
Geführte Meditation für Mitgefühl mit Gleichmut (MSC)
Fühlst du dich manchmal von deiner Sorge um Freunde und Angehörige belastet? Lindere diese Herausforderungen, indem du Mitgefühl mit Selbstmitgefühl und Gleichmut ausbalancierst! Gleichmut gibt dir emotionalen Raum, im Kontakt mitfühlend zu bleiben, Selbstmitgefühl nährt deine eigenen Ressourcen. Dein eigener ruhiger und ausgeglichener Geist wird sich wohltuend auch auf die umsorgte Person auswirken.
Transkription
Eine Meditation für Mitgefühl mit Gleichmut.
Komm in eine angenehme Haltung,
Sitzend oder liegend.
Nimm einige Tiefe ein und Ausatemzüge,
Um in deinem Körper anzukommen und im gegenwärtigen Augenblick.
Du kannst eine Hand auf dein Herz legen oder wo immer es sich jetzt wohltuend und beruhigend anfühlt.
Und dich daran erinnern,
Dir selbst und deiner Erfahrung jetzt liebevolles Gewahrsein entgegenzubringen.
Spür einen Moment des Ein- und Aus- des Atems.
Und dann denke an jemanden,
Um den du dich kümmerst,
Dessen Versorgung oder Pflege für dich allmählich belastend wird,
Frustrierend,
Anstrengend.
Jemanden,
Den du magst,
Der leidet.
Für diese einführende Übung wähle bitte nicht dein eigenes Kind aus,
Da die Übung dann eine schwierige Dynamik entwickeln könnte.
Lass ein klares Bild dieser Person und der Pflegesituation vor deinem geistigen Auge entstehen und spüre die Anspannung in deinem Körper.
Und dann lausche ganz aufmerksam diesen Worten und lass sie sanft dein Geist durchfließen.
Jeder Mensch ist auf seiner eigenen Lebensreise.
Ich bin weder die Ursache für das Leid des anderen,
Noch steht es allein in meiner Macht,
Es zu beenden.
Auch wenn ich mir wünsche,
Dies zu können.
Momente wie diese können schwer auszuhalten sein.
Aber ich möchte dennoch versuchen zu helfen,
Soweit ich das kann.
Nimm die Anspannung in deinem Körper bewusst wahr,
Atme tief ein und lenke dabei Mitgefühl in deinen Körper.
Lass in deiner Vorstellung jede einzelne Zelle von Mitgefühl erfüllt werden.
Lass dich umsorgen durch dein tiefes Einatmen und dadurch,
Dass du dir das Mitgefühl schenkst,
Das du brauchst.
Sende beim Ausatmen Mitgefühl an den Menschen,
Der dein Unbehagen auslöst.
Atme weiter Mitgefühl ein und aus und überlasse deinen Körper nach und nach ganz einem natürlichen entspannten Atemrhythmus.
Lass ihn sich selbst atmen.
Ein für mich,
Aus für dich.
Ein,
Ein für mich,
Aus für dich.
Richte gelegentlich die Aufmerksamkeit nach innen und spüre,
Ob eventuell Anspannung vorhanden ist.
Begegne ihr,
Indem du weiterhin Mitgefühl für dich selbst einatmest und Mitgefühl für andere ausatmest.
Wenn du den Eindruck hast,
Dass jemand zusätzliches Mitgefühl braucht,
Dann sende dein Ausatmen in diese Richtung.
Spüre,
Wie dein Körper beim Atmen von innen umsorgt wird.
Lass dich von einem Ozean des Mitgefühls tragen.
Ein grenzenlosen Ozean,
Der alles Leid umarmt und umfasst.
Ein und aus.
Und dann höre ein weiteres Mal diese Worte.
Jeder Mensch ist auf seiner eigenen Lebensreise.
Ich bin weder die Ursache für das Leid des anderen,
Noch steht es allein in meiner Macht,
Es zu beenden,
Auch wenn ich mir wünsche,
Dies zu können.
Momente wie diese können schwer auszuhalten sein,
Aber ich möchte dennoch versuchen zu helfen,
Soweit ich das kann.
Und schließlich löse dich langsam von der Übung,
Komm wieder in Ruhe in deinem Körper an und lass dich genauso sein,
Wie du jetzt gerade bist.
In diesem Moment,
In diesem menschlichen Körper.
Und mit dem Verklingen der Klangschale,
Öffne langsam deine Augen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
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