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MBSR - Körperübungen - Einleitung

by HaJo/Eifel

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Meditation
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Eine Einleitung zu einfachen, achtsamen Körperübungen, die Teil des MBSR-8 Wochen-Programms sind. Du kannst erfahren, wie es sich anfühlt, über einen längeren Zeitraum die Aufmerksamkeit ganz im Körper und beim Atem zu halten. Falls du nicht sicher bist, ob du alle Übungen ausführen kannst oder wenn Du gesundheitliche Einschränkungen hast, sprich vorher mit einem Arzt.

Transkription

Eine kurze Einführung zu den MBSR Körperübungen.

Ich lade dich zu einer Übungsreihe von achtsamen Körperübungen ein,

Die etwa 40 Minuten dauern wird.

Diese Körperübungen sind auch für Ungeübte geeignet und können helfen,

Körper und Geist besser zu spüren.

Sie sind eine Form der Meditation in Bewegung.

Du kannst dir bewusst machen,

Dass es um die gleiche innere Haltung geht wie bei den anderen achtsamen Meditationen,

Also darum wahrzunehmen,

Was gerade ist,

Ohne das wahrgenommene gleich zu bewerten.

Moment für Moment anwesend sein,

Egal ob die aktuelle Erfahrung gerade angenehm,

Unangenehm oder neutral ist.

Du kannst erfahren,

Wie es sich anfühlt,

Über einen längeren Zeitraum die Aufmerksamkeit ganz im Körper und beim Atmen zu halten.

Versuche ruhig und gleichmäßig in die jeweilige Haltung zu atmen,

Denn auch bei den Körperübungen kann der Atem ein Anker für den gegenwärtigen Moment sein.

Du solltest die Übungen an einem ruhigen Ort machen,

Wo du ungestört üben kannst.

Trage bequeme Kleidung ohne einen Gürtel,

In der du frei atmen kannst.

Für die Übungen benötigst du eine Yogamatte und auch genügend Bewegungsfreiheit drum herum.

Die letzte Mahlzeit sollte mindestens 1-2 Stunden zurückliegen.

Auch bei den achtsamen Körperübungen ist die Selbstfürsorge ein ganz wichtiges Prinzip.

Achte also gut auf dich,

Ist es dir warm genug und ist deine Ausgangslage auf dem Rücken bequem.

Eventuell lege dir eine Decke,

Ein Kissen bereit,

Ganz was du brauchst.

Zudem solltest du gegebenenfalls deine Brille,

Uhren und Schmuck ablegen.

Falls du nicht sicher bist,

Ob im folgenden alle Haltungen von dir ausgeführt werden können oder wenn du gesundheitliche Einschränkungen hast,

Sprich vorher mit einem Arzt.

Ganz wichtig ist,

Dass es auch bei diesen Körperübungen nichts zu erreichen gibt und folglich geht es auch nicht darum,

Besonders stark oder gelenkig zu werden oder um sportliche Leistungen.

Erlaube dir,

So zu sein,

Wie du bist,

Mit all deinen Möglichkeiten und Grenzen.

Schau bei jeder Haltung,

Ob sie für dich passt und achte auf deine körperlichen Grenzen.

Wenn es angenehm ist,

Verweile gerne längere Zeit in einer Haltung.

Wenn etwas zu anstrengend ist oder schmerzt,

Verlass die Haltung oder lass die Übungen ganz weg.

Überfordere dich nicht,

Aber unterfordere dich auch nicht.

Wenn du möchtest,

Kannst du bei einer Anstrengung auch mit dem Impuls experimentieren,

Wann du aus einer Haltung herausgehen möchtest und so deine Grenzen kennenlernen.

Zwischen zwei Haltungen lass eine kleine Pause zum Nachspüren von etwa 8-10 Atemzügen.

Du hast bei jeder Übung auch die Möglichkeit,

Diese allein mental durchzuführen.

Ich lade dich ein,

Während der Übungsreihe dich bewusst dafür zu entscheiden,

1-2 oder auch mehr Haltungen allein mental durchzuführen.

Auch das fördert deine Präsenz.

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