gelernt,

Bestimmt so zwei Monate,

Bis ich das wirklich konnte,

Weil das ist ja eine komplett andere Sprache.

Und ich war dann bei meiner Zeremonie,

Als ich das erste Mal gesungen habe,

Ich war so nervös.

Ich war schweißnaß,

Mein Herz.

Ja,

Und das hat so viel Gewinn gekostet.

Und hast du dann,

Also nur damit ich das mal so,

Hast du dann,

War dann eine Pause und der Schamane hat gerade nicht gesungen und du hast einfach losgelegt,

Oder hast du gefragt,

Oder wie war das?

Ja,

Das ist auch unterschiedlich.

Eine Zeit lang war es,

Dass man einfach,

Wenn der Impuls kam,

Wenn gerade Pause war,

Dass man gesungen hat.

Da,

Wo wir jetzt sind,

Immer mehr Leute beginnen zu singen,

Machen sie das so einen Block.

Also sie haben den ersten Teil der Zeremonie,

Den sie singen,

Weil das baut für sie auch Kraft auf.

Dann singen sie dann auch noch später Lakota-Lieder mit Trommel.

Und ab diesem Punkt ist der Raum offen für die anderen,

Die dann eigentlich ihre Gesänge bringen können.

Mhm,

Okay.

Cool.

Aber ja,

Weil wir natürlich auch schon länger unterwegs sind,

Julia und ich,

Haben wir auch schon Zeremonien leiten dürfen.

Also dass der Schamane ein,

Zwei Lieder gesungen hat und dann so,

Und jetzt machst du.

Und dann bist du so voll in der Zeremonie,

Es macht und wirkt.

Boah,

Wie soll ich jetzt singen?

Keine Ahnung,

Wie das gehen soll.

Und da in deine Kraft zu kommen,

Zu lernen,

Die Energien zu lenken und zu merken,

Okay,

Es geht auch um die anderen.

Es ist nicht nur für mich,

Sondern wenn du singst,

Singst du für die anderen,

Du singst für die Welt,

Du singst für die Tiere,

Du singst für alle.

Und da heisst es dann auch,

Das,

Was du gerade erlebst,

Ein bisschen zur Seite zu stellen,

Zu fühlen,

Aber dann auch für die anderen,

In diese Liederposition schlussendlich zu gehen und für die anderen auch zu singen.

Ja,

Und das war so oft so,

Sie haben immer gesagt,

Dann wenn du am wenigsten Lust hast zu singen,

Wenn du sagst,

Nee,

Das ist das Letzte,

Was ich jetzt tun will und kann,

Ist zu singen,

Dann musst du singen.

Dann kommst du wieder in deine Kraft.

Interessant.

Du hast ja jetzt nicht nur Ayahuasca gemacht,

Sondern auch noch mit anderen schamanischen Pflanzen,

Pflanzenmedizinerfahrung gemacht.

Nicht nur Pflanzen,

Auch Tiermedizin.

Genau,

Also eine andere Pflanzenmedizin ist natürlich Rapé,

Die ist jetzt,

Ich sag mal,

Nicht ganz so stark wie jetzt Ayahuasca,

Dass sie psychodelisch ist,

Aber sehr,

Sehr reinigend und unterstützend,

Ja,

Auch negative Gedanken und Energien loszulassen.

Also es ist so eine Art Schnupftabak.

Genau,

Genau,

Der hochgepustet wird.

Dann Sambanga,

Das sind Augentropfen von einer Wurzel,

Die unglaublich brennt in den Augen.

Das ist so,

Wie du Chili in den Augen hast und das klärt das dritte Auge und löst auch Blockaden.

Und dann habe ich auch noch die wundervolle Erfahrung gemacht mit dem Kambo.

Das ist eine Froschmedizin,

Auch aus dem Urwald und die ist auch sehr,

Sehr,

Sehr intensiv.

Ich habe da bisher nur YouTube-Videos gesehen.

Eine wundervolle Medizin,

Wirkt ganz,

Ganz anders als die anderen Mediziner,

Aber sehr,

Sehr,

Sehr kraftvoll.

Der Kambo ist mehr so die männliche Energie,

Der erledigt die Dinge oftmals auch für einen,

Dass einfach Themen weg sind.

Und Ayahuasca ist so die weibliche Energie,

Die dich auch erhöht oftmals mit Liebe.

Kannst du sagen,

Ob so Sambanga oder Kambo dir bei einer bestimmten Sache geholfen haben oder ist das alles so ein Geflecht?

Es ist schon so ein Geflecht,

Ja.

Viel,

Viel Klarheit,

Viel einfach bei mir ankommen.

Das machen so all die Medizinen,

Dass man bei sich ankommt,

Dass man das Glück nicht irgendwo im Aussen sucht,

Sondern ganz bei sich ist.

Und diese Selbstverantwortung,

Diese Personal Power erklingt,

Dass man merkt,

Okay,

Ich kann das Ganze auch steuern.

Wie ist das denn jetzt heute mit deinem Urvertrauen?

Also du machst das jetzt ja seit neun Jahren.

Wie viel,

Kannst du das noch so zählen,

Wie viele Zeremonien du insgesamt so gemacht hast?

Ich habe es mal versucht,

Es sind über 100 auf jeden Fall.

Ja.

Ich habe da auch noch Baum-Diät gemacht,

Das ist ja eher unbekannt,

Baum-Diät.

Das kennen hauptsächlich auch die Shipibos.

Und da hast du für eine gewisse Zeit lang,

Also alle Wochen,

Hast du da Zeremonien und das häuft sich dann natürlich schnell mal.

Ja.

Kannst du das mal kurz erklären,

Was das ist,

So eine Baum-Diät?

Baum-Diät,

Das ist,

Dass man direkt von einem Baum lernt.

Also die Shipibos zum Beispiel,

Die lernen direkt von Bäumen.

Also das Wissen,

Das sie haben,

Kommt von den Bäumen.

Sie sagen denen der Wald,

Der Dschungel,

Das ist eine Universität.

Also die können so einen Baum hingehen und sagen,

Dieser Baum ist für Arthrose,

Dieser ist für Krebs,

Dieser ist für Gicht,

Dieser ist für dein Libido.

Aber die gehen ja nicht zur Schule und lernen das irgendwo auf Platz,

Sondern die haben so eine Verbindung zu den Bäumen,

Die Bäume erzählen ihnen das.

Und die lernen von den Bäumen und das ist so eine genannte Baum-Diät,

Das heißt,

Man nimmt die Essenz des Baumes ein.

Im Dschungel ist eine Baum-Diät ein bisschen anders,

Als wir es hier in der Schweiz machen.

In der Schweiz ist es einfach eine Essenz,

Die du vom Baum kriegst.

Im Dschungel ist es der Saft,

Die Rinde,

Die mit Tabak gemischt wird und dann nimmst du das ein und ergänzt sich dann sehr,

Sehr gut mit Ayahuasca.

Muss nicht zwingend sein,

Man kann auch eine Baum-Diät machen ohne Ayahuasca,

Aber sie ist auch sehr,

Sehr unterstützend und beschleunigt mit Ayahuasca zusammen.

Und ja,

Dann kriegst du die Teachings und das Wissen des Baumes und jeder Baum hat eine andere Qualität.

Da gibt es zum Beispiel der Ayahuasca,

Der Kanonenbaum sagt man dem auch,

Der hat so Kanonenkugeln dran und der ist der Spezialist für Ängste.

Der bringt dich in deine tiefsten,

Tiefsten Ängste rein,

Als du die eben hochbringst,

Verarbeitest und so schlussendlich auch leichter wirst,

Leichter durchs Leben gehen kannst.

So eine Baum-Diät ist auch unterschiedlich,

Je nach Baum.

Hier in der Schweiz dauert sie ein bisschen mehr als zwei Monate,

Wo du natürlich auch diese Regeln einhältst,

Wie kein Sex,

Keine Masturbation,

Kein Schweinefleisch,

Kein Alkohol,

Keine Drogen und so weiter.

Und im Dschungel sind es mindestens drei Monate,

Wo du mit einem Baum arbeitest.

Das vertieft halt das Ganze noch viel,

Viel mehr und du spürst dann auch,

Was wir immer wieder spüren mit diesen Baum-Diätern,

Du hast dann eigentlich so wie die Bäume,

Die laufen mit dir mit.

Die hast du in deinem Leben um dich und du merkst,

Du wirst beschützt,

Das Wissen der Bäume ist da,

Die Kraft der Bäume,

Die Spirits der Bäume.

Du kannst sie auch immer wieder mal rufen oder die Lieder dieser Bäume singen und dann sind die gleich wieder präsent.

Und wenn du dann so eine,

Also wenn du jetzt gerade so drin bist in so einer Diäter,

Merkst du das dann wahrscheinlich nicht nur,

Wenn du dann Ayahuasca-Zeremonien machst,

Sondern hast dann immer mal wieder so einen Download oder so einen Gedankenimpuls,

Wo du denkst,

Das ist jetzt nicht meiner oder wie?

Ja genau,

Also in dieser Zeit,

Wenn du diese Baum-Diäter hast,

Dann bist du sehr zugänglich.

Du wirst auch jedes Mal mit deinen Themen voll konfrontiert im Alltag und manchmal lächelst du dann im Nachhinein und merkst,

Stimmt,

Ich bin ja in einer Diäter,

Logisch,

Aber das vergisst du manchmal.

Du bist so im Thema drin und die Gefühle kommen und irgendwie merkst du,

Aber das ist ja irgendwie,

Das bin ich mir gar nicht gewohnt,

Irgendwie so zu reagieren oder diese Situation,

Was auch immer.

Und plötzlich merkst du,

Ja,

Ich bin in einer Diäter.

Okay,

Ich schreibe mir das,

Glaube ich,

Nächstes Mal dick irgendwie auf den Spiegel.

Du bist in einer Diäter,

Denke daran,

Weil diese Themen,

Die kommen.

Und natürlich auch Einsichten kommen,

Ideen kommen.

Also da bist du zwei Monate oder drei Monate so begleitet.

Also intensiv.

Und auch die Zeremonien kannst du dir vorstellen.

Also im Dschungel sind es vier Zeremonien in der Woche.

Da hast du Montag,

Dienstag,

Donnerstag,

Freitag hast du Zeremonien.

Über drei Monate?

Ja.

Also ich habe im Dschungel noch keine Diäter gemacht.

Das ruft,

Das steht als nächstes an.

Aber unsere Schamanen sagen auch oft,

Da geht es teilweise einfach nur noch darum anzutreten.

Anzulassen?

Anzutreten,

Weil du hast keine Bock auf eine Zeremonie und du weisst,

Okay,

Aber heute ist eine Zeremonie und da musst du teilweise einfach antreten und okay,

Ich bin hier und das ist schon der grösste Teil.

Ja.

Antreten und sagen,

Okay,

Ich gehe diesen Weg.

Ja.

Und in der Schweiz ist es dann einmal pro Woche,

Wo man diese Zeremonien hat,

Aber es geht dann halt immer tiefer und tiefer.

Du kommst immer tiefer in deine Themen ab.

Also nochmal ein ganz anderes Leben,

Als wenn man jetzt Einzelzeremonien macht.

Ja,

Ja,

Ja,

Interessant.

Ja.

Und das kennen auch viele nicht.

Das ist nicht mainstream.

Die meisten kennen Preiwaska und ja.

Ja.

Was würdest du denn jetzt heute sagen,

Wenn du dich mal vergleichst,

Um wieder zum Urvertrauen zurückzukommen,

Wie du jetzt heute bist im Vergleich zu früher?

Also wie sich das so in deinem Leben und auch in deinem Business,

Du bist ja auch Unternehmer zusammen mit Julia,

Wie sich das da so konkret auch zeigt?

Also auf der einen Seite haben wir natürlich ein unglaubliches Vertrauen ineinander.

Das zeigt sich auch ganz,

Ganz stark,

Wie wir miteinander umgehen,

Wie wir halt gemeinsam auch diesen Weg gehen und ja,

Dementsprechend auch bewusst sind.

Das ist ein anderer Punkt.

Das hat mir halt viel,

Viel mehr Bewusstsein in den Alltag gebracht,

Viel mehr Präsenz,

Viel mehr Dankbarkeit und einfach auch den Moment zu geniessen.

Und natürlich auch im Business einfach auch diesen Fokus zu halten.

Ja,

Weil eben auch in den Zeremonien,

Die dauern ja teilweise sehr,

Sehr lange,

Drei,

Vier,

Fünf Stunden,

Je nachdem.

Und da ist es auch wichtig,

Diesen Fokus zu halten,

Ja,

Bei dir zu bleiben sozusagen.

Und das ist schon auch eine Riesenunterstützung im Leben,

Wenn es auch darum geht,

Gewohnheiten zu durchbrechen,

Gedankensmuster zu durchbrechen,

Gefühlsmuster zu durchbrechen,

Dass man da auch einfach bewusst unterwegs ist und reflektiert unterwegs ist und spürt,

Okay,

Was denkt es den ganzen Tag lang,

Was fühlt es?

Und dass man da natürlich einfach anders auf das Ganze zugreifen kann.

Da natürlich auch die ganze Verbindung zur Natur hat sich bei mir enorm verändert.

Verbindung zu den Bäumen,

Zu den Spirits auch,

Die unsichtbare Welt.

Weil,

Wie gesagt,

Früher wusste ich immer,

Okay,

Da gibt es noch eine andere Welt,

Da gibt es noch mehr,

Hat aber den Zugang nicht.

Und mit Ayahuasca hat es mir natürlich schon auch diesen Zugang eröffnet,

Diese geistige Welt von den Spirits,

Die einem einfach umgeben und die man auch zur Unterstützung rufen kann.

Ja,

Und das macht unser Leben einfach viel,

Viel leichter auf der einen Seite,

Weil eben gewisse Kontrolle loslassen kann.

Klar kommt es auch immer wieder mal,

Dinge,

Ängste und so weiter.

Aber wir gehen einfach mittlerweile ganz anders damit um.

Das,

Denke ich,

Ist so das grösste Geschenk auch.

Dass man ganz anders mit diesen Situationen umgehen kann,

Viel entspannter sein kann.

Ja,

Und einfach diese tiefe Anbindung auch an das grosse Ganze spürt.

Diese Mission auch,

Die wir haben,

Einfach zu wissen,

Okay,

Ich lebe nicht einfach in den Tag hinein,

Sondern ich bin hier aus dem Grund und lebe jeden Tag so gut es geht,

Ja,

Wir sind in Purpose.

Was ist der Grund?

Der Grund für mich ist ganz klar,

Mehr Bewusstsein in die Welt zu bringen,

Mehr Bewusstsein in die Unternehmen zu bringen,

Die Energie auch zu verändern,

Das Energielevel zu steigen.

Das hat ja dann auch stark mit der Evolution zu tun,

Dass wir unsere Energie grundsätzlich anheben,

Dass wir feinstofflicher werden und das hat mit dem Bewusstseinsschiff zu tun.

Cool,

Danke.

Also ich bin jetzt so weit durch mit meinen Fragen.

Wenn jetzt jemand sagt,

Du hast ja auch gerade schon gesagt,

Dass du Unternehmer beeinflussen möchtest,

Da besser zu werden,

Also in der Energie sich zu verbessern,

Wo kann man dich denn erreichen,

Wenn man da Kontakt zu dir aufnehmen möchte?

Auf der einen Seite haben wir Facebook,

Natürlich,

Wenn man einen Namen eingibt,

Daniel Hüsser,

Profil,

Mein Privatprofil,

Wir haben die Gruppe Spirit Business,

Als Leader mehr bewirken,

Das ist auch immer eine gute Adresse und auf Instagram kann man.

Cool,

Auf Instagram auch unter Spirit Business.

Spirit Business,

Die Firma oder mich privat,

Daniel Hüsser.

Okay.

Ja,

Ist beides drin.

Gut,

Also ich packe dann alle Links auf jeden Fall in die Shownotes,

Dann findet man dich da auf jeden Fall.

Cool,

Dann danke ich dir,

Daniel.

Ja gerne,

Vielleicht noch zum Abschluss,

Also für diejenigen,

Die vielleicht sich damit,

Ja,

Dieses Thema immer mehr zu ihnen kommen,

Also wie du auch am Anfang gesagt hast,

Die Pflanze,

Die ruft einen,

Man kann das auch nicht forcieren,

Sondern man spürt diesen Call,

Man liest überall,

Es kommt einem Leute,

Die es schon praktizieren und genommen haben,

Podcasts,

Die man hört und ja,

Dann ist es einfach wichtig,

Wenn es einem ruft,

Wenn man es im Herzen spürt,

Dass man diesem Ruf folgt.

Und ja,

Ich bin froh,

Dass ich mit so jungen Jahren diesen Zugang zu dieser wundervollen Pflanze,

Zu diesem wundervollen Weg gefunden habe und mir einfach so viel aufzeigen konnte,

So viel heilen konnte und so viel auch Sinnhaftigkeit geben konnte.

Ja,

Also man darf das auch nicht unterschätzen,

Weil es kommt oftmals auch vor,

Dass wenn man mit der Pflanzenmedizin arbeitet,

Dass es einem das ganze Leben umkrempelt.

Aber auch hier zu deinem Guten,

Weil man oftmals vorher irgendwas gemacht hat,

Was einem nicht passt.

Ja,

Also es gibt Leute,

Die gehen in die Dschungel,

Kommen zurück und schmeissen ihr Studium hin,

Weil sie plötzlich merken,

Das ist gar nicht mein Weg,

Das ist das,

Was meine Eltern wollten für mich.

Also man findet sozusagen zu dir selbst,

Zu sich selbst.

Und das ist das,

Sag ich mal,

Das Wichtigste heutzutage,

Dass man aus dieser inneren Kraft wieder schöpfen kann.

Cool,

Vielen Dank.

Sehr gerne.

Und wenn dir diese Episode von Shift,

Deinem Podcast,

Gefallen hat,

Dann freue ich mich total,

Wenn du den Podcast abonnierst und mir auch gerne eine Bewertung bei iTunes dalässt.

Tschüss.

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