
Die Prinzessin von Samarkand | Meditation & Märchen
Einschlafhilfe für Erwachsene & Kinder. Meditative Abendroutine & ein orientalisches Märchen aus Usbekistan zum Entspannen und Einschlafen (das Märchen wurde von mir leicht abgewandelt und gekürzt). Die Meditation beinhaltet einen kleinen Tagesrückblick, Dankbarkeitspraxis & Entspannungs-Elemente, ideal zum Einschlafen, Loslassen und Auftanken. Was im Märchen passiert: Als Prinz Kamal auf einer Jagd das verbotene Grenzgebiet betritt, begegnet er einer jungen Frau, in die er sich sofort verliebt.Doch kaum dass sie sich gefunden haben, verschwindet sie – und Kamal verliert seine Sprache. Der König sucht verzweifelt nach Hilfe für seinen Sohn. Da meldet sich Raschid, ein armer aber kluger Mann, der versucht Kamal zu helfen. Wie bei all meinen Einschlafgeschichten gilt: Alles wir zum Schluß gut. Du kannst also jederzeit beruhigt einschlafen. Die Abendroutine enthält: Meditative Entspannung, Dankbarkeitspraxis & liebevolle Tagesreflexion.
Transkription
Die Prinzessin von Samarkand.
Meditative Abendentspannung und Entspannung.
Ein Märchen aus Usbekistan.
Nimm ein paar tiefe Atemzüge.
Atme tief ein.
Und aus.
Dem Nächsten einatmen.
Spanne doch nochmal alle Muskeln an.
Und lass mit dem Ausatmen los.
Und nochmal.
Bringe mit dem Einatmen Spannung in den Körper.
Und lasse mit dem Ausatmen.
Alle Anspannung los.
Wenn du möchtest,
Dann recke und strecke dich nochmal.
Gib dir die Bewegungen.
Die dir gerade gut tun.
Gähne säuft sie.
Und wenn du soweit bist und noch nicht getan.
Dann schließe ganz sanft.
Deine Augen.
Spür nach.
Es ist alles getan für heute.
Nun darfst du ruhen.
Es dir gemütlich machen.
Angenehm schwer.
In die Kissen senken.
Alles,
Was du brauchst.
Ist schon da.
Spür mal.
Wie du da liegst.
Spüre deinen Körper.
Die angenehme Schwere.
Spüre.
Wie du mehr.
Und mehr.
Entspannst.
Dein Atem.
Gleichmäßig.
Euch.
Strömt ein und aus.
Jetzt und hier.
Am Ende deines heutigen Tages.
Ich lade dich ein.
Diesen Tag.
Gleich,
Wenn ich es sage.
Nochmal.
Wie einen Film vor deinem inneren Auge vorbeilaufen zu lassen.
Schau mal,
Welche Bilder sich dir zeigen,
Wenn du an heute denkst.
Sieh dir jetzt.
Deinen Film des heutigen Tages an.
Indem du die Hauptrolle spielst.
Untertitel der Amara.
Org-Community Dann sammeln mindestens drei Momente oder Situationen zusammen.
Die heute besonders schön waren.
Was hat dich vielleicht zum Lächeln gebracht?
Was hat dich erfreut?
Wofür?
Bist du heute.
Besonders dankbar.
Schicke auch einen Impuls der Dankbarkeit.
An dich selbst.
An dein Herz.
Danke dir für das,
Was du heute geschafft hast.
Auf deine Art.
In deinem Tempo.
So gut,
Wie du eben konntest.
Ich danke dir,
Dass du jetzt gerade etwas Gutes für dich tust.
Bewusst entspannst.
Eine Verbindung mit dir selbst aufbaust.
Der Tag ist vorbei.
Alles ist gesagt und getan.
Und es gibt jetzt nichts mehr zu tun.
Als einfach nur.
Zu entspannen.
Und das?
Darf sich gut anfühlen.
Dein Atem biegt dich.
Dein Herz.
Schlägt ruhig und gleichmäßig.
Dein Körper darf jetzt ruhen.
Sich erholen.
Auftanken.
Und heilen.
Jede Zelle in dir.
Weiß ganz genau,
Was zu tun ist.
Du bist genau richtig.
Genau so.
Wie du bist.
Du bist wunderbar.
Und einzigartig.
Und die Dinge.
Würfen sich zu deinem Wohl.
Und zu deinem Besten entwickeln.
Während des Schlafes.
Und auch .
.
.
In den Momenten der Ruhe.
Kann ein System erholen.
Und alles.
Was vielleicht während des Tages etwas durcheinandergekommen ist.
Kein Wider.
In die für dich.
Genau richtige Ordnung gebracht werden.
Vielleicht spürst du schon.
Wie du immer müder und schläfriger wirst.
Dubai ist.
Du darfst jederzeit.
Einfach einschlafen.
Ob jetzt?
Gleich vor oder auch nach der Geschichte.
Ist ganz egal.
So wie es sich heute ergibt.
So ergibt es sich eben.
So darf es sein.
Wird jedem Atemzug entspannter.
Angenehm weich.
Angenehm schwer.
Und ich nehme dich mit?
Ins Land.
Der schönen Märchen.
Und du darfst sicher und geborgen belauschen und beobachten.
Was dort vor sich geht.
Es war einmal ein König.
Der liebte die Wissenschaften und die Künste.
Tagung.
Schickte er seinen einzigen Sohn,
Kamal,
Fort,
Um derlei zu erlernen.
Der Tag war gekommen,
Als Kamal aus der Stadt nach Hause zum Schloss seines Vaters kehrte.
Da er aber so lange fortgewesen war.
Kannte er das Landleben nicht mehr.
Und staunte.
Wie die Bäume blühten.
Die Flüsse rauschten.
Und die Vögel sangen.
Er bat seinen Vater.
Lass mich auf die Jagd gehen!
Und der Vater.
Beeinverstanden.
Doch bestimmte er im Wald ein Gebiet.
Dass der Sohn nicht überschreiten durfte.
Gab er ihm den Visier.
Und 20 Jäger mit.
Kamal fand Gefallen am Landleben.
Anna Jagd.
Es gefiel ihm hier viel besser als in der Stadt.
Als Kamal wieder einmal auf die Jagd ging,
Durfte er auf seine Bitte hin den ganzen Wald benutzen.
Doch hatte der König ihm strengstens verboten,
Die Grenze des Landes zu überschreiten.
Wie jedes Mal wurde Kamal wieder vom Visier des Königs begleitet.
Und wieder ritten 20 Jäger mit ihnen.
Als sie an die Grenze kamen,
Sag Hamal auf der anderen Seite.
Eine fremde Schar Jäger.
Waren die Jäger der Prinzessin von Samarkand.
Da ritt Kamal über die Grenze.
Ohne dass ihn der Visier und die Jäger zurückhalten konnten.
Die Prinzessin befand sich selbst unter der Schar der fremden Jäger.
Sihislela.
Hatte lange schwarze Zöpfe und war sehr lieblich von Angesicht.
Als Leila Kamal den edlen und anmutigen Ritter erblickte,
Ritt sie auf ihn zu.
Um ihn aus der Nähe zu sehen.
Und er ritt auf sie zu.
Dann stieg sie,
Wie er.
Vom Pferd.
Und sie gingen zusammen auf eine Lichtung.
Der Jüngling war sogleich in Liebe entbrannt.
Ihr schwarzes Haar und ihre dunklen Augen hatten es ihm angetan.
Und auch ihr Herz schlug ihm entgegen.
So umarmten und küßten sie sich.
Doch ergriffen von der Liebe fiel er mit einem Mal in Ohnmacht.
Leila nahm zart seinen Kopf in ihren Schoß.
Sie ergriff seine Hände.
Und fand einen goldenen Ring an seinem Finger.
Den zog sie ab.
Und legte ihm Ehren in seine Tasche.
Sanft ließ sie seinen Kopf zu Boden gleiten.
Und schob Laub und Moos darunter.
Schließlich verließ sie mit ihren Jägern den Wald.
Kamals Jäger und der Besirr warteten lang auf ihn.
Doch er kam nicht.
Da er noch in Ohnmacht lag.
Als sie ihn im Abendgrauen in der Lichtung fanden,
Trugen sie ihn heim ins Schloss.
Und wie er die Augen aufschlug und sie ihn fragten,
Warum er in Ohnmacht gefallen wäre.
Verharrte er in Schweigen.
Kamal aß nichts mehr und wurde von Tag zu Tag blasser.
Der König war in Sorge.
Und machte öffentlich bekannt.
Wer seinen Sohn heilen könne.
Erhalte viel Geld zum Lohn.
Wer aber kam,
Ohne seinem Sohn,
Dem Prinzen,
Helfen zu können.
Der sollte in Ungnade fallen und eingesperrt werden.
Viele kamen.
Doch keiner konnte ihm helfen.
In der Stadt aber wohnte ein junger Mann namens Rashid.
Er sagte zu seiner Mutter.
Ich gehe in den Königspalast,
Um den kranken Prinzen zu heilen.
Seine Mutter war sehr arm und hoffnungslos.
Sie erschrak,
Wie er ihr von seinem Vorhaben erzählte,
Und riet ihm ab.
Denn sie sorgte sich,
Dass auch er beim König in Ungnade fallen könne.
Doch Rashid hörte nicht auf sie.
Nahm einige Flaschen mit Kräuterwasser ging zum König.
Und sagte,
Ich kann deinen Sohn in 14 Tagen heilen.
Ich muss aber in einem Zimmer mit ihm allein wohnen.
Der König willigte ein.
Rashid fand heraus,
Das dem Prinz die Liebe krank gemacht hatte.
Er untersuchte Kamals Kleider.
Und fand in der Tasche den Ring der Prinzessin.
Aha.
Sagte sich Rashid.
Siehe da.
Der Ring trägt die Inschrift Samarkand.
Als Rashid noch zwei Tage verblieben,
Ging er zum König und bat,
Für den Prinzen eine große Gesellschaft zu geben.
Dazu wurden auch Rashids Jugendfreunde eingeladen,
Die in der Liebe erfahren waren und ihre Süße bereits erprobt hatten.
Sie aßen zusammen an der Tafel des Prinzen.
Als sie gegessen und getrunken hatten,
Sagte Rashid.
Jetzt erzählt einmal jeder,
Was er in der Liebe erlebt hat.
Der Erste begann.
Und schilderte,
Wie er seine Geliebte des Nachts aus dem Haus ihrer Eltern entführt.
Und bei tiefer Dunkelheit mit dem Pferd über einen reißenden Strom gebracht hatte.
Der Zweite erzählte.
Sein erster Kuss habe einem wunderbaren Mädchen gegolten.
Stets,
Wenn er daran zurückdenke.
Fühle er ihre Süße auf seinen Lippen.
Da erinnerte sich Kamal plötzlich jenes Kusses.
Mit der schönen Prinzessin.
Auf der anderen Seite der Grenze.
Er begann,
Zur großen Freude seines Vaters nach all den Wochen endlich wieder zu sprechen.
Auf meiner letzten Jagd habe ich Ähnliches erlebt.
Sagte er.
Im Wald?
Fand ich ein sehr schönes Mädchen.
Und wir küssen uns.
Von dem Kuss war ich seither so trunken,
Dass es mir bis jetzt die Sprache verschlagen hatte.
Rashid wandte sich zum König.
Dein Sohn ist geheilt,
Er spricht wieder.
Das Mädchen,
Vor dem er spricht,
Ist die Prinzessin von Samarkand.
Willst du ihn glücklich machen,
So erlaube ihm,
Sie wiederzusehen.
Auch wenn sie jenseits der Grenze lebt.
Der König dankte Raschid sehr.
Und gab ihm eine Menge an Gold.
Doch Kamal war nicht vollkommen geheilt.
Er wurde sogar noch trauriger.
Da er sich nun an die Prinzessin erinnerte.
Der König fragte ihn.
Mein Sohn.
Sag mir,
Welches Mädchen dir hier am meisten gefällt.
Ich will sie dir zur Frau geben.
Doch Kamal wollte keine andere Frau als Leila.
Die Prinzessin.
Von Samarkand.
Lange dachte der König nach.
Und da?
Fiel ihm Folgendes ein.
Vielleicht kann Rashid .
.
.
Der Kamal zum Sprechen brachte,
Auch die Prinzessin für ihn gewinnen.
Aschit.
Wurde gerufen.
Er verneigte sich.
Und übernahm ohne viele Worte den Auftrag.
Doch,
Stellte er eine Bedingung.
Der Prinz müsse ihm für die Reise gehorsam zusagen.
Selbst wenn es auf den Tod ginge.
Der König sprach also zu seinem Sohne.
Willst du die Prinzessin erlangen,
Musst du Rashid in allem folgen.
Selbst wenn es auf den Tod geht.
Kamal versprach es.
Und so konnte die Reise beginnen.
Rashid und Kamal nahmen viele kostbare Geschenke mit.
Und machten sich auf den Weg.
Über Hügel und Täler.
Bis sie am Abend Sommerkant erreichten.
Die Sonne stand tief.
Die Gassen waren still.
Und in den Gärten.
Rauschten leise die Blätter.
Da alle Herbergen bereits geschlossen waren.
Klopften sie an ein kleines Haus.
Am Rande der Stadt.
Eine alte Frau mit freundlichem Blick öffnete ihnen.
Gute Frau.
Sagte Rashid.
Wir sind Reisende aus fernen Landen.
Und bitten um ein Lager für die Nacht.
Die Alte lächelte sanft.
Wer Frieden sucht,
Soll bei mir ruhen.
Sie führte sie in eine kleine Kammer.
Mit weichen Kissen.
Teppichen.
Und einer flackernden Lampe.
Sie reichte ihnen Tee mit Honig und etwas warmes Brot.
In dieser Nacht.
Schliefen alle tief und fest.
Kein Gedanke störte ihren Schlaf.
Keine Sorge.
Wanderte durch ihr Herz.
Die Träume kamen sanft.
Wie leise Vögel.
Die auf weichen Ästen landen.
Sie waren voller Licht.
Und schöner Erinnerungen.
Am Morgen fragte Rashid die Alte.
Wie kann man wohl am besten zur Prinzessin kommen?
Ihr wollt zur Prinzessin Leila?
Ich bringe ihr jeden Morgen Milch von meiner Kuh.
Soll ich hier eine Botschaft übermitteln?
Raschid?
War hocherfreut.
Und überreichte ihr den Goldring,
Den Leila auf der Waldlichtung in Kamals Tasche gesteckt hatte.
Gibt der Prinzessin diesen Ring.
Sagte er.
Die Alte musterte den Ring.
Und begann schließlich.
Von dem Bürgermeister zu erzählen.
Dieser Bürgermeister.
War ein dicker und reicher Mann.
Er war mit dem König von Samarkand verwandt.
Und hatte ihn schon vor vielen Jahren mit Leila verlobt.
Doch er war viel älter als sie.
Und die Prinzessin mochte ihn nicht leiden.
Nur aus Furcht vor ihren Eltern war sie gehorsam gewesen.
Dennoch.
Nahm die Alte den Ring mit.
Und kam mit der Milch und dem Ring in dem Palast der Prinzessin Leila.
Als Leila den Ringer kannte.
Hielt sie inne.
Als hätte jemand in ihrem Herzen ein verborgenes Tor geöffnet.
Sie stand auf,
Schloss die Augen.
Und sagte leise.
Er ist hier.
Sie ließ ihm ausrichten,
Dass sie ihn bei Sonnenuntergang im Garten ihres Palastes erwartete.
Am Abend dieses Tages.
Ging sie in ihren Garten.
Dorthin.
Wo die Granatapfelbäume blühten.
Und der Jasmin duftete.
Und dort stand er.
Kamal in einfachem Gewand.
Und im herrlichen Glanz.
Der untergehenden Sonne.
Leila trat langsam auf ihn zu.
Einen Augenblick lang.
Sahen sie sich nur an.
Dann liefen sie einander entgegen.
Wie von unsichtbarer Hand geführt.
Hamal ergriff ihre Hände.
Und Layla legt ihre Stirn an seine Schulter.
Sie sprachen kein Wort.
Denn zwischen ihnen stand nichts mehr.
Nur die laue Abendluft,
Die Roch nach Rosen und Versprechen.
Ich wusste,
Dass du mich finden würdest.
Flüsterte sie.
Ich habe dich nie vergessen.
Nicht einen einzigen Morgen.
Nicht einen einzigen Traum.
Sie setzten sich unter einen Baum?
Und erzählten sich voneinander.
Die Sonne ging unter.
Und sie setzten ihren vor Wochen begonnenen Kuss fort.
Raschid?
Macht es sich währenddessen auf?
Und ging zum König.
Dem Vater von Leila.
Um ihm die wertvollen Geschenke von Kamals Vater zu überreichen.
Als der König die Gastgeschenke sah,
Staunte er und war sehr erfreut.
Dann sagte er zu Rashid.
Du bist ein Fremder hier.
Wenn du einen Wunsch hast,
Werde ich ihn dir gern erfüllen.
Rashid überlegte nicht lang.
Ich bin ein Kaufmann.
Oft komme ich spät nach Samarkand und finde dann keine Herberge.
Ein Schreiben von Euch würde mir viel nützen.
Der König willigte ein.
Setzte ihm ein freundschaftliches Schreiben auf und entließ ihn feierlich.
In der gleichen Nacht aber.
Kam der Bürgermeister in den königlichen Garten,
Um seine Verlobte zu besuchen.
Als er das Tor verschlossen fand,
Dachte er.
Was hat das zu bedeuten?
Sonst ist das Tor ja offen.
Er stieg also über die Mauer und fand das schlafende Paar.
Da zog er sein Schwert,
Um beide zu töten.
Doch dann?
Besann er sich eines anderen.
Besser ist?
Dachte er.
Ich fessle die beiden und bringe sie vor den Thron.
So machte er aus den Schlafenden mit ein paar Stricken ein Bündel.
Ging damit in eine Moschee und befahl dem Wächter.
Dieses Menschenbündel hebe bis morgen früh auf.
Bewache es gut,
Sonst kostet es deinen Kopf.
Der eingeschüchterte Wächter versprach dies.
Und der Bürgermeister.
Und ging beruhigt nach Hause.
Lange wartete Rashid bei der alten Frau,
Die ihnen Herberge gab,
Auf Kamal.
Doch der kam nicht.
Die Prinzessin?
Sagte zur gleichen Zeit zu ihrem Geliebten.
Kamal Ich habe nur die eine Hoffnung.
Das sich Rashid klug erweist.
Befreit er uns nicht,
So sind wir verloren.
Sie rief den Wächter.
Und versprach ihm viel Gold.
Wenn er auf das Minarett stiege.
Und in alle vier Himmelsrichtungen riefe.
Zwei Tauben sitzen im Bauer.
Der Wächter dachte sich nichts dabei und tat es.
Als Rashid diesen Ruf vernahm,
Macht er sich mit der alten Frau sofort auf den Weg zur Moschee.
Die Alte sprach zum Wächter.
Wer liegt hier gefesselt?
Das Mädchen ist doch Leila,
Unsere Königstochter.
Und der Jüngling ist der Bruder meines Gastes hier.
Die dürfen nicht länger so bleiben.
Wenn du schon ein Menschenbündel verwahren musst,
So binne mich und Rashid und lege uns an diese Stelle.
Der Wächter erhielt einen großen Batzen Gold.
Und tat,
Wie ihm geheißen.
Leila und Kamal begaben sich zum Haus der Alten.
Am nächsten Morgen?
Ging der Bürgermeister zum König.
Und klagte darüber.
Dass er seine Braut,
Prinzessin Leila,
Das nachts im Park mit einem fremden Jüngling angetroffen habe.
Die beiden habe ich,
So wie sie waren,
Gefesselt.
Wenn du willst,
O König,
Werde ich sie vor dich bringen.
Da der König ihm nicht glaubte,
Eilte der Bürgermeister in die Moschee,
Um die beiden zu holen.
In seiner Wut sah er aber nicht.
Dass er ein anderes Menschenbündel trug,
Als er glaubte.
Wie er es vor den König brachte,
Rief dieser.
Bist du wahnsinnig,
Bürgermeister?
Das ist der Kaufmann,
Der gestern bei mir war und eine unserer Bediensteten.
Rashid verteidigte sich und sagte.
Gerade als ich den Palast verließ,
Nachdem ich Ihnen,
O König,
Meine Gastgeschenke überreicht hatte,
Fragte ich die freundliche Alte nach dem rechten Weg.
Und da hat sich der dicke Mann hier mit großem Getöse auf uns gestürzt.
Der König wurde immer zorniger gegen den Bürgermeister.
Und sprach wieder.
Warum hast du über meine Tochter wie über ein Straßenmädchen geredet?
Ohne allen Grund.
Und er befahl,
Den Bürgermeister einzusperren.
Und die Verlobung mit sofortiger Wirkung zu lösen.
Rashid und die alte Frau aber gab er frei.
Am gleichen Tag rüsteten Kamal,
Leila und Rashid zur Reise.
Denn der Prinz wollte sie in seine Heimat führen.
Sie bestiegen die Rosse.
Und flogen über Berge und Täler.
In den Abend hinein.
Als sie zu Hause ankamen,
Freute sich jedermann.
Das Prinz Kamal.
Die Prinzessin von Samarkand.
Ohne einen Kriegszug zur Frau bekommen hatte.
Und sie feierten das Hochzeitsfest.
Das dauerte 40 Tage und 40 Nächte.
Geschieht aber.
Der den Prinzen treu beraten und begleitet hatte,
Wurde Besieger im Land.
Und erholte seine arme Mutter.
Aus der Hütte.
In den Palast.
Nun lassen wir alle glücklich leben.
Und wollen selbst von Herzen glücklich sein.
Und dir?
Wünsche ich eine gute Nacht.
Einen tiefen und erholsamen Schlaf.
Und schöne Träume.
Treffen Sie Ihren Lehrer
5.0 (3)
