
Loslassen (Intro)
Verlust und Trauer verstärken sich in Krisenzeiten. Ein Teil des Umgangs mit Trauer besteht darin, einen Verlust anzuerkennen und zu akzeptieren. Die folgende Meditation hilft dir dabei, sanft in deinen Verlust einzutauchen, ihn als Erfahrung zu akzeptieren und Resilienz aufzubauen. Erstellt von Hiroko Demichelis in englischer Sprache, angepasst von Anika Henkelmann.
Transkription
In herausfordernden Zeiten oder einer Krise können sich viele Dinge ändern.
Es kann zu Verlust,
Schmerz und Trauer kommen.
Eventuell kannst du nicht mehr so arbeiten,
Wie du es früher getan hast und dadurch fehlt dir nun die gewohnte Tagesstruktur.
Vielleicht ist die Verbindung mit Freunden und Familie nicht mehr auf die gleiche Weise möglich.
Es kann zu Krankheiten oder sogar zum Verlust von geliebten Menschen kommen.
Verlust ist eine natürliche Erfahrung unseres menschlichen Daseins,
Doch diese kann sich in Krisenzeiten verstärken.
Wie kannst du nun der Erfahrung von Verlust begegnen und die Wichtigkeit von Trauer und Loslassen annehmen,
Aber trotzdem die Widerstandsfähigkeit besitzen,
In deinem Leben und bei deiner Arbeit weiter zu funktionieren?
Ein Ansatz,
Um mit Trauer zu arbeiten,
Besteht darin,
Sanft in sie einzutauchen,
Wenn du Zeit und Raum hast.
Wenn du dir erlaubst,
Den Verlust zu fühlen ohne Bewertung,
In liebevoller Akzeptanz,
Kann dich dies darin unterstützen,
Durch diese Erfahrungen durchzugehen.
Es wird dir auch besser im Umgang mit weiteren Wellen der Trauer helfen,
Wenn diese kommen.
Trauer ist wie ein körperlicher Schmerz,
Den wir fühlen,
Wenn wir geschnitten werden.
Es ist ein natürlicher Teil des Heilungsprozesses.
In dieser Meditation wirst du durch eine Reihe von Möglichkeiten geführt,
Wie du der Trauer begegnen und diese als gemeinsame menschliche Erfahrung akzeptieren kannst.
Erlaube dir für diese Praxis,
Eventuelle aufkommende Emotionen liebevoll anzunehmen.
Alles,
Was sich dir zeigen wird,
Darf sein.
Wenn du zu irgendeinem Zeitpunkt eine Pause einlegen möchtest,
Kannst du dies natürlich gerne tun und dann fortfahren,
Wenn du dich dazu bereit fühlst.
Studien zeigen,
Dass Journaling,
Das Aufschreiben von aufkommenden Emotionen und Gedanken,
Eine weitere Unterstützung sein kann,
Um intensive emotionale Erfahrungen zu bearbeiten.
Nach der Meditation kann es daher gegebenenfalls hilfreich sein,
Aufzuschreiben,
Was du während der Praxis wahrgenommen hast.
Und denke daran,
Jederzeit liebevoll mit dir selbst zu sein.
Wenn dir die Emotionen eventuell zu viel werden,
Wie zum Beispiel einen 9 auf einer Skala bis 10,
Mache eine Pause und kehre zur ersten Übung zurück,
Bei der du die Hände drückst.
Nun lasse uns die Meditation zum Loslassen ausprobieren.
Bitte durchlaufe diese jederzeit in deinem eigenen Tempo,
Führe dich selbst so durch die Übungen,
Wie es sich für dich stimmig und nicht überfordernd anfühlt.
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