
Das geistige Feld: Eine Begegnung mit Gott
Gott nicht als fernes Gegenüber, sondern als ein alles durchdringendes, geistiges Feld zu erfahren – das ist der Kern dieser Führung von David. Wir verbringen oft viel Zeit damit, im Außen nach Inspiration und Liebe zu suchen. Diese Meditation lenkt den Blick zurück auf die unmittelbare Quelle, die bereits in uns schwingt. Du wirst eingeladen, die Schwelle vom Lärm der Welt in die Stille des Geistes zu überschreiten. Dabei nutzt David klare Bilder: Die Ausrichtung: Deine Wirbelsäule wird zum Stamm eines alten Baumes, fest verwurzelt und doch dem Himmel entgegenwachsend. Das Tor: Ein bewusster Übergang vom Zeitlichen in den zeitlosen Raum. Die zelluläre Öffnung: Eine Visualisierung, bei der deine Zellen wie Kelche die göttliche Schwingung aufnehmen. Dich erwartet eine ruhige, puristische Begleitung mit Raum für eigene Erfahrungen in der Stille. Die Meditation hilft dir dabei, dich tief genährt zu fühlen und die Gegenwart Gottes als eine tragende Kraft in deinen Alltag mitzunehmen.
Transkription
Ich heiße dich herzlich willkommen zu dieser Meditation,
Die mir persönlich sehr am Herzen liegt.
Mein Name ist David und ich bin spiritueller Lehrer hier auf Insight Timer.
Gott ist für mich ein geistiges Feld.
Und dieses Feld ist unendlich.
Es durchdringt alles und hält alles.
Und wir sind mittendrin.
Und doch sind wir immer wieder irgendwie auf Abstand.
Haben den Eindruck,
Wir schauen auf das Feld,
Oder es ist irgendwo,
Aber nicht in uns.
Und das ist eigentlich das eigentliche Problem unseres Lebens.
Würden wir es zulassen,
Dass dieses Feld uns wirklich durchdringt,
Jede Zelle unseres Körpers,
Jeden Gedanken,
Alles,
Unser ganzes eigenes energetisches Feld,
Dann würden wir genähert,
Unendlich genähert,
Mit Liebe,
Mit Fürsorge,
Mit Inspiration.
Und bräuchten es nicht im Äußeren zu suchen,
Bei anderen Menschen,
Sondern wir hätten es ganz unmittelbar,
Ganz ursprünglich in uns,
In unserem Leben.
Diese Meditation soll eine Hilfe sein,
In dieses Feld einzusteigen,
Also sich zu öffnen für die Schwingung Gottes,
Die durch unser Leben,
Unser Körper,
Durch unsere Welt hindurchschwingt.
Sie will alles erreichen,
Aber nichts erzwingen.
Es ist ein stilles Angebot,
Das du annehmen kannst oder ablehnen kannst,
Aber nimmst du es an und lässt du es zu,
Dann kommt eine große Freude in dein Leben.
Lass uns also gerne jetzt beginnen.
Setze dich zunächst aufrecht und würdevoll hin.
Lass deine Wirbelsäule wie den Stamm eines alten Baumes dem Himmel entgegenwachsen,
Während deine Basis fest und stabil mit der Erde verbunden bleibt.
Schließe nun sanft deine Augen.
Lass dein Herz weich werden.
Erlaube deinem Atem,
Ganz von selbst zu fließen,
Wie die sanften Wellen eines ruhigen Ozeans.
Einatmen,
Ausatmen,
Einatmen,
Ausatmen.
Du musst nichts tun,
Nichts erreichen.
Sei einfach der liebevolle Zeuge deiner selbst.
Spüre den Raum in dir.
Mit jedem Atemzug lässt du die äußere Welt ein Stück weiter zurücktreten.
Die Gedanken mögen wie Wolken am Himmel vorbeiziehen,
Kannst sie sanft benennen als Denken,
Denken und kehre immer wieder gütig zu der Stille zwischen deinen Atemzügen zurück.
Du bist bereit.
Und falls du zwischendurch merkst,
Dass es dir zu intensiv wird,
Öffne jederzeit kurz die Augen,
Spüre deine Füße am Boden,
Orientiere dich im Raum und kehre es dann,
Wenn es stimmig ist,
Wieder nach innen zurück.
Stell dir nun vor,
Du stehst auf einem Pfad.
Du spürst noch die Beschaffenheit deines bisherigen Tages.
Nimm ganz bewusst wahr,
Wie sich dein Körper und dein Geist in diesem Moment anfühlen.
Vielleicht ist da noch eine Spur von Schwere,
Eine leichte Unruhe oder die gewohnte Dichte der physischen Welt.
Nimm diese alte Energie wahr,
Ohne sie zu bewerten.
Es ist das Feld der Form,
Der Emotionen und der Zeit.
Vor dir erscheint nun ein gewaltiges Tor.
Es ist kein gewöhnliches Tor.
Es scheint aus reinem Licht und alter Weisheit gewebt zu sein.
Es markiert die Grenze zwischen dem Zeitlichen und dem Zeitlosen.
Halte einen Moment inne.
Spüre die Ehrfurcht und die Einladung,
Die von diesem Übergang ausgehen.
Tritt nun ganz bewusst vor.
Mit dem nächsten Schritt durchschreitest du die Schwelle des Tores.
Jetzt!
Und vielleicht bemerkst du unmittelbar eine Veränderung oder auch ganz fein,
Wie mehr Raum,
Mehr Klarheit und mehr Weite entsteht.
Es ist,
Als ob du aus einem dichten Nebel in das klare Licht eines ewigen Morgens trittst.
Du betrittst das geistige Feld.
Spüre den Unterschied,
So wie er sich dir gezeigt hat.
Hier darf es leichter werden.
Hier ist Raum.
Hier ist Klarheit.
Und die Liebe,
Die hier ist,
Ist,
Wenn du so willst,
Keine menschliche Emotion,
Die kommt und geht,
Sondern eine geistige Gegenwart,
Eine tragende Kraft,
Die alles durchdringt,
Die reine Güte des Seins.
Und wenn du möchtest,
Kannst du dieses Feld für dich innerlich benennen,
Als Quelle,
Als Liebe,
Als Gottesgegenwart oder auch als heiliger Geist.
Wähle die Worte oder die Wortlosigkeit,
Die für dich stimmig sind.
Gehe nun ein paar Schritte tiefer in dieses Feld hinein.
Mit jedem Schritt darfst du leichter werden.
Blicke für einen Moment zurück zum Tor,
Zu dem Ort,
Von dem du gekommen bist.
Erkenne den Kontrast.
Dort draußen war der Lärm der Welt.
Hier ist die Stille des Geistes.
Dort war die Schwere der Materie.
Hier ist die Leichtigkeit des Lichts.
Dort war das Suchen.
Hier ist das Ankommen.
Nimm wahr,
Wie sich dein innerer Raum ausdehnt.
Du bist nicht getrennt von diesem Feld,
Du bist ein Teil von ihm.
Es ist eine Kraft,
Die klärt,
Ordnet und heilt,
Ohne dass du etwas leisten musst.
Es ist die Essenz,
Die schon immer in dir war.
Bleibe nun in vollkommener Stille stehen.
Öffne dich wie eine Blume dem Sonnenlicht.
Erlaube diesem Feld in dich einzuströmen,
So sanft und so dosiert,
Wie es für dich gut ist.
Atme diese geistige Liebe ein.
Spüre,
Wie sie nicht nur deinen Geist,
Sondern auch deinen Körper berührt.
Stell dir ganz bildhaft vor,
Wie deine Millionen Zellen wie winzige Kelche sind,
Die sich füllen.
Das Licht des Feldes durchdringt das Gewebe,
Die Organe bis in deine Tiefe hinein.
Leicht entsteht das Gefühl von Ordnung und Sammlung und Stimmigkeit,
Als ob etwas in dir sich erinnert,
Wie es sich anfühlt,
Ganz zu sein.
Und wenn du magst,
Ruhe einen Moment in diesem einfachen Auftanken,
Sättige dich,
Trinke von dieser Stille.
Es ist Nahrung für dein wahres Selbst.
Es wird Zeit,
Diese Schwingung mit zurückzunehmen.
Du verlässt das Feld nicht wirklich,
Du nimmst es in dir mit,
Das Tor steht dir ab jetzt immer offen.
Atme tief ein und fühle die Kraft in deinen Gliedmaßen.
Spüre,
Wie die Ruhe des geistigen Feldes nun dein stabiler Anker ist,
Während du langsam beginnst,
Deinen Körper wieder wahrzunehmen.
Bringe ein sanftes Lächeln auf deine Lippen.
Du kehrst zurück,
Doch du bist verwandelt,
Vielleicht sichtbar,
Vielleicht ganz leise.
Und wenn du bereit bist,
Bewege sanft deine Finger und Zehen,
Öffne in deinem eigenen Tempo deine Augen und trage dieses Gefühl von Ruhe und Leichtigkeit mit in deinen Tag.
Du bist nun zurück im Hier und Jetzt,
Erfüllt vom göttlichen Geist der Quelle und ich danke dir,
Dass du diesen Weg mitgegangen bist und du kannst immer wieder in diese Meditation eintauchen,
Um diesen Zugang zum geistigen Feld des Göttlichen zu stabilisieren und zu verankern,
Um immer mehr daraus zu leben,
Um es immer tiefer in dich und in dein Leben eindringen und durchstrahlen zu lassen.
Und das wünsche ich dir von Herzen.
Ich würde mich freuen,
Wenn du einen Kommentar hinterlässt,
Sodass andere aufmerksam werden auf diese Meditation.
Vielen Dank und einen guten Weg wünsche ich dir.
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