1:13:02
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Gedankenkarussell loslassen und einschlafen

by Ramona Eckardt

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Meditation
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Diese Einschlafmeditation lädt dich ein, das Gedankenkarussell sanft loszulassen. Wenn dein Kopf voll ist und Gedanken sich drehen, darfst du hier ankommen und nichts mehr festhalten. Sanfte Worte und ruhige Bilder begleiten dich dabei, aus dem Denken zurück in den Körper zu sinken. Du musst nichts lösen und nichts klären. Gedanken dürfen da sein und weiterziehen. Diese Meditation schenkt dir Entlastung, innere Ruhe und einen sicheren Übergang in den Schlaf. Du darfst dich entspannen. Du darfst loslassen. Hintergrundmusik: 432Hz Healing Meditation Music by DanaMusic from Pixabay Music

Transkription

Ich wünsche dir einen wundervollen Abend,

So schön,

Dass du hier bist.

Heute begleite ich dich mit dieser Einschlafmeditation,

Deinen Gedankenkarussell zu stoppen und schnell einschlafen zu können.

Wir kennen es alle,

Wir liegen grübelnd im Bett,

Denken über das Geschehene vom heutigen Tag nach oder der vergangenen Wochen,

Der vergangenen Monate oder wir denken schon an morgen,

Was wir alles zu tun haben,

Was wir noch erledigen müssen und das kann uns ganz schön den Nerv rauben und uns vom Einschlafen hindern.

Aber diesen Abend hast du die Möglichkeit,

Mithilfe dieser geführten Einschlafmeditation dein Gedankenkarussell zu stoppen,

Deine Gedanken leiser werden zu lassen,

Ganz in Ruhe und ganz entspannt einzuschlafen.

Dies ist dein Moment,

Dein Abend und dein Raum zum Sein.

Du musst nichts mehr tun,

Nichts mehr denken,

Nichts mehr verstehen.

Du darfst einfach sein,

Du darfst einfach hier sein.

Dann kuschel dich in dein gemütliches Bett,

Leg dich so hin,

Wie es sich für dich gemütlich und angenehm anfühlt und dann schließe deine wunderschönen Augen.

Spür einmal,

Wie sich die Dunkelheit hinter deinen Augenlidern anfühlt,

Wie sich die Dunkelheit sanft in dir ausbreitet,

Wie sie dich einhüllt und wie sie dich trägt,

Ganz beschützt.

Du bist hier in Sicherheit.

Es ist nichts mehr zu tun und dann nimm einen tiefen Atemzug und langsam atmest du wieder aus und einmal tief ein und lang wieder aus.

Bleib bei der tiefen Ein- und Ausatmung und mit jedem Atemzug löst du dich ein Stück weiter von deinem Tag,

Von allem,

Was war,

Von allem,

Was dich beschäftigt hat.

Dein Körper darf sich jetzt schwer anfühlen.

Du darfst ruhen,

Dich entspannen.

Du bist getragen von deinem Bett,

Von der Erde,

Vielleicht auch von etwas Größerem,

Das dich hält.

Und dann spür einmal den Kontakt zu deiner Unterlage.

Nimm bewusst wahr,

Wie deine Fersen aufliegen.

Deine Waden.

Spür,

Wie deine Beine die Matratze berühren,

Wie dein Becken aufliegt,

Wie dein Rücken aufliegt,

Deine Schulter und wie dein Kopf getragen wird.

Alles wird getragen,

Alles darf loslassen.

Deine Gedanken kommen und gehen.

Vielleicht sind sie noch da,

Vielleicht denkst du noch an das Geschehene des Tages,

Vielleicht wandern die Gedanken zu den Menschen,

Zu deinen Aufgaben oder vielleicht auch zu den Möglichkeiten,

Die du hast.

Aber du musst deinen Gedanken nicht folgen.

Stell sie dir vor,

Sie sind wie kleine Boote auf einem Fluss.

Du stehst am Ufer und siehst ihnen zu.

Eines nach dem anderen treibt vorüber.

Ganz langsam,

Schwerelos.

Und jedes Mal,

Wenn du atmest,

Fließt das Wasser ruhiger.

Es gibt hier nichts zu kontrollieren.

Du bist nur Beobachter und mit jedem Atemzug trittst du weiter zurück,

Hinaus aus den Wellen der Gedanken,

Hinein in den stillen Raum hinter ihnen.

Dieser Raum ist Frieden,

Ganz offen und hell.

Hier gibt es keine Eile,

Keine Stimme,

Die dich drängt,

Keine Verpflichtung,

Keine To-Dos,

Keine Herausforderung.

Hier gibt es nur die Stille.

Wenn du magst,

Leg eine Hand auf dein Herz und spür seinen Rhythmus.

Dein Herz schlägt in ruhiger Beständigkeit.

Es ist der Anker,

Der dich jetzt trägt.

Spür,

Wie mit jedem Schlag mehr Entspannung durch dich hindurch fließt,

Wie mit jedem Atemzug dein Körper stiller wird,

Wie du mit jedem Moment mehr zu dir kommst,

Wie du mit jedem Moment mehr bei dir ankommst.

Und während du weiter atmest,

Beginnst du,

In dir ein Ort zu fühlen,

Einen inneren,

Sicheren,

Friedlichen und vertrauten Raum.

Vielleicht siehst du ihn vor deinem inneren Auge,

Vielleicht spürst du ihn auch nur.

Und auch wenn dir jetzt nichts kommen mag,

Das ist okay.

Mit jedem Atemzug entsteht dieser Raum klarer und klarer.

Er ist hell.

Du fühlst dich dort geborgen.

Er liegt tief in dir,

Unterhalb deines Denkens,

Unterhalb deiner Gedanken,

Dort,

Wo du einfach bist.

Lass uns gemeinsam dorthin gehen,

Ganz langsam,

Mit jedem Atemzug tiefer.

Atme ein und du gehst hinein.

Atme aus und du lässt den Tag hinter dir.

Atme ein und du spürst die Stille.

Und mit jeder Ausatmung sinkst du tiefer hinein.

Stell dir vor,

Du stehst vor einer Tür.

Sie ist ganz schlicht,

Vielleicht aus Holz,

Vielleicht aus Metall,

Vielleicht auch aus Licht.

Schau,

Was dir kommt.

Auf ihrer Oberfläche befinden sich feine Linien,

Die dich an Wellen,

Den Wind erinnern.

Und du spürst,

Hinter dieser Tür beginnt der Ort,

An dem die Gedanken zur Ruhe kommen.

Du brauchst keinen Schlüssel.

Du brauchst nur den Wunsch,

Jetzt loslassen zu können,

Jetzt abschalten zu können.

Atme nochmal tief ein und beim Ausatmen öffnet sich die Tür.

Du trittst hinein und gehst einen Schritt vorwärts,

Ganz ohne Anstrengung.

Hier ist es still,

Aber eine Stille,

Die nicht leer ist.

Diese Stille ist lebendig und warm.

Es fühlt sich an wie eine Umarmung und du schaust dich um.

Der Raum ist wie aus Licht gebaut,

Sanftes,

Goldfarbenes Licht schimmert.

Und dieser Raum atmet,

Er atmet mit dir im Einklang.

Und du spürst,

Dieser Raum ist dein neuer innerer Zufluchtsort.

Er existiert nur für dich.

Er kennt kein Müssen,

Kein Denken,

Kein Sollen.

Er ist dein Zuhause in dir.

Nimm den Raum einmal mit allen deinen Sinnen wahr.

Die Luft ist mild,

Warm und sie duftet nach etwas,

Das du liebst.

Vielleicht ist es Lavendel,

Vielleicht Holz,

Vielleicht der Geruch von einem warmen Sommerregen.

Die Temperatur ist perfekt,

Es ist nicht zu warm,

Nicht zu kühl,

Genauso wie es dein Körper mag.

Du hörst ein leises,

Rhythmisches Rauschen,

Wie ein ferner Ozean oder das Rauschen von Blättern im Wind,

Der sich mit der Stille vermischt.

Und in dieser wohlfühlenden,

Geborgenen Atmosphäre beginnst du,

Alle Schichten abzulegen,

Schicht für Schicht,

Alle Anspannungen,

Alle Sorgen,

Die Eile,

All deine Gedanken.

Alles darf jetzt in diesem Raum bleiben und erlaubt dir hier für diesen Moment nicht zu wollen,

Nichts zu verändern,

Sondern einfach nur zu spüren.

Wenn dein Körper weiß,

Wie er schläft,

Dein Geist weiß,

Wie er loslässt,

Du darfst vertrauen.

Du darfst in dich vertrauen.

Mit jedem Atemzug singst du tiefer in diese Stille.

Sie ist nicht nur um dich,

Sie ist in dir,

Wie ein leises Leuchten,

Ein Gefühl von Zuhause.

Und vielleicht merkst du,

Wie dein Körper langsam schwerer wird,

Wie deine Glieder ruhiger werden,

Wie die Gedanken leiser werden,

Wie eine Melodie,

Die langsam verklingt.

Nicht abrupt,

Bis nur noch der letzte Ton schwebt und sich in Frieden auflöst.

Und dann sprich einmal leise,

Innerlich zu dir,

Ganz freundlich,

Wie jemanden zu den,

Den du liebst.

Ich bin hier,

Ich bin sicher,

Ich bin bereit loszulassen.

Und nochmal,

Ich bin hier,

Ich bin sicher,

Ich bin bereit loszulassen.

Und während du diese Worte sagst,

Spürst du,

Wie sie wie Wellen durch deinen Körper fließen,

Wie sie dich tragen,

Wie sie dich beruhigen.

Vielleicht bemerkst du dabei ein leichtes Kribbeln in den Händen oder ein sanftes Pulsieren im Bauch.

Das ist dein Körper,

Der reagiert,

Der beginnt,

Das Ruder vom Verstand zu übernehmen.

Dein Nervensystem beruhigt sich,

Dein Atem wird tiefer,

Deine Muskeln lösen sich,

Deine Gedanken verlieren an Gewicht.

Du bist jetzt bereit,

In diesen inneren Raum vollkommen loszulassen,

Dich immer tiefer fallen zu lassen,

Friedlich einzuschlafen.

Und gleich wirst du dich in diesen Raum hinlegen,

An einen Ort,

Der vollkommen weich ist,

Einen Ort,

An dem du dich geborgen fühlst.

Er wird dich halten,

Solange du schläfst.

Doch noch bevor du dich hinlegst,

Bleib einen Moment hier,

In der Stille,

Die dich empfängt.

Atme ein und spür,

Wie die Stille dich füllt.

Atme aus und spür,

Wie die Stille dich trägt.

Atme ein und spür die Ruhe.

Ausatmen,

Spür den Frieden.

Einatmen,

Spür die Ruhe.

Ausatmen,

Spür den Frieden.

Einatmen,

Spür die Ruhe.

Ausatmen,

Spür den Frieden.

Alles ist gut.

Alles ist genau richtig.

Du stehst immer noch in deinem inneren Raum,

Umgeben vom sanften Licht,

Dieser warme Schimmer,

Der dich streichelt wie die Morgensonne auf deinen geschlossenen Augenlidern.

Und nimm noch mal einen tiefen Atemzug.

Ein und aus.

Mit jedem Atemzug spürst du,

Hier darf alles still werden.

Nichts drängt dich.

Nichts eilt.

Und in der Mitte des Raumes siehst du etwas Leuchtendes.

Vielleicht ist es ein Kissen aus Licht.

Vielleicht ein schwebender Teppich.

Oder vielleicht ist es einfach nur ein Ort,

Der dich ruft.

Du gehst langsam darauf zu,

Ganz ruhig,

Wie in Zeitlupe.

Nichts treibt dich hier.

Jeder Schritt ist federleicht.

Jeder Schritt trägt dich tiefer in die Ruhe hinein.

Und als du angekommen bist,

Setzt du dich.

Du legst dich hin und spürst,

Wie du gehalten wirst.

Die Oberfläche unter dir ist warm und gemütlich.

Sie schmiegt sich an deinen Körper wie fließendes Wasser.

Jeder Muskel,

Jede Faser findet ihren Platz.

Atme ein,

Spür den Frieden.

Atme aus und lass los.

Spür,

Wie die Schwere deines Körpers in diesen Ort sinkt.

Wie dein Gewicht angenommen wird.

Nicht gezogen,

Nicht gehalten,

Sondern einfach nur getragen.

Deine Beine ruhen.

Dein Becken wird weit.

Dein Bauch bewegt sich in dem Rhythmus deines Atems.

Der Brustkorb dehnt sich aus,

Ganz ohne Mühe.

Deine Schultern sinken tiefer.

Deine Arme,

Deine Hände liegen warm und ruhig neben dir.

Dein Nacken lässt los.

Dein Gesicht wird ganz weich.

Fühl dein Atem,

Diesen sanften Rhythmus.

Wie Wellen,

Die den Strand berühren und sich wieder zurückziehen.

Du atmest ein und aus.

Und aus.

Mit jedem Atemzug wird dein Geist stiller.

Wie Sand,

Der am Boden eines Sees liegt.

Vielleicht tauchen auch noch einzelne Gedanken auf.

Bilder,

Erinnerungen oder Worte.

Und das ist in Ordnung.

Lass sie wie Federn in der Luft treiben.

Beobachte sie,

Wie sie leichter werden.

Bis sie sich im Raum verlieren.

Und nun stell dir vor,

Über deinen Körper beginnt ein weiches,

Bläuliches Licht zu fließen.

Wie ein Wasserfall aus Energie.

Er ist still,

Durchsichtig,

Flüssig,

Aber nicht nass,

Sondern warm und beruhigend.

Und dieses blaue Licht berührt deine Kopfkrone und breitet sich aus.

Es fließt langsam über deine Stirn,

Über deine Schläfen,

Über deine Augen.

Ein Gefühl von Frieden legt sich auf dein Gesicht.

Das Licht rinnt weiter den Hals hinab,

In deine Schultern,

Durch die Arme bis zu den Fingerspitzen.

Wortsammelt sich alles,

Was du heute getragen hast.

Alle Anspannungen,

Gedanken,

Worte,

Geräusche.

Und alles wird von dem blauen Licht hinausgespült.

Die blaue Energie fließt durch deine Brust.

Durch dein Herz.

Das Licht ist weich.

Es heilt.

Und es erinnert dich daran,

Alles darf leicht sein.

Das Licht erreicht nun deinen Bauch.

Es wärmt dich von innen.

Es harmonisiert dein Atem.

Es gleicht deine Emotionen aus und bringt dich in einen Klang mit dir selbst.

Es fließt weiter hinunter über dein Becken.

Durch deine Beine.

Deine Knie.

Durch die Waden.

Bis hin zu deinen Füßen.

Dein ganzer Körper ist jetzt durchflutet von diesem sanften blauen Licht.

Und es lässt dich wie ein innerer Ozean fühlen.

Ruhig,

Klar und tief.

Während dieses Licht dich hält,

Kannst du spüren,

Wie dein Verstand leiser und leiser wird.

Wie die innere Stimme,

Die so oft fragt und nachdenkt und nachbohrt,

Nun ein paar Schritte zurücktritt.

Es ist,

Als würde dein Körper einen weichen Schleier aus Ruhe anziehen.

Deine Gedanken werden zu Klängen.

Die Klänge werden zu Wellen.

Und die Wellen verebben in Stille.

Dein Atem ist dein Anker.

Wenn Gedanken auftauchen,

Kehr einfach zurück zum Atem.

Spür deine Einatmung,

Deine Ausatmung.

Wie die Gezeiten ist deine Atmung unaufhaltsam und beständig.

Atme ein und aus.

Jeder Atemzug ist ein Neustart.

Jeder Ausatemzug ist ein Loslassen.

Und während du atmest,

Breitet sich im Raum eine besondere Stille aus.

Sie fühlt sich nicht leer an,

Sondern du spürst die Fülle.

Ein Gefühl,

Das alles seinen Platz hat.

Und du mittendrin.

Du spürst,

Dass dieser Raum dich erkennt.

Er kennt jede Bewegung,

Jeden Gedanken,

Jede Emotion.

Und er urteilt nicht.

Er hält dich einfach.

Bedingungslos.

Hier darfst du du sein.

Vielleicht siehst du in der Ferne einen kleinen See.

Es ist das Spiegelbild deines Geistes.

Die Oberfläche ist ruhig.

Und jedes Mal,

Wenn ein Gedanke aufkommt,

Berührt er die Oberfläche kurz,

Zieht Kreise und dann wird das Wasser wieder still.

So darf dein Geist jetzt werden.

Wie Wasser,

Das nichts festhält.

Wie Himmel,

Der alle Wolken vorbeiziehen lässt.

Wiederhole innerlich.

Ich bin ruhig.

Ich bin klar.

Ich bin frei.

Ich bin geborgen.

Ich werde geliebt.

Nun spür,

Wie sich diese Worte in dir verankern.

Sie sind wie Samen,

Die sich in den Boden deiner Seele legen und dort Wurzeln schlagen.

Mit jedem Atemzug wachsen sie.

Mit jedem Herzschlag wird die Stille tiefer.

Dann stell dir wieder vor,

Wie du mitten in diesem Raum auf einem weichen Bett aus Licht liegst.

Das Licht bewegt sich langsam.

Wie eine Schaukel,

Die dich sanft hin und her wiegt.

Es riecht nach Ruhe,

Nach frischer Luft und dem Versprechen von Schlaf.

Du fühlst dich hier sicher.

So sicher,

Dass du loslassen kannst.

Alles,

Was heute wichtig war,

Verblasst wie eine ferne Erinnerung.

Und was jetzt bleibt,

Bist du.

Ein Körper,

Der ruht.

Ein Geist,

Der still ist.

Du darfst loslassen.

Du darfst zur Ruhe kommen.

Du darfst jetzt schlafen.

Mit jedem dieser Sätze spürst du,

Wie sich dein Atem vertieft.

Wie deine Gedanken verschwimmen.

Wie dein Körper schwerer und schwerer wird.

Und sich angenehm und warm anfühlt.

Du darfst loslassen.

Du darfst zur Ruhe kommen.

Du darfst jetzt schlafen.

Vielleicht nimmst du wahr,

Wie aus der Stille eine sanfte Musik entsteht.

Sie ist nicht laut und auch nicht klar.

Du nimmst es eher wie ein Schwingen wahr.

Wie ein Herzschlag des Raumes selbst.

Und dieses Schwingen wiegt dich.

Wie eine zärtliche Hand,

Die dich streichelt.

Und trägt dich hinüber.

Vom Denken zum Fühlen.

Vom Fühlen zum Schlaf.

Langsam beginnst du,

Dich mit diesem Schwingen zu verbinden.

Dein Atem gleicht sich an.

Dein Herz passt sich an.

Deine Gedanken lösen sich.

Jetzt gibt es nichts mehr zu tun.

Nichts mehr zu wollen.

Du darfst einfach nur sein.

Nur sein.

Du bist ganz ruhig.

Du bist entspannt.

Du bist in Frieden.

Du bist in Sicherheit.

Du bist geborgen.

Du darfst jetzt loslassen.

Und immer tiefer und tiefer sinken.

Immer tiefer und tiefer sinken.

Mit jedem Atemzug verschmilzt du ein bisschen mehr mit dieser Ruhe.

Bis du nicht mehr weißt,

Wo sie endet.

Denn jetzt bist du die Stille.

Du bist der Frieden.

Du bist der Schlaf,

Der dich ruft.

Bleib weiterhin mit der Aufmerksamkeit in deinem inneren Raum.

Dieser Raum,

Der nun ganz still ist.

Nur dein Atem bewegt sich.

Ein und aus.

Ein und aus.

Langsam beginnt diese Grenze zwischen dir und dem Raum zu verschwimmen.

Das Licht um dich herum ist weich geworden.

Es fließt wie Wasser.

Schimmert wie Abendnebel.

Und du spürst weiter,

Wie es dich wiegt.

Jede Welle dieses Lichtes trägt dich tiefer.

Tiefer in dich hinein.

Tiefer in die Ruhe.

Tiefer in den Schlaf.

Stell dir vor,

Dein ganzer Körper liegt jetzt auf einer sanft leuchtenden Fläche.

Sie atmet mit dir.

Wenn du einatmest,

Hebt sie sich leicht.

Wenn du ausatmest,

Sinkt sie wieder.

Ein ruhiger,

Stetiger Rhythmus,

Der dich trägt.

Deine Gedanken haben keinen Halt mehr.

Sie treiben wie Nebelfäden in einen goldenen Wind.

Du siehst sie,

Wie sie sich langsam auflösen,

Bis nichts mehr bleibt.

Nur die Stille,

Die Weite und der Frieden.

Spür,

Wie jede Muskelspannung,

Jede Schwere,

Jede Enge jetzt weiter von dir abfließt.

Wie Wasser,

Was von dir herunterläuft und in den Boden sickert.

Dein Körper weiß,

Wie er ruht.

Dein Herz weiß,

Wie es schlägt.

Dein Atem weiß,

Wie er fließt.

Du musst nichts tun.

Du darfst dich vollkommen hingeben.

Vollkommen hingeben.

Atme ein,

Spür die Ruhe.

Atme aus,

Spür die Tiefe.

Atme ein,

Spür das Vertrauen.

Atme aus,

Lass alles los.

Atme ein,

Spür den Frieden.

Atme aus,

Spür die Sicherheit.

Mit jedem Atemzug öffnet sich in dir ein weiter Raum.

Weit wie der Himmel bei Nacht.

Junkel,

Aber friedvoll.

Voll von Stern.

Jeder Stern ist ein Gedanke,

Der glüht und langsam verglüht.

Bis er still wird und sich in das Licht verwandelt.

Diese Sterne leuchten in deinem Inneren.

Sie leuchten nicht als Gedanken,

Sondern als ruhige Energie.

Sie erinnern dich daran,

Dass du getragen bist.

Getragen von etwas Größerem.

Von dir selbst.

Vielleicht hörst du leise Klänge in der Ferne.

Wie ein Flüstern.

Wie Wind durch hohes Gras.

Wie Wellen,

Die an einem Strand auftreffen.

Um dich herum wird alles eins.

Der Klang.

Das Licht.

Dein Atem.

Dein Herzschlag.

Du bist inmitten davon.

Schwebend.

Ganz ruhig und geborgen.

Du darfst jetzt ganz loslassen.

Du musst nichts mehr halten.

Du brauchst nichts mehr denken.

Und du brauchst nichts mehr wissen.

Die Nacht weiß,

Was sie tut.

Sie wiegt dich.

Sie trägt dich.

Sie heilt dich.

Spür,

Wie dein Kopf leicht wird.

Wie dein Gesicht sich entspannt.

Deine Lippen sind weich.

Deine Augen ruhig.

Dein Atem streicht sanft durch dich hindurch.

Du bist ganz ruhig.

Du bist frei.

Du bist getragen.

Du darfst schlafen.

Und mit jedem Atemzug singst du tiefer.

Tiefer in die warme Dunkelheit.

Tiefer in das freundliche Unbewusste.

Tiefer in dich selbst,

Wo Frieden wohnt.

Stell dir nun vor,

Aus der Decke über dir regnet goldenes Licht.

Das fällt in sanften Tropfen herab,

Berührt deine Haut und zieht durch dich hindurch.

Dieses Licht füllt dich mit Vertrauen.

Mit Dankbarkeit.

Und mit einem Gefühl von Alles darf sein.

Das Licht sammelt sich in deiner Brust.

Und beginnt dort in einem ruhigen Rhythmus zu pulsieren wie dein Herz.

Das Licht und Herz schlagen jetzt im selben Takt.

Du darfst ruhen.

Du darfst in Frieden sein.

Du darfst jetzt schlafen.

Dein Atem wird kaum noch spürbar.

Deine Gedanken lösen sich.

Du bist wie ein Blatt,

Das auf dem Wasser schwimmt.

Du treibst.

Ohne Ziel.

Ohne Richtung.

Du bist einfach nur getragen.

Vielleicht siehst du Bilder.

Vielleicht Farben.

Vielleicht spürst du nur Weite.

Was auch immer dir jetzt erscheint.

Lass es zu.

Alles was kommt,

Darf kommen.

Alles was geht,

Darf gehen.

Dein Körper sinkt tiefer.

Dein Körper wird schwerer.

Dein Körper wird immer ruhiger.

Dein Körper fühlt sich warm und wohlig an.

Die Muskeln,

Die dich den Tag über aufrecht hielten,

Liegen nun in der Stille der Nacht.

Deine Gedanken,

Die heute kreisten,

Liegen nun still auf dem Boden deines Bewusstseins.

Und dort,

Wo früher Bewegung war,

Ist jetzt Frieden.

Du bist dieser Frieden.

Du bist die Stille,

Die du suchst.

Du bist das Licht,

Das dich trägt.

Jede Zelle deines Körpers weiß,

Wie sie sich erneuert.

Wie sie sich heilt.

Wie sie träumt.

Du musst nichts mehr tun.

Nur ruhen.

Nur schlafen.

Die Dunkelheit ist ein Raum,

In dem du dich fallen lassen darfst.

Die Nacht ist ein Ort,

An dem du dich erinnerst,

Dass du genug bist.

Du bist sicher.

Du bist gehalten.

Du bist genug.

Mit diesen Worten fließt alles zusammen.

Dein Körper,

Dein Geist und dein Herz.

Alles fließt in einen einzigen,

Weichen Rhythmus.

Während du jetzt auf einer Welle aus Schlaf liegst.

Eine Welle,

Die dich hebt.

Die dich trägt.

Immer tiefer in dich hinein.

Du treibst über ein Ozean aus Dunkelheit voller Wärme und Frieden und Geborgenheit.

Auf seiner Oberfläche spiegeln sich die Sterne und du bist einer von ihnen.

Leuchtend,

Ruhig und endlos.

Die Wellen werden langsamer.

Dein Atem flacher.

Deine Gedanken sind ganz fern.

Alles wird ruhig.

Alles wird still.

Und nun darfst du ganz einfach eintreten in den Schlaf.

Denn er ist schon da an deiner Seite.

Er wartet ganz geduldig und liebevoll auf dich.

Er streckt dir die Hand entgegen und du nimmst sie dankend an.

Du lässt dich führen wie ein Kind,

Das in eine vertraute Umarmung sinkt.

Und während du tiefer gleitest,

Flüstert der Schlaf zu dir.

Alles ist gut.

Alles ist genau richtig.

Du bist angekommen.

Dein Bewusstsein löst sich nun auf,

Ganz sanft wie Nebel,

Der sich mit dem Morgen mischt.

Es gibt keine Grenzen mehr zwischen dir und der Nacht.

Du träumst.

Du ruhst,

Weil es ist still.

Nur dein Herz schlägt,

Ganz leise und rhythmisch,

In Frieden.

Und irgendwann,

Ganz von selbst,

Verlierst du dich im Schlaf.

Der Schlaf nimmt dich mit in Träume voller Licht.

In Räume voller Weite.

In eine Nacht,

Die dich heilt und gesund erhält.

Schlafe nun,

Ganz tief,

Sicher und geliebt.

Alles ist gut.

Du darfst jetzt ruhen.

Ich wünsche dir eine wundervolle,

Gute Nacht.

© 2026 Ramona Eckardt. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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