Lektion 1
Vom Tag in den Abend
In dieser ersten Einheit lernst du eine einfache Form der Meditation kennen und nimmst dir Zeit, bewusst vom Tag in den Abend zu wechseln. Du richtest deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper und deinen Atem und lässt mit einer kleinen Visualisierung die Aufgaben des Tages für den Moment in den Hintergrund treten.
Du erfährst außerdem, dass Meditation nichts mit Leistung zu tun haben muss und du weder deinen Atem verändern noch deine Gedanken ausschalten musst.
Lektion 2
Den Körper wahrnehmen
Heute steht dein Körper im Mittelpunkt. Mit einer kleinen Übung erkundest du zunächst den Unterschied zwischen Anspannung und Loslassen. Anschließend wanderst du mit deiner Aufmerksamkeit langsam durch verschiedene Bereiche deines Körpers.
Dabei lernst du den Body Scan als einfache Meditationsform kennen. Es geht nicht darum, etwas Bestimmtes zu fühlen oder zu verändern, sondern wahrzunehmen, was gerade da ist.
Lektion 3
Gedanken kommen und gehen lassen
Gedanken gehören auch beim Meditieren dazu. In dieser Einheit erfährst du, warum ein ruhiger oder leerer Kopf keine Voraussetzung für Meditation ist.
Mit dem Bild von Wolken an einem weiten Abendhimmel übst du, Gedanken wahrzunehmen, ohne jedem von ihnen weiter folgen zu müssen. Wenn deine Aufmerksamkeit abschweift, lernst du, sie immer wieder zu deinem Atem oder in den gegenwärtigen Moment zurückzubringen.
Lektion 4
Geräusche als Anker nutzen
Heute richtest du deine Aufmerksamkeit auf die Geräusche um dich herum. Du lernst das achtsame Zuhören als weitere Möglichkeit kennen, deine Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Moment zu verankern.
Dabei erkundest du Geräusche in der Ferne, in deiner unmittelbaren Umgebung und ganz in deiner Nähe. Du musst dafür weder vollkommene Stille herstellen noch Geräusche ausblenden – du darfst einfach hören, was gerade da ist.
Lektion 5
Den Blick auf Schönes richten
In dieser Einheit blickst du noch einmal auf deinen Tag zurück und schenkst kleinen schönen und angenehmen Momenten bewusst Aufmerksamkeit.
Dabei muss nichts Besonderes passiert sein: Ein guter Geschmack, ein Blick in den Himmel, frische Luft oder eine nette Begegnung können genauso dazugehören. Die Übung lädt dich dazu ein, solche Momente wahrzunehmen, ohne einen schwierigen Tag schönreden oder für alles dankbar sein zu müssen.
Lektion 6
Innere Bilder entstehen lassen
Heute lernst du Visualisierung als eine weitere Form der Meditation kennen. In deiner Vorstellung entsteht ein selbst gewählter Ort in der Natur, den du mit Farben, Geräuschen und anderen Sinneseindrücken erkunden kannst.
Dabei erfährst du auch, dass innere Bilder bei jedem Menschen anders entstehen. Du musst nichts gestochen scharf vor dir sehen – eine ungefähre Vorstellung, ein Geräusch oder das Gefühl für einen Ort reichen vollkommen aus.
Lektion 7
Dein eigenes Abendritual finden
Zum Abschluss blickst du auf die verschiedenen Übungen der vergangenen Einheiten zurück. Körperwahrnehmung, Atem, Gedanken, Geräusche und schöne Momente finden noch einmal Platz in einer gemeinsamen Meditation.
Anschließend kannst du für dich herausfinden, welche Übungen dir besonders gefallen haben und was du gerne mitnehmen möchtest. Dein Abendritual muss dabei keinem festen Plan folgen – manchmal können auch wenige bewusste Atemzüge, ein Moment des Zuhörens oder eine kurze Körperwahrnehmung genug sein.