Lektion 1
Wie wir Entscheidungen treffen
Jeden Tag treffen wir tausende Entscheidungen, wie es mit unserem Leben weitergehen soll. Die meisten sind einfache, oft unterbewusste Wiederholungen von früheren Entscheidungen. Nur wenige treffen wir aus einem wirklichen, bewussten Wunsch heraus. Auch das Erreichen von Zielen wird oft durch diese unterbewussten Prägungen behindert. Erfahre, wie ein Sankalpa bewusste Absichten verankert und Blockaden löst.
Lektion 2
Das Hier-und-Jetzt vollständig annehmen
Wenn wir das Hier-und-Jetzt nicht vollständig akzeptieren, behindert uns das paradoxerweise dabei, eine andere Zukunft für uns zu manifestieren. Inakzeptanz bindet Unmengen von Energie, die wir anders einsetzen könnten. Wenn wir beginnen, Ziele zu formulieren, befreit uns diese Art von Akzeptanz dafür, unsere tieferen Wünsche zu erkennen und nicht nur aus gelernten Mustern heraus zu handeln.
Lektion 3
Was ist der “freie Wille” wirklich?
Unter Philosophen und auch im Yoga ist es umstritten, ob der freie Wille nur ein nützliches Konzept oder eine Realität ist. Unabhängig davon müssen wir so handeln, als ob wir eine Wahl hätten, da das eine Grundbedingung unseres Lebens ist. Unsere Entscheidungen sind aber in jedem Fall viel stärker von Erinnerungen und unterbewussten Prägungen bestimmt, als wir das üblicherweise erkennen. Wie unterscheiden wir also zwischen Zielen, die uns tatsächlich weiterbringen, und solchen, die eigentlich gar nicht “unsere” sind?
Lektion 4
Die positive Finalvorstellung
Wenn wir einen Sankalpa formulieren, ist es wichtig, dass wir uns etwas vornehmen, was einem tiefen Bedürfnis entspricht. Nicht umsonst wird der Sankalpa manchmal auch “Herzenswunsch” genannt. Um zu erkennen, ob wir unser gesetztes Ziel nur mit dem Kopf festgelegt haben, oder ob unser ganzes Wesen dahintersteht, arbeiten wir mit der Technik der positiven Finalvorstellung.
Lektion 5
Bedürfnisse und Strategien
Bedürfnisse stehen hinter allem, was wir tun und wollen. An diesem Kurstag betrachten wir, was Bedürfnisse eigentlich genau sind und welche Rolle sie bei der Formulierung des Sankalpa oder von Zielen allgemein spielen. Damit stellen wir sicher, dass wir mit dem Sankalpa keine unerwünschten oder kontraproduktiven Ergebnisse produzieren, weil wir — naturgemäß — nicht im Voraus an alles denken können.
Lektion 6
Dankbarkeit und Loslassen als “Treibstoff” des Sankalpa
Dankbarkeit und Loslassen können die Wirksamkeit eines Sankalpa massiv verstärken. Wenn du es schaffst, in deinem Leben Dankbarkeit als Grundhaltung zu kultivieren, schaffst du einen fruchtbaren Nährboden im Unterbewussten, in dem der Samen deines Sankalpa keimen und wachsen kann. Das können wir üben. An diesem Kurstag lernen wir, wie wir Dankbarkeit kultivieren und Dinge von verschiedenen Seiten betrachten können.
Lektion 7
Die Formulierung eines Sankalpa
An diesem Kurstag fügen wir die Grundlagen zusammen und betrachten die Grundregeln beim Formulieren eines wirksamen Sankalpas oder Ziels. In der Meditation erhältst du Formulierungsbeispiele von Sankalpas in den Bereichen Selbstliebe, Beruf und Finanzielles, Gesundheit und Heilung sowie Spiritualität, und einen eigenen Raum zum Aufsteigenlassen deines Themas.
Lektion 8
Anwendung des Sankalpa in der Meditation
An diesem Kurstag sprechen wir über die drei wichtigsten Möglichkeiten, den Sankalpa mit größtmöglichem Nutzen und maximaler Wirksamkeit in deine Meditationspraxis einzubeziehen. In der enthaltenen Meditation pflanzen wir den Samen deines aktuellen Sankalpa in deinen inneren Garten.
Lektion 9
Anwendung des Sankalpa im Alltag
In dieser Lektion erfährst du, mit welchen Methoden wir die Manifestation des Sankalpa in unserem Alltag unterstützen können. Die wichtigsten drei davon sind Wiederholung, Segnen und Loslassen unseres Kontrollbedürfnisses. Mit der Meditation üben wir das Loslassen des Atems, unseres wichtigsten Ausdrucksmittels.
Lektion 10
Was ist mir wirklich wichtig?
An diesem Kurstag schließen wir unsere Reise mit einem sehr kurzen Exkurs in die Yogaphilosophie und einer kraftvollen Mantra-Meditation ab. Außerdem erhältst du ein paar Tipps, wie du — wenn du das wünschst — auch mit der im Kurs verwendeten Ziele-Liste weiterarbeiten kannst, um dein Leben noch bewusster und selbstbestimmter zu gestalten.