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7 Abende für einen ruhigen Tagesausklang
7-Tage-Kurs

7 Abende für einen ruhigen Tagesausklang

Von Simone Haaßengier

Was du lernen wirst
Manche Tage sind bis zum Abend voller Eindrücke, Gedanken und Aufgaben. Dieser 7-teilige Einsteigerkurs lädt dich dazu ein, den Übergang in den Abend bewusster zu gestalten. Du lernst verschiedene Formen der Meditation und Achtsamkeit kennen und probierst sie direkt aus: Atem- und Körperwahrnehmung, den Umgang mit Gedanken, achtsames Lauschen, den bewussten Blick auf schöne Momente und eine geführte Visualisierung. Dabei erfährst du unter anderem, wie du deine Aufmerksamkeit immer wieder zurückholen kannst und wie Atem, Körperempfindungen oder Geräusche als Anker für deine Meditation dienen können. Jede Einheit verbindet eine kurze Einführung mit einer geführten Meditation. So kannst du nach und nach herausfinden, welche Form der Meditation gut zu dir und deinem Abend passt. Du brauchst keine Meditationserfahrung und musst nichts Bestimmtes erreichen. Es geht nicht um eine perfekte Abendroutine, sondern darum, verschiedene Möglichkeiten kennenzulernen und das mitzunehmen, was sich einfach in deinen Alltag integrieren lässt.

Simone Haaßengier

Hamburg, Deutschland

Simone ist ausgebildete Yogalehrerin mit einer 200-stündigen Ausbildung in Hatha und Vinyasa Yoga sowie einer 100-stündigen Ausbildung in Yin Yoga. Achtsamkeit, bewusste Körperwahrnehmung und Meditation sind feste Bestandteile ihrer eigenen Praxis und ihrer Arbeit mit Yoga und Entspannung. In ihren Angeboten legt sie Wert auf einen...

Lektion 1
Vom Tag in den Abend
In dieser ersten Einheit lernst du eine einfache Form der Meditation kennen und nimmst dir Zeit, bewusst vom Tag in den Abend zu wechseln. Du richtest deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper und deinen Atem und lässt mit einer kleinen Visualisierung die Aufgaben des Tages für den Moment in den Hintergrund treten. Du erfährst außerdem, dass Meditation nichts mit Leistung zu tun haben muss und du weder deinen Atem verändern noch deine Gedanken ausschalten musst.
Lektion 2
Den Körper wahrnehmen
Heute steht dein Körper im Mittelpunkt. Mit einer kleinen Übung erkundest du zunächst den Unterschied zwischen Anspannung und Loslassen. Anschließend wanderst du mit deiner Aufmerksamkeit langsam durch verschiedene Bereiche deines Körpers. Dabei lernst du den Body Scan als einfache Meditationsform kennen. Es geht nicht darum, etwas Bestimmtes zu fühlen oder zu verändern, sondern wahrzunehmen, was gerade da ist.
Lektion 3
Gedanken kommen und gehen lassen
Gedanken gehören auch beim Meditieren dazu. In dieser Einheit erfährst du, warum ein ruhiger oder leerer Kopf keine Voraussetzung für Meditation ist. Mit dem Bild von Wolken an einem weiten Abendhimmel übst du, Gedanken wahrzunehmen, ohne jedem von ihnen weiter folgen zu müssen. Wenn deine Aufmerksamkeit abschweift, lernst du, sie immer wieder zu deinem Atem oder in den gegenwärtigen Moment zurückzubringen.
Lektion 4
Geräusche als Anker nutzen
Heute richtest du deine Aufmerksamkeit auf die Geräusche um dich herum. Du lernst das achtsame Zuhören als weitere Möglichkeit kennen, deine Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Moment zu verankern. Dabei erkundest du Geräusche in der Ferne, in deiner unmittelbaren Umgebung und ganz in deiner Nähe. Du musst dafür weder vollkommene Stille herstellen noch Geräusche ausblenden – du darfst einfach hören, was gerade da ist.
Lektion 5
Den Blick auf Schönes richten
In dieser Einheit blickst du noch einmal auf deinen Tag zurück und schenkst kleinen schönen und angenehmen Momenten bewusst Aufmerksamkeit. Dabei muss nichts Besonderes passiert sein: Ein guter Geschmack, ein Blick in den Himmel, frische Luft oder eine nette Begegnung können genauso dazugehören. Die Übung lädt dich dazu ein, solche Momente wahrzunehmen, ohne einen schwierigen Tag schönreden oder für alles dankbar sein zu müssen.
Lektion 6
Innere Bilder entstehen lassen
Heute lernst du Visualisierung als eine weitere Form der Meditation kennen. In deiner Vorstellung entsteht ein selbst gewählter Ort in der Natur, den du mit Farben, Geräuschen und anderen Sinneseindrücken erkunden kannst. Dabei erfährst du auch, dass innere Bilder bei jedem Menschen anders entstehen. Du musst nichts gestochen scharf vor dir sehen – eine ungefähre Vorstellung, ein Geräusch oder das Gefühl für einen Ort reichen vollkommen aus.
Lektion 7
Dein eigenes Abendritual finden
Zum Abschluss blickst du auf die verschiedenen Übungen der vergangenen Einheiten zurück. Körperwahrnehmung, Atem, Gedanken, Geräusche und schöne Momente finden noch einmal Platz in einer gemeinsamen Meditation. Anschließend kannst du für dich herausfinden, welche Übungen dir besonders gefallen haben und was du gerne mitnehmen möchtest. Dein Abendritual muss dabei keinem festen Plan folgen – manchmal können auch wenige bewusste Atemzüge, ein Moment des Zuhörens oder eine kurze Körperwahrnehmung genug sein.

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