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Körperachtsamkeit entwickeln in 10 Tagen
4.2
10-Tage-Kurs

Körperachtsamkeit entwickeln in 10 Tagen

Von Juliane Mangold

Beginne Tag 1
Was du lernen wirst
Achtsam sein heißt unter anderem, präsent im Hier und Jetzt sein und dabei eine annehmende, beobachtende Haltung einzunehmen. Wenn wir diese mentale Einstellung auf unseren Körper richten, können wir zu spannenden Erkenntnissen gelangen. Wann spanne ich unbewusst meinen Nacken an? Sind meine Schultern gleich hoch? Wie komme ich in mein maximales Gleichgewicht? Wie kann man achtsam mit körperlichem Schmerz umgehen? Diese und viele andere Themen können in diesem Kurs anhand deines eigenen Körpers entdeckt werden. Wir wenden uns zu Beginn einzelnen Körperbereichen zu und ich gebe dir wertvolle Übungen zur Körperachtsamkeit mit, die du in deinen Alltag bringen kannst. Am Ende dieses Kurses werde ich durch einen Body Scan leiten, der zu einem positiven Körpergefühl führt, und mache mit dir einen Diskurs zum achtsamen Umgang mit Schmerz. Jede Lektion beginnt mit einer kurzen Übung für die körperliche Mitte. Für diesen Kurs benötigst du nur eine Matte oder einen angenehmen Boden. Höre diesen Kurs am besten mit Lautsprechern oder kabellosen Kopfhörern.
Juliane Mangold lernt ab dem vierten Lebensjahr Ballett und andere Tanzstile. Als Teenager verbringt sie wiederholt mehrere Wochen in Thailand, um den Buddhismus und die Praxis der Meditation kennenzulernen. Nach dem Studium der Biotechnologie und einigen Jahren in der Arbeitswelt der Industrie besinnt sie sich auf Ihre eigentlichen Stärken und...

Lektion 1
Meine Arme
Wir beginnen damit, dass wir unsere Arme besser kennenlernen. Dadurch, dass wir sie auch ohne Spiegel sehen können, könnte es die einfachste Lektion sein. Wir fühlen deren Haltung, die Durchblutung nach bestimmten Übungen, mobilisieren die Handgelenke und massieren die Unterarme. Für diese Session benötigst du keine Matte oder Spiegel.
Lektion 2
Mein Hals
Heute mobilisieren wir die Muskeln und Sehnen am Hals und spüren so hinein, welche Positionen angenehm sind und welche anstrengend. Am Schluss nehmen wir uns Zeit uns mit einer Selbstmassage am Hals etwas gutes zu tun.
Lektion 3
Mein Gesicht
Durch die mentale Rückkopplung der Mimik hat unsere Gesichtsmuskulatur mehr Auswirkungen auf unser Befinden als wir oft denken. Durch Akupressur und Lockerung wollen wir diese entspannen.
Lektion 4
Mein Brustkorb
Durch die Brustatmung und ungesunde Haltung am Computer ist oft der Oberkörper versteift. In der heutigen Lektion dehnen wir den Brustkorb und mobilisieren ihn durch achtsame Bewegungen in alle Dimensionen.
Lektion 5
Mein Rücken
Heute beobachten wir bewusst die Bewegungen im Rücken und wollen diesen dehnen und lockern.
Lektion 6
Meine Hüfte
Die Hüfte wird bei vielen Menschen fast nur unbewusst bewegt. Durch achtsame Drehungen und Verlängerungen wollen wir heute die Möglichkeiten der Hüfte besser kennenlernen und Bewegungsradien vergrößern.
Lektion 7
Meine Beine
In dieser Session beachten wir unsere Beine bewusst, also auch losgelöst von der Hüfte und den Füßen. Mit Übungen, bei denen wir die Beine auf ganz untypische Weise bewegen, verbessern wir das Körpergefühl und die Koordination der Beine.
Lektion 8
Meine Füße
Die Füße entscheiden als Kontaktpunkt zum Boden über unsere Haltung und Standfestigkeit in allen stehenden Positionen. Es lohnt sich deshalb regelmäßig die Muskeln und Sehnen der Füße zu lockern und zu dehnen. Es können dadurch langfristig Schiefstellungen vermieden werden.
Lektion 9
Der innere Fokus nimmt den gesamten Körper wahr
Meistens nehmen wir unseren Körper beziehungsweise bestimmte Körperteile nur wahr, wenn diese aktiv sind oder schmerzen. In der heutigen Körperreise trainieren wir die Wahrnehmung der Hautoberfläche, Muskeln und Gelenke obwohl diese sich nicht bewegen. Mit etwas Übung, also Wiederholung, gelangen wir so zu einem positiven Körpergefühl und einer annehmenden Haltung gegenüber seiner eventuellen Unzulänglichkeiten.
Lektion 10
Achtsamer Umgang mit Schmerz
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Schmerz und Leid? Schmerzen sind nicht per se schlecht. Wenn wir keine hätten, würden die meisten Menschen ihrem Körper Schaden zufügen, ohne es zu bemerken. Wir versuchen den Schmerz als körperliche Empfindung wahrzunehmen und deren Ursache zu erkennen, genauso wie die Gedanken, die häufig aus dem Affekt in den Kopf schießen.

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