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Balsam für die Seele: Wie wahre Schönheit dich heilt

by David Damberg

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Lass dich mitnehmen in die tiefe Bedeutung der Schönheit für unsere Spiritualität. Schönheit ist eine tiefe Qualität alles Natürlichen. Auch in dir lebt sie und möchte zum Vorschein kommen. Dabei hat sie nichts mit Hübschsein zu tun oder mit dem, was wir üblicherweise unter schön verstehen. Schönheit ist eine tiefe innere Stimmigkeit, ein tiefer innerer Friede. Sie entsteht, wenn ich mich zutiefst mit mir selbst, mit dem Leben, mit Gott, dem Göttlichen verbunden fühle. Wenn ich versöhnt lebe: offen, freundlich und zugewandt – in jeder Weise. Dieses Video ist eine Meditation über diese tiefe Schicht der Schönheit. Music from Uppbeat License code: KPVKPKXC2VICLVVR

Transkription

Du bist schön.

Du bist wirklich schön.

Und du trägst Schönheit in dir.

Und das kann auch gar nicht anders sein.

Weil du das Antlitz Gottes in dir trägst.

Das Gesicht Gottes.

Ist in dir.

Du bist Abbild des Schönen.

Weil Gott schön ist.

Deswegen kann es gar nicht anders sein,

Als dass du schön bist.

Und das Schönheit in dir ist.

Schönheit.

Der Name oder der Begriff Schönheit kommt vom Schauen.

Die Art des Schauens entscheidet,

Ob du etwas Schönes siehst oder nicht.

Oder etwas hässliches.

Und hässlich kommt von Hassen.

Wer hasst.

Das kann man am Gesicht ja sehen,

Wenn jemand hasst.

Das ist kein schönes Gesicht.

Und wer viel Hass in sich trägt,

Verbitterung.

Ärger,

Neid.

Wer trägt keine Schönheit nach außen?

Wer hat das Potenzial zur Schönheit?

Und die Seele ist schön.

Amen.

Er trägt nicht die Schönheit nach außen.

Das Gesicht verzerrt sich zur Hässlichkeit.

Zu einem hassenden Gesicht.

Und die sogenannten Todsünden,

Die kannst du auch als Farmen.

Bezeichnung als Wege bezeichnen.

Verhässlichkeit.

Und umgedreht,

Sozusagen wenn man die umkehrt.

Sind es Wege zum Schönsein.

Um schön zu werden.

Nicht,

Weil du es erst werden musst im Sinne eines Erkunftsersatzes hinzukommen.

Sondern indem du das hässliche Last lässt.

Da strahlt deine Schönheit erneut.

Und es ist die Art und Weise,

Wie du schaust,

Die entscheidet dich.

Ob du etwas schönes siehst.

Wer hasst,

Sieht Hass.

Und wer seine Schönheit spürt.

Der sieht Schönes und die sieht Schönes.

Schau also nach dem Schönen.

Blicke auf das Schöne und suche es.

In meiner Anfangszeit im Kloster.

Kann ich mich an eine Szene erinnern,

Die mit Schönheit zu tun hat.

Morgens im ersten Gebet wird im Kloster ein längerer Text vorgelesen.

Passend zum Tag,

Um das ein bisschen zu erklären und zu deuten.

Und ich kann mich an einem dieser Texte sehr gut erinnern.

Derbe bezog sich auf einen kleinen Vers.

In der Liturgie und dieser Vers lautet Ganz schön.

Bist du Maria.

Es geht nicht darum,

Dass Maria hübsch war,

Weil sie ballendes Haar hatte.

Elfenbeinhaut oder irgendein Attribut,

Das wir mit Schönheit verbinden.

Sie war schön,

Weil das Antlitz Gottes durch sie hindurchstrahlte.

Deshalb war sie schön.

Deswegen ist das nicht irgendwie eine Aussage.

Die man ästhetisch deuten könnte oder in der etwas oberflächlichen Art und Weise,

Wie wir Schönheit heutzutage verstehen,

Deuten sollten,

Sondern es ist eine Aussage,

Dass sie transparent ist für Gott.

Dass sie Gott in sich trägt.

Nicht nur weil sie das Jesuskind in sich trägt,

Sondern weil sie als Frau,

Als Mensch diesen Gott in sich trägt.

Ganz unabhängig davon,

Dass sie Jesus austrägt.

Wer diese Transparenz hat.

Ist schön.

Und er hat damit auch alle Hässlichkeit,

Also Hass,

Neid.

Wut hinter sich gelassen.

Das sind alles Eigenschaften.

Die unser Gesicht verzerren.

Schönheit ist eigentlich entspannend.

Wie können wir Schönheit Wir sind vielleicht nicht das richtige Wort,

Aber wie kann das in uns werden?

Und ich finde,

Wer ein Leben führt,

Aus dem Vertrauen heraus.

Ganz grundsätzlich.

Aus dem Vertrauen auf das Leben,

Auf Gott.

Wer aus der Dankbarkeit lebt.

Aus der Versöhntheit.

Und wer ein liebendes Herz hat,

Der lässt die Schönheit durch ihn,

Durch sich selbst hindurch fließen.

Dessen Gesicht wird schön.

Dieser Mensch als Ganzheit ist schön.

Und der geht.

.

.

Diesen Gottesweg.

Diesen göttlichen Weg.

Weil dadurch immer mehr von Gott durch ihn hindurchstrahlt.

Weil der einfach einfach lässt,

Was hässlich ist.

Und tut,

Was Liebe ist.

Ich habe mir das mal vorgestellt.

Und ich habe gespürt,

Also erstmal habe ich den Eindruck,

Es verbindet sich etwas in mir.

Lokalisieren oder analysieren,

Was es ist.

Dann spürte ich mein Herz.

Nicht mein physisches Herz,

Sondern mein spirituelles Herz.

Und dann spürte ich plötzlich,

Wie ich als ganzer Mensch ergriffen worden bin von dem Schönen,

Was ich gesehen und was ich gehört habe.

Schönheit ergreift dich als ganzer Mensch.

Und wenn wir von der Ganzheit des Menschen sprechen.

Brechen wir von der Seele.

Die Schönheit,

Weckt die Seele in dir.

Das Seelische.

Und das allein schon hat heilsamen Charakter.

Dann.

.

.

Die Urkrankheit des Menschen ist ja die Seele nicht mehr zu spüren,

Nicht mehr wahrzunehmen.

N-Nein!

Sondern abgetrennt worden zu sein davon.

Und deshalb ist Schönheit auch Balsam für die Seele,

Weil die Seele sich so zeigen will.

Dass du dich als Ganzheit erlebst.

Das nicht nur physisch ist.

Zum weiteren rüber hinaus geht.

Totalität,

Wollte ich schon sagen,

Als Ganzheit zu spüren.

Mit der ganzen Kraft,

Die dahinter ist.

Mit der ganzen Präsenz,

Die da ist.

Das ist das Erleben von Schönheit.

Nicht das Erleben von,

Er sieht ganz nett aus oder ist hübsch anzusehen.

Oder wie auch immer wir das benennen.

Sondern von wirklich Schönen.

Schau dir mal wieder etwas an,

Was wirklich schön ist.

Umgib dich mit Schönheit.

Nicht nur mit Erinnerungsstücken,

Mit Dingen,

Die ganz hübsch sind,

So ganz nett.

Sieht ganz gut aus.

Sondern etwas,

Was wirklich schön ist.

Es tut dir gut.

Es tut deiner Seele gut.

Das ist eine ganz subtile Form der Selbstheilung.

Immer wieder neu.

Dich dem Schönen auszusetzen.

Ich möchte dich zu einer Übung einladen.

Überleg mal,

Wann du das letzte Mal etwas wirklich Schönes erlebt,

Gesehen,

Erfahren hast.

Wie auch immer du es beschreibst,

Mit welchen Sinnen du es auch immer aufgenommen hast.

Und wenn du was gefunden hast.

Dann bitte ich dich.

Dich ganz darauf zu konzentrieren,

Dich wirklich zu erinnern.

Was du gesehen,

Gehört hast und so weiter.

Diese Erfahrung immer mehr an dich heranzulassen,

Aus der Vergessenheit hochzuholen.

In deinem Wachbewusstsein.

Dass du in das Spüren wieder kommst.

Was hat das mit dir gemacht?

Was wurde da in dir geweckt?

Und vielleicht kannst du das Spüren von damals jetzt wieder spüren.

Als Erinnerndes spüren.

Wobei das Spüren jetzt auch aktuell ist.

Es ist jetzt.

Die Schönheit ist in dir.

Die Erfahrung ist in dir.

Lass es zu.

Lass es dich ergreifen.

Lass es dich ausfüllen.

Lass es durch dich hindurchwiegen,

Wogen und wellen.

Du spürst vielleicht auch dieses Leichte und Sanfte.

Dieses Entspannte.

Und sein kleines Kribbeln.

Vielleicht kann man es als den Glanz des Göttlichen beschreiben,

Der durch Dich hindurch rieselt.

Nimm diese Erfahrung mit.

Gönn dir immer wieder die Erinnerung.

An das Schöne,

An das wirklich Schöne und umgib dich mit Schönheit.

© 2026 David Damberg. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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