
Meditation zur 3. Rauhnacht
by Tanja Köster
Die dritte Rauhnacht steht unter dem Sternkreiszeichen Fische. Sie symbolisiert den Strom des Lebens. Wir verbinden uns mit unserem Herzen und mit anderen Menschen. Sind diese Bindungen ausbalanciert? Wo wollen wir diese Bande festigen und wo lockern?
Transkription
Die dritte Rauhnacht für den Monat März steht ganz im Zeichen unseres Herzens.
Das Tierkreiszeichen sind die Fische.
Heute ist die Nacht,
Um über unsere Herzenswünsche nachzudenken.
Welche tiefen Herzenswünsche habe ich?
Was ist mir eine Herzensangelegenheit oder was sind meine Herzensangelegenheiten?
Was lässt mein Herz höher schlagen?
Was tue ich am liebsten?
Vielleicht kannst du heute Nacht den Samen sehen für deine Herzensangelegenheiten und für die Liebe zu deinem Herzen und das,
Wofür dein Herz schlägt.
Lasse Wunder zu.
Neulich habe ich mit meinem Mann Klang des Herzens geschaut.
Ein Film mit einer etwas rührseligeren Story und alles hat natürlich hinterher zusammengepasst und hat ein wunderbares Ende gefunden.
Und der Film hat uns unheimlich gut gefallen.
Aber wir beide,
Wir haben anschließend darüber geredet,
Konnten nicht glauben,
Dass so etwas im Leben passiert.
Und haben dann nachher festgestellt,
Aber an jede Katastrophe glauben wir.
Und vielleicht ist es an der Zeit,
Wirklich an Wunder zu glauben.
Das ist oft sehr schwer.
Vielleicht können wir da unser Herz öffnen.
Schaue heute Nacht doch mal in die Sterne,
Falls sie zu sehen sind und das Wetter es zulässt.
Diese Raunacht steht im Zeichen der tiefen Gefühle und im Prinzip des Herzens,
Das hatte ich ja schon gesagt,
Und auch im Prinzip der Grenzauflösung,
Auch zwischen sich und den Ahnen und natürlich zwischen sich und anderen Menschen.
Versuche,
Verbindungen zwischen Dir und anderen Menschen herzustellen,
Dich für andere Menschen zu öffnen.
Spüre den Fluss des Lebens.
Wo schwingst Du gegen den Strom?
Eine ganz berühmte Formel ist Schmerz mal Widerstand gleich Leiden.
Wir haben ja auch das Sternzeichen der Fische.
Sei ein Fisch,
Lass Dich treiben,
Fließe mit der Strömung.
Ich stelle Dir jetzt drei Fragen,
Lasse zwischen den Fragen immer so ungefähr eine Minute Platz,
Damit Du die für Dich beantworten kannst.
Wenn Du das gern in schriftlicher Form tust,
Halte einfach die Meditation an.
Auch jetzt,
Um Dir Schreibzeug zu holen,
Falls es nicht neben Dir liegt,
Dann kannst Du alles aufschreiben,
Was Dir so in den Sinn kommt.
Es beginnt mit Fühlt sich mein Leben ausbalanciert an?
Wie kann ich auf den Fluss des Lebens vertrauen?
Wo blockiere ich den Fluss und damit mich selbst?
Niemand verlangt von Dir,
Den Fluss,
Den Strom des Lebens alleine zu befahren.
Wer sind meine wahren Freunde?
Wann und wo haben mir meine Freunde geholfen?
Wann und wo war ich für meine Freunde da?
Wann habe ich geholfen?
Wo möchte ich das Band der Freundschaft festigen?
Und wo möchte ich es lösen?
Es gibt auch immer Zwischennuancen.
Man muss ein Band der Freundschaft nicht zerschneiden,
Man kann es für eine Weile locker lassen,
Entspannen.
Zum Abschluss werde nochmal ganz ruhig,
Höre Deinen Atem und verbinde Dich mit Mutter Erde,
Unsere ganz große Liebe.
Du kannst Dir vorstellen,
Wie Wurzeln aus Dir wachsen und sich in Mutter Erde graben.
Spüre die Liebe,
Lasse Deinen Atem tiefer kommen und auch wieder gehen,
Wachle mit den Zehen,
Bewege die Finger,
Recke und strecke Dich und komme wieder im Hier und Jetzt an.
Du kannst auch heute noch besondere Gaben für Mutter Erde auslegen,
Zum Beispiel Vogelfutter oder Futter für die Eichhörnchen oder ein paar Zweige übereinander gestapelt als Shelter für die Tierchen.
Vielleicht fällt Dir dazu ja auch Deine ganz eigene Art und Weise ein,
Mutter Erde zu ehren.
Ich wünsche Dir eine wunderbare dritte Raunacht!
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