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Langsamkeit Zulassen- Yoga Nidra Für Deinen Eigenen Rhythmus

by Christina Reinisch | Dein Körper - Dein Weg

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Meditation
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Dieses Yoga Nidra lädt dich ein, Langsamkeit zu erleben, statt sie zu erzwingen. In der Visualisierung darfst du dich von einem Bach tragen lassen und deinem eigenen Rhythmus wieder näherkommen. Die geführte Tiefenentspannung unterstützt dich dabei, aus dem inneren Tempo auszusteigen, weicher zu werden und bei dir anzukommen. Für Momente, in denen du dich nach weniger Druck sehnst.

Transkription

Hallo und herzlich willkommen zu deinem Yoga Nidra für Entschleunigung.

Dieses Yoga Nidra ist für Dich,

Wenn Du Dich in Deinem Alltag getrieben fühlst,

Das Gefühl hast,

Durch Deinen Tag zu hetzen.

Und Deine überlange To-Do-Liste nur durch Geschwindigkeit im Zaum halten kannst.

Dieses Yoga Nidra darf dich einladen,

Durchzuatmen.

Innezuhalten und bewusst Langsamkeit zuzulassen.

Einladen,

Langsamkeit als Balsam für dein Nervensystem.

Als hin und wieder Alternative zum hektischen Alltag.

Und nicht länger als Feind zu betrachten.

Je schneller wir werden,

Desto bedrohlicher erscheint Langsamkeit.

Langsamkeit gilt im Alltag als in keinster Weise erstrebenswert.

Und weil es in unserem Leben immer schwieriger wird,

Zur Langsamkeit zurückzukehren.

Lade ich dich mit diesem Yoga Nidra ein.

Immerhin für ein paar Minuten zu entschleunigen.

Und dich der Entdeckung der Langsamkeit hinzugeben.

Du kannst hier nichts falsch machen.

Du benötigst lediglich einen bequemen Ort,

An dem du ungestört liegen kannst.

Der Boden.

Dein Bett,

Dein Sofa.

Und deine Decke,

Damit du nicht auskühlst.

Wenn du magst,

Verwöhne dich mit Kissen überall.

Zum Beispiel unter den Knien.

Unter dem Kopf.

Und dort,

Wo du es brauchst,

Um wirklich bequem zu liegen.

Und dann Sei offen für das,

Was dich zeigen will.

Schließe nun deine Augen oder lasse deinen Blick weich werden.

Lass deinen Atem fließen.

Und nimm den Raum um dich herum wahr.

Den Boden.

Die Matte unter dir.

Das Gewicht der Decke auf dir.

Beobachte,

Ob du Geräusche in deinem Außen wahrnehmen kannst.

Zunächst Geräusche weiter weg,

Draußen,

Außerhalb deines Raumes.

Dann Geräusche näher bei dir.

In Deinem Raum.

Oder jetzt Geräusche in dir,

In deinem Körper.

Horche,

Was du wahrnehmen kannst.

Dann folge diesen Geräuschen und meiner Stimme auf eine Reise.

Weiter nach innen.

In deinen Körper hinein.

Und in dein Innen.

Vertiefe deinen Atem.

Atme tief in dich hinein.

Lass mit jedem Atemzug Raum entstehen in dir.

Erweite dich,

Öffne dich.

Ohne Eil.

Mit jedem ruhigen Atemzug ein kleines bisschen mehr.

Schaffe in dir einen Raum für etwas Neues,

Etwas Ungewohntes,

Etwas,

Das du dich vielleicht gar nicht traust,

Laut auszusprechen.

Etwas,

Das du trotzdem von ganzem Herzen einladen möchtest in dein Leben.

Nicht in Perfektion.

Nicht plötzlich.

Aber als kleines magisches Funkeln.

Wie ein Tautropfen im Sonnenschein.

Ein kleines magisches Funkeln,

Das dir ein Licht sein darf in deinem Alltag.

Vielleicht ist es .

.

.

Ich komme in Langsamkeit ans Ziel.

Oder?

Ich vertraue in mein ganz eigenes Tempo.

Oder Ich darf mir Zeit lassen.

Oder Du spürst etwas in Dir,

Findest die magischen Worte,

Die Dein Funkeln beschreiben.

Dann wähle diese Worte.

Nicht länger als Wunsch formuliert?

Sondern als Gewissheit.

Wie zum Beispiel Ich darf mir Zeit lassen.

Nimm dir die Zeit,

Schenke dir den Moment und spüre,

Wie sich in dir der Tautropfen formt und zu funkeln beginnt.

Wenn du dein Funkeln benennen kannst,

Nimm wieder einen tiefen Atemzug.

Schaffe noch einmal Raum in dir.

Und gebe dann deine magischen Worte,

Deinen funkelnden Tautropfen hier hinein in deinen Raum.

Sprich mit klarer,

Innerer Stimme.

Was in dir funkeln darf.

Dreimal.

Dieses Funkeln nimm nun mit auf eine Reise durch deinen Körper.

Folge mit deiner Aufmerksamkeit meiner Stimme und lass Energie genau dorthin fließen.

Lass diese Körperstelle funkeln.

Dann die Nächste.

Deine Energie fließt mit deiner Aufmerksamkeit.

In aller Ruhe.

Langsam.

Achtsam.

Von Körperstelle zu Körperstelle.

Beginne an der Krone deines Kopfes.

Der Krone.

Deines Kopfes.

Dem höchsten Punkt auf deinem Kopf.

Bringe dein Funkeln hierher.

Dann wandere weiter.

Lass Energie fließen und den Punkt zwischen deinen Augenbrauen funkeln.

Dann deine Nasenspitze.

Dein Kinn Deine rechte Schulter.

Deinen rechten Ellenbogen.

Deine rechte Hand.

Wandere weiter.

Lass Energie fließen und deine rechte Hüfte funkeln.

Dann dein rechtes Knie.

Deinen rechten Knöchel.

Seinen rechten Fuß.

Die Sohle deines rechten Fußes.

Beginne nun wieder mit einem Funkeln an deiner Kopfkrone.

Der Krone deines Kopfes.

Wandere weiter.

Lass Energie fließen und den Punkt zwischen deinen Augenbrauen funkeln.

Dann deine Nasenspitze.

Dein Kind.

Linke Schulter.

Deinen linken Ellenbogen.

Deine linke Hand.

Wander weiter.

Lass Energie fließen und deine linke Hüfte funkeln.

Dann dein linkes Knie.

Deiner linken Knöchel.

Deinen linken Fuß.

Die Sohle deines linken Fußes.

Lass deine Energie fließen von oben nach unten.

Dein ganzer Körper funkelt.

Dein ganzer Körper.

Lass deine Energie fließen und verbinde sie jetzt mit deinem Atem.

Atme durch deine Kopfkrone Helligkeit ein.

Lade helle,

Klare Luft ein in deinen Körper.

Und lass sie fließen durch den Kopf,

Durch den Hals,

In deinen Brustraum und noch ein Stückchen weiter.

Atme aus und lasse deinen Atem weiter hinunter fließen,

Wie einen Wachen.

Durch deinen unteren Bauch.

Dein Becken Durch die Beine fließt er zu deinen Fußsohlen hinaus.

Atme Dunkelheit aus.

Dunkle,

Verbrauchte,

Trübe Luft fließt durch deine Fußsohlen hinaus aus deinem Körper.

In tiefe und lange fließende Atemzüge.

Von oben nach unten.

Fließt Helligkeit hinein.

Dunkelheit hinaus.

Deine Konzentration auf den Fluss des Atems darf nun langsam,

Ganz behutsam ausklingen.

Lass deine Atemzüge wieder flacher werden.

Fließen.

Atemzug für Atemzug.

Bis sie wieder ihre ganz eigene Tiefe erreicht haben.

Ihren ganz eigenen Fluss.

Ihre ganz eigene Geschwindigkeit.

Genau die,

Die jetzt richtig ist.

Und dann schau,

Wo noch Dunkelheit geblieben ist in deinem Körper.

Wo kannst du Dunkelheit wahrnehmen?

Wie fühlt sich die Dunkelheit in dir an?

Dann suche in deinem Körper nach Helligkeit.

Wo kannst du Helligkeit wahrnehmen?

Welche Körperstelle ist gerade hell?

Auch wenn du gar nichts machst.

Wie fühlt sich Helligkeit an in deinem Körper?

Suche jetzt eine Stelle in deinem Körper,

Die sich neutral anfühlt.

Weder hell noch dunkel.

Die Mitte.

Wie fühlt sich das an?

Lade nun ein Gefühl von Schnelligkeit ein.

Wie fühlt sich Schnelligkeit an in deinem Körper?

Wie kannst du sie wahrnehmen?

Jetzt lade Langsamkeit ein.

Vorstellung von langsamen Bewegungen.

Langsames Sprechen.

Langsames Denken.

Wie fühlt sich das an für dich?

In deinem Körper.

Kreiere dann wieder Neutralität.

Weder schnell noch langsam.

Lasse deinen Körper neutral werden.

In dieser Neutralität in dir leuchtet dein magisches Funkeln um so deutlicher.

Machst ein paar Schritte darauf zu.

Noch ein bisschen mehr bei dir an.

Und tritts dann hinein.

Mitten in das Funkeln.

Wie durch einen Vorhang aus funkelnden Wassertropfen betrittst du.

Eine ganz eigene Welt.

Fasziniert bleibst du stehen und schenkst dir die Zeit hier anzukommen.

Es ist früh am Morgen.

Du bist draußen in der Natur.

Du atmest frische,

Klare,

Kühle Luft.

Der Untergrund unter deinen nackten Füßen fühlt sich feucht an vom Tau.

Du stehst dort mit geschlossenen Augen.

Fällst inne.

Atmest.

Lass den Augenblick auf dich wirken.

Dann öffnest du in aller Langsamkeit deine Augen.

Und vor dir siehst du eine Knospe.

Sie sieht gesund aus.

Vital und doch ist sie festgeschlossen.

Ihre Farbe scheint ganz blass durch die äußere Schicht.

Auf der Knospe Tautropfen,

Scheinbar regungslos.

Nur hin und wieder bewegt sich eine.

Ohne erkennbaren Grund läuft dieser Tropfen die Knospe hinunter.

Während du den Tautropfen zuschaust,

Geht vor dir die Sonne auf.

Ganz langsam schieben sich erste Strahlen über den Horizont.

Als sie die Tautropfen erreichen,

Beginnen diese im Licht zu funkeln.

Mit dem ersten Sonnenstrahl kommt auch ein erstes Gefühl von Wärme.

Die Luft ist immer noch kühl und klar und doch kannst du einen Hauch Wärme wahrnehmen auf deinem Gesicht.

Auch die Knospe nimmt diesen Hauch von Wärme wahr.

Noch wartet sie ab.

Lässt sie die Sonne allmählich höher steigen.

Denn sie weiß,

Der perfekte Moment wird kommen.

Sie kann warten.

Dann ist es soweit.

Die Sonne hat nun genug Wärme geschickt.

Die Tautropfen,

Eben noch funkelnd,

Haben sich einer nach dem anderen der Wärme und dem Licht hingegeben.

Nun gibt auch die Knospe sich der Wärme hin.

Sie spürt.

Jetzt ist der richtige Moment und sie beginnt sich zu öffnen.

Zunächst ist dort nur ein Spalt in der Schutzschicht.

Ein erstes sich zaghaft öffnen.

Vertrauen auf den Prozess und auf die Geschwindigkeit des Prozesses.

Währenddessen steigt die Sonne unaufhaltsam höher am Himmel.

Du spürst,

Dass die Luft um dich herum wärmer wird.

Angenehm warm.

Der Boden unter deinen Füßen beginnt zu trocknen.

Alles in seinem ganz eigenen Tempo.

Und doch alles im Rhythmus der Natur.

Du genießt die Wärme und das goldene Licht auf Deiner Haut.

Und anscheinend spürt die Knospes auch.

Die Schutzschicht wird weicher unter dem warmen Licht der Sonne.

Der Spalt weitet sich.

So langsam so beständig.

Du kannst die Bewegung nicht wahrnehmen mit deinen Sinnen.

Und doch ist sie da.

Du siehst die Veränderung.

Den Fortschritt.

Den Vergleich zu eben noch.

Es ist so offensichtlich.

Wenn gleich der Prozess verborgen bleibt.

Mittlerweile ist der Spalt so breit,

Dass du zwischen dem Grün der äußeren Blätter die Farbe der Blütenblätter erkennen kannst.

Eben noch blass schimmernd durch die Schutzschichten.

Nimmst du jetzt schon die Intensität wahr in diesem schon wieder ein Stückchen größeren Spalt.

Aus der Öffnung steigt ein angenehmer Duft auf.

Zunächst zart und blass wie die Farbe der Blütenblätter.

Und doch ist er da.

Du schließt noch einmal deine Augen.

Schenkst dem Duft deine ganze Aufmerksamkeit.

Nimmst wahr,

Wie er immer intensiver wird.

Mit jedem Einatmen kannst du ihn deutlicher wahrnehmen.

Er ist so angenehm.

Du genießt diesen Augenblick.

Nur der wertvolle Duft und Du.

Dazu die Wärme auf deinem Gesicht.

Als du wieder die Augen öffnest,

Fällt dein Blick auf die Blüte.

Eben noch eine Knospe in der Öffnung begriffen.

Jetzt schon eine Blüte.

Noch nicht vollständig geöffnet und doch weit fortgeschritten auf ihrem Weg.

Du hältst inne,

Staunend,

Fasziniert von der Beharrlichkeit einer einzelnen Blüte.

Fasziniert von dem Wunder,

Dem du gerade zuschaust.

Und während du innehältst,

Siehst du schon,

Es ist vollendet.

Mit ruhiger Kraft.

Dem Vertrauen und schließlich mit großem Erfolg.

Die Blüte ist vollständig geöffnet.

Sie reckt sich der Sonne entgegen.

Wie für Anerkennung,

Applaus und mehr Licht und Wärme zur Belohnung für Ihre Anmut und Schönheit.

Sämtliche Blütenblätter strahlen in ihrer ganz eigenen Farbe.

Jedes für sich wunderschön und so zart.

Alle zusammen,

Perfekt in ihrer Bewegungsstille.

Für die Knospe ist Langsamkeit der Weg zum Erfolg und Vertrauen der Schlüssel.

Für Dich darf die Magie der Knospe ein Schlüssel sein,

Der den Weg zur Langsamkeit öffnet.

Lass die Blüte in deiner Vorstellung noch weiter wachsen und strahlen mit all ihrer Magie.

Sie wächst,

Sie leuchtet,

Sie streckt die Blütenblätter noch weiter,

Öffnet sich zu ihrer Vollkommenheit.

Pure,

Strahlende Schönheit.

Geht vollkommen auf in der Wärme und dem Licht der Sonne.

Auch Du beginnst zu strahlen.

Aus Deinem Herzen heraus wächst das Strahlen über Dich hinaus,

Über Deinen Kopf,

Über Deinen Körper hinaus in alle Richtungen.

Ganz langsam und doch mit Bestimmtheit trägst Du auch Dein Funkeln in die Welt.

Soweit,

Dass die Grenzen verschwinden,

Die wundervolle Blüte,

Die Sonne,

Dein wundervolles Sein und alles eins,

Alles ein helles Leuchten.

Mitten in dieses Leuchten hinein beginnt sich in dir eine Knospe zu öffnen.

Lass die Magie der Knospe tief in dich sinken.

Wiederhole mit deiner inneren Stimme.

Ich komme in Langsamkeit ans Ziel.

Ich vertraue in mein ganz eigenes Tempo.

Ich darf mir Zeit lassen.

Oder die Magie deiner Wahl.

Wiederhole 3 mal.

Mit deiner inneren Stimme.

Lausche deine inneren Stimme,

Wie sie langsam verklingt,

Und nimm doch das Echo wahr,

Das in dir wiederhaltet.

Dann wende deine Aufmerksamkeit wieder den Geräuschen in deinem Außen zu.

Nah an dir,

In deinem Raum.

Dann weiter weg.

Lasse in aller Langsamkeit den Gedanken zu,

Dass draußen das Leben weitergegangen ist,

Während du hier aufwachst.

Deine Reise in dein Innen gegangen bist.

Was kannst du zusätzlich zu den Geräuschen noch wahrnehmen in deinem Außen?

Zurück zu dem Geruch um dich herum.

Zu dem Geschmack in deinem Mund.

Schließlich zu dem Gefühl von Kleidung oder Decke auf deinem Körper.

Nimm den Kontakt deines Körpers zur Matte unter dir wahr.

Dann lade sanfte,

Achtsame Bewegungen ein in deinen Körper.

Strecke dich,

Strecke dich,

Gene ausgiebig.

Und entscheide dann,

Ob es Zeit ist für dich,

Die Augen zu öffnen und ins Außen zurückzukehren.

Oder ob du dir noch ein paar Momente im Innen erlaubst.

Bevor du zurückkehrst und dein Funkeln mitnimmst in deinen Tag.

Vertraue ganz deinem eigenen Tempo.

Ich danke dir,

Dass du mit mir auf diese Reise gegangen bist.

Und wünsche dir einen erfüllten Tag.

Deine Christina

© 2026 Christina Reinisch | Dein Körper - Dein Weg. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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