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Ängste, Sorgen und Grübelgedanken überwinden mit "The Tools“

by Claudia Bechert-Möckel

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The Tools das sind eine Handvoll wirklich ungewöhnliche Selbstcoaching-Methoden, mit denen man seine inneren Grübelgedanken, seine Ängste und seinen Schmerz in den Griff bekommen kann. Und deshalb will ich die Tools in den nächsten zwei Folgen mit Dir teilen.

Transkription

Letztens war es mal wieder soweit,

Ich hatte mich mal wieder in einem Besorgnis-Karussell verirrt.

Aus einem einzigen Anlass heraus,

Der eigentlich nur einen Lebensbereich betroffen hat,

Wurde in meinem Kopf ein ganzes Katastrophenszenario,

Aus dem ich gedanklich keinen Ausweg mehr finden konnte.

Schlussendlich fühlte ich mich ganz gefangen in all den bedrohlichen Geschichten,

Die ich mir im Kopf zusammengebaut hatte und die mich nun wie Gespenster verfolgten.

Vielleicht kommt dir das ja auch bekannt vor?

Zum Glück habe ich mich an Die Tools erinnert und das gleichnamige Buch von First Darts und Barry Michaels und meine Lieblingsmethode daraus,

Die Umholung des Verlangens,

Hat dann die Welt in mir wieder gerade gerückt und es kann so erleichternd sein.

Die Tools,

Das ist eine Handvoll wirklich ungewöhnlicher Selbstcoaching-Methoden,

Mit denen man seine inneren Monster und seinen Schmerz in den Griff bekommen kann.

Und deshalb will ich Die Tools in den nächsten zwei Folgen mit dir teilen und ich bin super gespannt,

Was du dazu sagst.

Leben,

Leben,

Lassen – der Podcast zum Thema Persönlichkeit,

Beziehung und Selbstliebe.

Von und mit Claudia Bechert-Möckel.

Herzlich Willkommen bei Leben,

Leben,

Lassen,

Deinem Selbstcoaching-Podcast mit Herz und Verstand.

Ich bin Claudia,

Persönlichkeits- und Beziehungscoach und außerdem ein Mensch wie du,

Mit seinen ganz eigenen Themen und Problemen,

Seinen Besorgtheiten und Ängstlichkeiten.

Und fast alles,

Das ich dir in diesem Podcast vorstelle,

Kenne ich nicht nur aus der Theorie,

Nein,

Ich habe es selbst erfahren und ausprobiert.

Schon als Kind habe ich nämlich immer verstehen wollen,

Warum das Leben genau so ist,

Wie es ist.

Warum ich so bin,

Wie ich bin und die anderen anders und wie man irgendwie klarkommen und seine Probleme überwinden kann.

Ich wollte alles verstehen,

Das ist bis heute so geblieben.

Und Bücher haben dabei immer eine ganz besondere Rolle gespielt.

Bücher können dein Leben verändern,

Da sage ich ganz klar ja.

Ich stelle ja auch immer wieder welche hier im Podcast vor.

Und eins mit nachhaltiger Wirkung ist für mich The Tools,

Veröffentlicht von einem amerikanischen Psychotherapeuten und einem Psychiater,

Firstaz und Barry Michaels mit Namen.

Ich habe das Buch schon vor 10 Jahren gelesen,

Aber mich beeindruckt es immer noch,

Was man mit den 5 darin enthaltenen Tools für sich selbst und andere bewirken kann.

Die ersten beiden Tools stelle ich dir in dieser Folge vor und die anderen dann in der nächsten Episode.

Was kann ich gegen meine Ängste und Sorgen tun?

Diese Frage beschäftigt uns wahrscheinlich alle.

Berge von Büchern gibt es dazu,

Millionen von Theorien und Methoden.

Denn wir alle kennen es ja,

Wenn sich im Kopf Problem- und Sorgengebirge aufbauen und wenn man sich darin verliert und abstürzt.

Denn unser Verstand ist eine eigene innere Welt.

Er kann Bilder und Szenarien entwerfen,

Die von der äußeren Realität vollkommen abgekoppelt sind.

Und meine Beobachtung ist,

Dass es besonders die sensibleren,

Bewussteren und achtsamen sind,

Die feinfühligen,

Die sich sehr,

Sehr viele von diesen Grübelgedanken machen.

Bei manchen wächst sich das aus bis hin zu Angststörungen und Panikattacken.

Und dann ist natürlich eine therapeutische bzw.

Eine ärztliche Behandlung angezeigt.

Oft sind das dann tiefsitzende alte Ängste,

Die wir vielleicht schon aus unserer Kindheit und den mehr oder weniger belastenden Erfahrungen,

Die wir damals gemacht haben,

Mitgebracht haben und die uns nun wieder einholen.

Aber darum soll es hier gar nicht gehen,

Sondern ich spreche von diesen normalen inneren Nöten,

Von Sorgen und Ängsten,

Mit denen wir irgendwie in unserem Leben klarkommen müssen.

Die Angst,

Im Job zu versagen zum Beispiel,

Die Prüfung zu vergeigen,

Den Partner zu verlieren oder die Liebe,

Krank zu werden oder zu sein,

Sorgen um die Kinder oder die Lieben oder auch den Hausgattet nicht mehr bezahlen zu können – das sind ja alles Lebensthemen,

Die uns tatsächlich begegnen können.

Und ganz schnell geht es dann,

Dass unser inneres Sicherheitsgefühl ins Wanken kommen kann,

Wenn wir nächtelang wachliegen und im eigenen Katastrophenszenario festhängen,

Dass die Probleme dann immer weiter fortspinnen.

Und weil man sich ja dann so schön reinsteigern kann in seine Ängste,

Sieht man irgendwann die Bestandteile seines Lebens wie Dominosteine nacheinander umfallen und sich selbst untergehen – auch wenn man in der Realität davon vielleicht meilenweit weg ist und wahrscheinlich nie eintritten wird,

Was man befürchtet hat.

Unser eigentliches Problem ist dann nicht mehr das Problem,

Sondern wir leiden dann unter dem,

Was wir daraus gemacht haben – und du kannst mir glauben,

Ich kenne mich damit wirklich aus.

Und genau deshalb steht in meinem Beratungsraum,

Schön in einem silbernen Rahmen,

Deutlich sichtbar für alle folgender Spruch.

Wenn du zehn Probleme auf dich zurasen siehst,

Kannst du sicher sein,

Dass neun davon im Graben landen,

Bevor sie bei dir ankommen.

Ich liebe diesen Satz,

Denn er ist so wahr.

Das,

Was wir befürchten,

Wegen dem wir uns so total fertig machen,

Das passiert in der Realität eher selten.

Das,

Was wirklich passiert,

Ist nämlich das,

Mit dem wir gar nicht rechnen,

Das uns plötzlich ereilt und das wir überhaupt nicht auf dem Radar hatten.

Ich weiß das emotional sehr gut und ich erinnere mich immer wieder daran,

Aber wenn ich mal wieder katastrophisiert habe und in meinem eigenen inneren Dramatv eingesperrt bin,

Dann hilft mir das recht wenig.

Warum bitteschön grübeln wir denn eigentlich so viel und sind ausdauernd mit unseren inneren Sorgen beschäftigt,

Obwohl wir uns doch nach innerem Frieden und Entspannung sehnen?

Ich weiß noch,

Wie in meinem Kopf die Lichter angegangen sind,

Als ich das verstanden hatte,

Was ich dir jetzt verrate.

Die menschliche Neigung zu grübeln und sich in Gedanken zu verstricken kommt daher,

Dass wir durch Denken versuchen,

Die Kontrolle über Dinge in unserem Leben zu bekommen,

Die wir in Wirklichkeit gar nicht kontrollieren können.

Nicht alles in unserem Leben liegt in unserer Macht.

Das aber macht uns Angst,

Weil es unserem menschlichen Grundbedürfnis nach Sicherheit im Wege steht.

Deswegen setzen wir auf Kontrolle und die versuchen wir durch Denken und Grübeln zu bekommen.

Verstehst du,

Was ich meine?

Die absurde Denklogik in uns ist also,

Wenn ich mir nur genug Gedanken mache und tief genug und lang genug denke und grübele,

Dann kriege ich die Sache oder das Problem gelöst und in den Griff.

Aber das ist Fake,

Es ist eine Illusion.

Es ist die Geschichte,

Die wir uns erzählen,

Aber sie rettet uns nicht.

Denn obwohl ja unsere Gedanken tatsächlich machtvoll sind,

Sind sie nicht allmächtig.

Und so drehen wir uns gedanklich einfach nur im Kreis,

Ohne einen Ausweg zu finden,

Obwohl wir genau das beabsichtigen.

Das ist das Dilemma des Grübelns.

Warum die Strategie,

Du musst es einfach alles nur positiv sehen,

Gegen Ängste und Grübeln überhaupt nicht hilft.

Sorge dich nicht,

Liebe ist der Klassiker des positiven Denkens.

Und es steht absolut viel wahres in diesem Buch.

Das Dumme ist nur,

Dass die Theorie des positiven Denkens einleuchtend und verständlich ist,

Aber sie kaum jemand dauerhaft durchhalten kann.

Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

Wenn dir das gelingt,

Gratulation!

Die Gurgelgedanken-Monster und die Abwärtsspiralen der sorgenvollen Gedanken packen die meisten von uns doch wieder und gewinnen irgendwann in einem schwachen Moment die Oberhand.

Bei jedem positiven Gedanken,

Den man sich einzureden versucht,

Meldet sich der innere Kritiker.

Diesen Unsinn glaubst du doch selbst nicht,

Oder?

Und das soll bei dir funktionieren?

Sowas denkt es dann in uns und nach einer Weile fühlt man sich noch schlechter als zuvor,

Weil man,

Wie es sich ja gerade zeigt,

Offenbar ein hoffnungsloser Fall ist und es einfach nicht hinkriegt – das positive Denken.

Der Grund dafür ist aber nicht das eigene Versagen,

Sondern die schon beschriebene Illusion,

Dass mehr Denken uns irgendwie doch noch eine Art von Kontrolle geben würde.

Und deshalb tappen wir früher oder später doch an die Denkfalle – auch wenn es paradox ist.

Was also kann man konkret gegen inneres Drama-TV,

Sorgen und Grübelspiralen tun im Hier und Jetzt?

Das haben sich auch die Autoren von Dead Tools gefragt,

Als sie für sich erkannt hatten,

Den tieferen Grund der Ängste zu verstehen und dabei immer weiter in der Vergangenheit der Klienten zu graben und die Ängste der Menschen in der Vergangenheit lösen zu wollen,

Hilft den meisten nur bedingt.

Phil Stutz und Barry Michaels suchten nach einer konkreten Lösung,

Die ihren Klienten einem Jetzt und Hier helfen würde,

Mit ihren Ängsten und Sorgen klarzukommen.

Und so sind eben diese praktischen,

Lebensnahen Werkzeuge,

Die sie Dead Tools genannt haben,

Entstanden.

Sie fragen weniger nach dem Warum der Angst,

Sondern nach dem Was stattdessen – und sie sind in jeder Weise ungewöhnlich.

Meine Lieblingsmethode gegen Ängste und Sorgen ist die Umpolung des Verlangens.

Dabei stellt man sich seine Ängste und Sorgen,

Seine Zweifel und Schmerzen,

Eben all das,

Was einen gerade belastet,

So wie eine dunkle,

Schwarze Wolke vor die vor einem schwebt.

Ich mag diese Visualisierung und tatsächlich fühlt es sich ja auch so an,

Wenn wir katastrophisieren.

Eine dunkle,

Wabernde Wolke ungeahnten Ausmaßes türmt sich bedrohlich vor einem auf und droht einen zu verschlingen.

Unter dieser Wolke wirkt alles düster und ist in endlose Dunkelheit gehüllt.

Rein rational ist uns vollkommen klar,

Dass es eher unwahrscheinlich ist,

Dass unser Liebster verunglückt ist oder im Bett einer anderen liegt,

Nur weil er ja noch nicht angerufen hat,

Wie versprochen.

Wir wissen auch,

Dass wir nicht den finanziellen Ruin erleiden werden,

Nur weil ein Projekt geplatzt ist und dass der bohrende Kopfschmerz wahrscheinlich nicht bedeutet,

Dass wir morgen sterben müssen.

Auch eine vergeckte Prüfung wird wahrscheinlich nicht unser Ende bedeuten,

Aber im Licht der schwarzen Sorgenwolke sieht es eben genauso aus.

Überall Gespenster,

Überall lange Schatten und dunkle Ecken.

Surreal.

Bedrohlich.

Unvergessen der Tag,

Als wir gerade zu einer Urlaubsreise aufgebrochen waren und mein Nachbar,

Der die Post holte,

Mich dann fragte per Whatsapp,

Was er denn jetzt mit der Nachricht machen solle,

Dass ein Einschreiben für mich auf der Post läge.

Puh,

Ich hatte keine Ahnung,

Was es sein sollte,

Dieses Einschreiben,

Ich machte mir alle möglichen Gedanken.

Und je länger ich nachdachte,

Umso größer wurden die Sorgen.

Die Grübelmaschine war angeworfen,

Das Finanzamt hatte eine hohe Nachforderung,

Vielleicht.

Oder ein Vollstreckungsbescheid wartet in dem Einschreiben wegen eines noch nicht gezahlten Strafzettels.

Oder doch eine Abmahnung wegen irgendeiner Sache auf der Webseite?

Vielleicht der Brief eines Rechtsanwalts wegen wer weiß.

Es gab unzählige Möglichkeiten,

In denen ich mich verlieren konnte und die im Moment außerhalb meiner kontrollierenden Reichweite lagen.

Ich war der Ungewissheit ausgeliefert und das hat mich gehindert,

Einfach entspannt zu sagen,

Na,

Da bin ich ja mal gespannt,

Was das dann wohl sein wird,

Nach dem Urlaub.

Meistens löst sich ja so eine ungewisse Situation dann als ganz harmlos auf.

So war das auch in meinem Fall,

Es hatte irgendwas mit einer Bestellung aus dem Ausland zu tun,

Das war der Hintergrund,

Aber bis ich das wusste,

Hat es mich ganz schön fertig gemacht.

Hier also die Methode,

Die Umpolung des Verlangens.

Punkt 1.

Die engsten Zweifel und Schmerzen als dunkle Wolke visualisieren Mit der Umpolung des Verlangens hätte ich mir also die ausgemalte Katastrophe wie eine dunkle Wolke vor mir visualisieren können.

So empfehlen das die Autoren von The Tools.

Alles,

Was uns besorgt,

Was dunkel und schwer ist,

Wohnt in dieser Wolke,

Vor der wir uns unfassbar fürchten.

Sie ist das Sinnbild unserer Schmerzen,

Unserer Sorgen,

Zweifel und Ängste.

Und sie ist so bedrohlich,

Dass wir am liebsten wegrennen möchten und doch auch wissen,

Wohin wir auch gehen,

Diese Wolke wird uns verfolgen.

Aber indem wir uns diese Schmerzen,

Ängste und Nöte verbildlichen,

Machen wir sie konkret und sagen Ja zu ihnen.

Ja,

Da bist du.

Ich sehe dich,

Dunkle Wolke.

Warum also nicht auf den Schmerz zugehen?

Schritt 2 in die Umpolung des Verlangens.

Schmerz,

Komm her!

Schritt 2 der Umpolung des Verlangens ist die Vorstellung,

Dass wir kraftvoll Anlauf nehmen und mit den Worten Schmerz,

Komm her!

Direkt auf die schwarze Wolke unserer Angst zulaufen,

Anstatt vor ihr zu fliehen und sie zu vermeiden.

Wir kehren also die innere Richtung um und sehen dem direkt ins Auge,

Wovor wir uns am meisten fürchten.

In meiner Vorstellung bin ich unfassbar mutig und renne regelrecht auf die Wolke zu,

Um dann im Schritt 3 in meine größte Angst hineinzustürzen.

Ich will diesen Schmerz.

Jetzt umfängt mich die Wolke.

Ich bin mittendrin und mit den lautausgerufenen Worten,

Ich will diesen Schmerz,

Arbeite ich mich kraftvoll durch die Wolke aus Befürchtungen,

Ängsten und Sorgen hindurch.

Ich verschmelze mit der Wolke,

Ohne unterzugehen.

Und schon dabei passiert etwas ganz Erstaunliches in meiner Visualisierung.

Wenn ich aktiv auf den Schmerz zugehe und in ihn eintauche,

Fühle ich mich besser,

Als wenn ich mich hilflos vor der Wolke herumdrücke oder fliehe.

Ich werde aktiv,

Ich kann wirklich etwas tun,

Meine Wirksamkeit ist wieder aktiviert.

Schritt 4 – Der Schmerz befreit mich Mit den Worten,

Der Schmerz befreit mich,

Tauche ich in meiner Vorstellung wieder aus der Wolke auf.

Die Wolke spuckt mich regelrecht aus und ich stelle mir vor,

Wie die Welt hinter der dunklen Wolke der Sorgen und Nöte aussieht.

Das ist eine ganz wundervolle Erfahrung,

Bei der ich in meiner Vorstellung alles in ein helles und freundliches Licht tauche und meine Arme nach oben strecke.

Kraftvoll strebe ich vorwärts in dieser Visualisierung und fühle mich dabei wie eine Heldin.

Und ich spüre an meinen Körper hinein,

Er fühlt sich dann meist viel freier an,

Freudvoller,

Kraftvoller.

Wenn nicht,

Mache ich die Umpolung des Verlangens gleich nochmal.

Warum funktioniert sowas eigentlich?

Wenn wir auf den Schmerz zugehen,

Nimmt er in der Regel ab,

Wenn wir immer weiter vor ihm zurückschrecken,

Nimmt er zu.

Das ist ein Paradoxon,

Aber so ist es.

Haben wir Angst vor dem Risiko,

Werden wir zu vermeidern und ziehen uns machtlos in unsere Komfortzone der Sicherheit zurück.

Von dort aus sieht dann das Risiko immer bedrohlicher aus.

Wenn wir eine unliebsame Aufgabe immer wieder aufschieben,

Wird sie dadurch unangenehmer oder lästiger.

Wenn wir aber mal anfangen,

Sie anzugehen,

Merken wir nach ein paar Minuten,

Dass es halb so schlimm ist.

Wir werden wirksam.

Genau deshalb heißt das Tool ja die Umpolung des Verlangens.

In The Tools wird diese Energie die Kraft des unaufhaltsamen Vorwärtsstrebens genannt,

Die man ja auch überall in der Natur wirken sieht.

Es ist genau die Kraft,

Die uns schon als kleines Kind ermöglicht hat,

Laufen zu lernen,

Obwohl wir hunderte Male auf unsere kleine Nase gefallen sind.

Wir haben weitergemacht,

Denn schließlich können wir heute laufen,

Oder?

Das Tool die Umpolung des Verlangens macht es möglich,

Sich mit dieser Kraft des Vorwärtsstrebens zu verbinden.

Aber dazu müssen wir uns dem Schmerz oder der Angst stellen und in der Lage sein,

Über ihn hinauszugehen.

Mir hilft das sehr.

Ein wichtiger Hinweis aber an dieser Stelle,

Wenn Du in therapeutischer Behandlung bist oder einfach unsicher oder kein gutes Gefühl dabei hast,

Besprich Dich bitte mit Deinem Therapeuten oder behandelndem Arzt,

Bevor Du diese oder irgendeine andere Übung ausprobierst.

Das dankbare Herz – eine Methode gegen düstere und sorgenvolle Gedanken Eine weitere,

Ganz wundervolle Methode aus dem Buch der Tools,

Das ebenfalls gegen ängstliche und negative Gedanken hilft,

Heißt das dankbare Herz und es geht so.

Schritt 1 Wenn es Dir innerlich nicht gut geht,

Fang an im Stillen bestimmte Dinge in Deinem Leben aufzuzählen,

Für die Du dankbar bist.

Das können Dinge sein,

Die ganz selbstverständlich sind.

Dass Du ein Zuhause hast,

Etwas zu essen,

Dass draußen die Sonne scheint,

Du in Frieden lebst und dass Du Freunde hast,

Kinder vielleicht,

Eine Familie.

Du kannst auch an Dinge denken,

Die Du nicht erleiden musst oder von denen Du verschont geblieben bist – Krieg,

Hunger,

Katastrophen.

Es spielt keine Rolle,

An was Du dabei denkst,

Wichtig ist nur,

Dass Du nicht nur denkst,

Sondern ins Fühlen kommst,

Dass Du die Dankbarkeit über diese Umstände in Deinem Leben wirklich spürst.

Ich denke bei dieser Übung gerne an Menschen,

Die ich über alles liebe,

Meinen Lieblingsmenschen zum Beispiel oder meinen Sohn.

Schritt 2 Nach einer halben bis einer Minute,

In der Du an diese Dinge gedacht und sie gefühlt hast,

Für die Du dankbar bist,

Hörst Du damit auf.

Stattdessen konzentrierst Du Dich jetzt auf das Gefühl der Dankbarkeit in Deinem Körper.

Wo spürst Du es am deutlichsten?

Kannst Du fühlen,

Dass es aus Deinem Herzen kommt?

Schritt 3 Wenn Du die Dankbarkeit in Deinem Herzen spüren kannst,

Stell sie Dir wie ein Licht vor,

Das sich von Deinem Herzen aus auszubreiten beginnt.

Vielleicht kannst Du auch eine bestimmte Farbe dabei wahrnehmen.

Bei mir ist es meist ein Sonnengelb oder ein leuchtendes Orange.

Stell Dir nun einmal vor,

Dass Dein Licht der Dankbarkeit zu einer höheren Kraft gehört,

Einer Quelle von Licht und Liebe,

Die für Dich sorgt und mit der Du und alle anderen Menschen und Lebewesen verbunden sind.

Verbinde Dich in Deiner Vorstellung mit dieser Quelle.

Und gib Dich ganz dieser Erfahrung hin.

Die Erfahrung,

Die man dabei machen kann,

Ist beeindruckend und es spielt überhaupt keine Rolle,

Ob man an irgendetwas glaubt oder sich als esoterisch bezeichnet oder nicht.

Der Verstand mag vielleicht sagen,

Das ist doch Quatsch,

Aber wenn man sich darauf einlässt,

Kann man erfahren,

Was für einen funktioniert und was nicht.

Und über die Bedeutung von Spiritualität in unserem Leben habe ich sowieso vor,

Eine ganze Folge zu machen.

Bald.

Barry Michaels und Frist Daz empfehlen das Tool,

Das dankbare Herz,

Auch bei einigen anderen unangenehmen Verhaltensweisen.

Es hilft bei reuevollen Gedanken über Vergangenes und Schuldgefühlen,

Sagen die Autoren.

Es kann bei Selbstablehnung sehr wirksam sein und auch,

Wenn man einen tiefsitzenden Groll gegen jemanden hegt.

Es verringert das Urteilen über andere – und das machen wir ja alle,

Sobald wir unbewusst sind.

Aber wenn wir jemanden hassen,

Ihn ablehnen oder anderen negative Gefühle gegen diesen Menschen hegen,

Dann mag das zwar berechtigt sein,

Doch die Gefühle,

Die wir gegen diesen Menschen auffahren,

Die sind ja dann auch in uns.

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Nick

October 16, 2022

Claudia, hast Du die Folge für mich gemacht? 😆Es ist immer wieder schön zu hören, dass man nicht alleine ist. Ich mache schon einiges von deinen Tips, aber auf eine etwas andere Art. Für mich geht es auch um Achtsamkeit, Akzeptanz der Gefühle und Meditation, oder? Aber die Visualisierung probiere ich aus. Danke Dir sehr für das immer wieder Mut machen

Sandra

October 9, 2022

Vielen Dank für dieses Thema. So oft passiert es mir, dass nachts die Dämonen kommen...

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