
Meditation für innere Klarheit
Hast du das Gefühl, dass du nicht genau weißt, was deine innere Bestimmung ist? Wohin dein Weg dich führen soll? Von der Gesellschaft bekommen wir oft ein Bild vorgekaukelt, wie unser Leben auszusehen hat. Jedoch sind wir alle unterschiedlich und wir alle sind mit einer Gabe und Bestimmung auf die Welt gekommen, die wir entdecken möchten. Diese Meditation hilft dir, in deinem Unterbewussten zu forschen und zu entdecken, was deine eigentliche Bestimmung ist.
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du wieder mit dabei bist.
In dieser Meditation geht es um innere Klarheit und zwar ganz speziell darum,
Was möchten die verschiedenen Teile von dir.
Ich nenne es jetzt mal Teile.
Damit meine ich deinen Körper,
Deinen Geist,
Deine Seele,
Deine Gefühle.
All das,
Woraus wir uns quasi zusammensetzen,
Was in gewisser Weise alles eins ist,
Was aber manchmal auch in verschiedenen Richtungen läuft.
Und da hilft es uns,
Wenn wir uns das bewusst machen und ein wenig darüber zu reflektieren.
Ich lade dich dazu ein,
Dass du dich hinsetzt,
Ganz bequem auf einen Stuhl irgendwo in den Schneider sitzt.
Du könntest dich auch ins Bett setzen.
Allerdings ist es besser,
Dich heute nicht hinzulegen,
Weil das eine eher bewusste Meditation oder Aufmerksamkeit wird.
Du kannst dir auch gerne einen Stift und Papier zurechtlegen,
Falls dir Gedanken kommen,
Die du gerne aufschreiben möchtest.
Wenn du dich dann eingefunden hast an deinem Platz,
Dann bringe dich erst mal mit der Aufmerksamkeit in deinen Körper.
Das geht am leichtesten über die Atmung,
Dass du für einige Atemzüge spürst,
Wie die Atmung sich in deinem Körper bewegt,
Wie der Atem deinen Körper bewegt,
Wie das alles zusammenwirkt in einem gleichmäßigen Rhythmus.
Wenn du nun in deinem Körper bist und dich spürst,
Vielleicht wackelst du auch noch mal kurz mit den Zehen und bewegst die Finger ganz leicht.
Wenn du dich also wirklich von den Zehen bis zum Kopf und in die Fingerspitzen spürst,
Dann frage deinen Körper,
Lieber Körper,
Was möchtest du,
Was brauchst du jetzt,
Wo geht es hin?
Und dann spüre mal hinein,
Was dein Körper antwortet.
Oft ist es der erste Gedanke,
Der kommt.
Überspiele den ersten Gedanken nicht mit deinem Kopf,
Zensiere deinen ersten Gedanken nicht.
Und wenn dein Körper nun gerne Schokolade möchte oder Ruhe oder Bewegung,
Mehr nach Aufbruch gestimmt ist oder einfach schlafen möchte,
Dann nimm das so wahr und schreibe es,
Wenn du möchtest,
Auf oder behalte es im Hinterkopf.
Wenn du diesen ersten Gedanken nimmst,
Den ersten Gedanken deines Körpers,
Der oft aus dem Bauch herauszukommen scheint,
Dann schau mal weiter hinein.
Wenn das der erste Gedanke ist,
Der kam,
Ist da noch eine Schicht unten drunter.
Und wenn ja,
Möchte diese Schicht sich jetzt zeigen.
Sei dir einfach bewusst,
Dass unter jeder offensichtlichen Antwort noch ganz viele weitere,
Feiner und immer feiner werdende Antworten sind,
Die wir jetzt aber gar nicht alle wissen und erfassen müssen.
Das soll ja nicht in Stress ausarten.
Einfach nur,
Dass du das weißt und hinein spürst.
Und oft ist es so,
Dass die Antworten erst später kommen.
Also dass du im Laufe des Tages oder der nächsten Woche nach dieser Meditation vielleicht die Antwort ganz plötzlich kriegst,
Wenn du gar nicht daran denkst.
Wenn du das Gefühl hast,
Du möchtest noch weiter in deinen Körper spüren,
Auf Antworten horchen,
Dann pausiere die Meditation an dieser Stelle und gehe für dich in die Stille.
Wenn du dann soweit bist,
Dann lasse deinen Körper und seine Antworten für einen Moment da,
Wo er jetzt ist und spüre weiter.
Spüre ein bisschen weiter hoch zum Herzen und nimm deine Gefühle wahr.
Spürst du im Moment etwas?
Fühlst du im Moment etwas?
Es ist vielleicht ein Mix aus verschiedenen Dingen oder eine ganz spezielle Sache,
Die jetzt offensichtlich ist.
Und auch hier,
Nimm das erste Gefühl,
Den ersten Gedanken,
Den ersten Impuls,
Der kommt.
Völlig unzensiert.
Wenn du möchtest,
Schau ihn dir länger an oder schreibe vielleicht auch gerade die Gedankenblitze auf,
Die Gefühle,
Die hochkommen und schau genau hin,
Wenn es Wut ist,
Das vielleicht unter der Wut noch etwas.
Auch hier gibt es wieder mehr Schichten,
Viele Ebenen und es ist gut und wichtig,
Den ersten Gedanken und den ersten Impuls jetzt wahrzunehmen.
Auch die Gefühle zu fragen,
Wo geht die Reise hin,
Wo geht der Weg hin,
Was wollt ihr mir sagen.
Wenn du hier möchtest,
Bleibe noch länger und pausiere die Meditation.
Schreibe die Dinge auf,
Die kommen oder bleibe in der Stille sitzen.
Und auch hier sei dir bewusst,
Dass in den nächsten Tagen noch mehr kommt,
Dass diese Schichten plötzlich aufbrechen.
Das ist kein linearer Prozess,
Sondern das kommt in Schüben,
So wie die Kinder immer in Schüben wachsen.
Genauso wächst du immer ein bisschen mehr zu dir selbst hin und das geschieht immer auf einmal und wenn du es nicht erwartest.
Also gibt dir auch hier Zeit,
Etwas Geduld und nimm dir die Zeit jetzt oder vertraue auf den Prozess,
Dass sich das dir noch zeigen wird.
Wenn du dann so weit bist und deine Gefühle sich dir offenbart haben oder den Weg gezeigt haben,
Dann spüre einmal in deinen Kopf hinein.
Dein Intellekt,
Deine Intelligenz,
Was sagt sie dir?
Der klare analytische Verstand.
Was hat der Verstand heraus analysiert,
Wohin dein Weg am besten geht und was das Beste für dich ist?
Hier hast du vielleicht direkt eine klare Vorstellung.
Schreibe die ersten Gedanken auf,
Das was dein Verstand sich als Plan ausgemalt hat.
Vielleicht noch die Ausbildung beenden,
Eine neue Ausbildung anfangen,
Wie du strategisch vorgehen sollst,
In deinem Beruf,
In deinem Business,
In deinem Leben und wenn du das so klar vor dir siehst,
Dann sei dir bewusst,
Dass auch hier noch Schichten unten drunter sind,
Dass unter dem offensichtlichen und klaren vielleicht eine Stimme zum Vorschein kommt,
Die gar nicht von dir ist,
Wie die Stimme deiner Eltern,
Die dir gesagt haben,
Kind,
Werde Anwalt,
Werde Anwältin.
Freie Kunst,
Das hat keine Zukunft.
Oder die Gesellschaft,
Die dir Dinge vorgibt,
Dass du bis 35 ein Haus gebaut haben sollst,
Drei bis fünf Kinder hast,
Glücklich verheiratet bist,
Halbtagsjob,
Wer weiß und wenn du dir dann deinen Intellekt angeschaut hast,
Du hast alles aufgeschrieben,
Was dir eingefallen ist,
Dann lege einmal alles beiseite und werde ganz still.
Wenn du möchtest,
Lege noch mal eine Hand auf deinen Bauch,
Eine auf dein Herz,
Spüre deinen Atem,
Um aus deinem Kopf wieder mehr in deinen Körper hineinzukommen.
Lass dich jetzt von deiner Atmung führen.
Dein Atem kommt in Bereiche,
In die du mit deinem Verstand,
Mit dem Kopf niemals hinkommst.
Stell dir einfach vor,
Wie dein Atem durch deinen Körper fließt und genau weiß,
Wohin soll.
Genau die Stellen erkundet,
Erforscht,
Beatmet,
An die du jetzt in diesem Moment herankommen sollst.
Dann beginne zu lauschen.
Du hörst vielleicht im ersten Moment deinen Atem und deinen Herzschlag,
Aber dann lausche tiefer.
Lausche deiner Seele,
Deinem Innersten.
Dann kannst du ganz vorsichtig fragen,
Liebe Seele,
Was möchtest du?
Wohin führt dein Weg?
Wohin führt mein Weg?
Was ist meine Bestimmung,
Mein innerstes Ziel?
Stell dir vor,
Dass du ganz,
Ganz tief in dein Inneres hinein spürst und hineinhorchst.
Und dass es so ist,
Als würdest du dich durch die Schichten hindurch graben und immer tiefer kommen.
Und je tiefer du kommst,
Je tiefer du gräbst,
Dich richtig hinein buddelst und dann gleichzeitig sinken lässt.
Umso stiller wird es in dir und um dich herum,
Umso friedlicher wird es.
Und umso mehr fängt dein Herz an zu leuchten,
In einen ganz glücklichen Zustand hinein.
Und dann frage gerne nochmal,
Was ist meine innerste Bestimmung?
Und lausche.
Was ist der erste Gedanke und Impuls?
Das erste Gefühl?
Vielleicht empfindest du etwas,
Ohne es in Worte fassen zu können.
Vielleicht siehst du plötzlich Schriften vor dir auftauchen oder Bilder.
Vielleicht ist dort nur Stille.
Lass dir hier ganz viel Zeit.
Unsere Seele braucht Zeit.
Die Seele ist kein Ort der schnellen Antworten,
Auch wenn auch hier die ersten Impulse der Wahrheit entsprechen.
Und wenn du möchtest,
Dann stoppe auch hier die Aufnahme und lass dich noch tiefer hinein sinken in das Reich der Seele,
In den Bereich deines Innersten.
Und auch hier kommen die Antworten erst später,
In einem Moment,
In dem du gar nicht dran denkst und der dich überraschen wird.
Und vielleicht dann,
Nachdem du die Aufnahme gestoppt hattest oder schon jetzt,
Tauche langsam wieder auf.
Du krabbelst die verschiedenen Schichten wieder nach oben,
Kommst wieder mehr ins Außen,
Hast aber die Sicherheit,
Dass du jederzeit wieder in dein Innerstes zurückkehren kannst.
Und wenn du möchtest,
Schreibe jetzt noch einige Stichpunkte auf,
Einige Gedanken,
Die dir gekommen sind.
Und wenn du dann Gelegenheit hast,
Das öfter zu machen,
Dann vergleiche das,
Was du aufgeschrieben hast.
Es ist sinnvoll und sehr schön,
Wenn du es schaffst,
In den nächsten Tagen ein kleines Notizbüchlein bei dir zu tragen.
Oder falls dir Gedanken kommen,
Dann sprich das einfach in dein Handy und nimm es dir auf.
Wenn wir so tief arbeiten,
Mit dem unbewussten Arbeiten in die tiefen Schichten hineingehen,
Dann lockern wir und lösen wir dort etwas.
Und selbst wenn du im ersten Moment vielleicht nicht das Gefühl hast,
Dass sich etwas großartig bewegt hat,
Du kannst dir sicher sein,
Dass du in deinem Inneren einen Meilenstein gegangen bist.
Und das wird mit der Zeit hervorkommen und hervorbrechen,
Sich öffnen.
Und wenn du dann einfach was hast,
Wo du dir etwas aufschreiben kannst,
Gedankenblitze oder was auch immer vielleicht kommen mag,
Dann wirst du dich freuen,
Wenn du es direkt aufschreiben kannst.
Und jetzt für hier beende diese Meditation,
Dass du dich gerne noch mal räkelst oder streckst und schaue,
Dass du vielleicht einen warmen Tee trinkst oder etwas Kleinigkeit isst,
Um wieder ganz in deinen Körper zu kommen,
Um ganz wieder hier und jetzt anzukommen.
Ich danke dir,
Dass du mit mir meditiert hast und wünsche dir eine gute Zeit.
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