
Entfache deine Kreativität
Kreativität kommt dann, wenn man aufhört ein bestimmtes Ergebnis erzwingen zu wollen und zulässt, dass scheinbar sinnlose Dinge ihre Daseinsberechtigung haben. Was dich erwartet: - Einfach sein - Alles annehmen - Erwartungen loslassen
Transkription
Willkommen zu deinem Moment der Ruhe.
Ich bin Nadine von ECOMIND und ich freue mich,
Dich bei dieser Meditation zu begleiten.
Diese Meditation öffnet den Raum in dir,
Aus dem Kreativität entsteht.
Du wirst spüren,
Wie es sich anfühlt,
Wenn der Geist aufhört,
Dinge kontrollieren zu wollen und anfängt zu fließen.
Setz dich also aufrecht und bequem hin,
Sodass dein Rücken gerade ist und du gleichzeitig entspannen kannst.
Lege deine Hände locker auf deinen Oberschenkeln oder im Schoß ab.
Schließe nun sanft deine Augen und nimm einen tiefen Atemzug durch die Nase.
Richte deinen Körper nun aus.
Zieh dich mit der nächsten Einatmung in die Länge und lass deine Schultern mit der Ausatmung nach hinten und unten sinken.
Deine Schädeldecke ist parallel zum Boden und deine Stirn ist locker.
Entspanne auch den Punkt zwischen deinen Augen und nimm deine Zunge weg vom Gaumen.
Lass dein Kiefer ganz weich werden.
Spüre,
Wie dein Geist mit jedem Atemzug ruhiger wird.
Die nächsten Minuten gehören nur dir.
Kreativität.
Spüre in deinen Körper hinein und lass dieses Wort in dir resonieren.
Kreativität.
Wo in deinem Körper spürst du gerade am meisten?
Kreativität entsteht in dem Moment,
In dem du aufhörst,
Ein bestimmtes Ergebnis erzwingen zu wollen.
Stell dir also vor,
Dass sich an der Stelle deines Körpers,
An der du gerade am meisten spürst,
Eine Quelle befindet.
Diese Quelle trägt alles in sich,
Was jemals durch Dich entstehen könnte,
Weil sie mit Deinem ganzen Leben,
Deinen Erfahrungen und Deiner Art,
Die Welt zu sehen,
Verbunden ist.
Du brauchst nicht zu wissen,
Was sich in dieser Quelle befindet,
Weil das Nichtwissen genau der Raum ist,
In dem jetzt etwas Eigenes entstehen darf.
Stell dir vor,
Wie diese Quelle ganz sanft zu fließen beginnt.
Jetzt darfst du dich darauf einlassen,
Einfach zu spüren,
Was aus dieser Quelle in dir aufsteigt,
Ohne dass du davor schon weißt,
Was es sein wird.
Richte deine Aufmerksamkeit nach innen.
So wie du am Ufer eines Flusses stehen und zuschauen würdest,
Was die Strömung gerade mit sich trägt.
Ohne dass du dabei das Wasser dazu bringen musst,
Irgendetwas Bestimmtes herbeizuspülen.
Lass zu,
Dass sich vielleicht zunächst nur ein ganz leichtes Gefühl zeigt,
Eine Regung,
Ein Hauch von etwas,
Und gib diesem ersten zarten Auftauchen die Erlaubnis,
Sich weiter zu entfalten,
In welche Richtung es auch möchte.
Was auch immer jetzt in dir auftaucht.
Es ist genau richtig.
Weil es aus deiner eigenen Quelle kommt und damit ein wahrhaftiger Teil von dir ist.
Wenn du spürst,
Dass sich etwas formt,
Dann schau einfach genau hin.
Schau hin mit Neugier und lass dir Zeit,
Es wirklich wahrzunehmen.
Du musst nicht benennen,
Was du spürst,
Und du musst es auch nicht verstehen.
Es genügt,
Dass du es einfach kommen lässt und ihm Raum gibst,
Sich vor dir zu zeigen.
Vielleicht verändert sich das,
Was aufgetaucht ist,
Während Du es betrachtest.
Vielleicht wird es größer oder kleiner,
Vielleicht wandelt es sich in etwas anderes.
Und all das darf geschehen,
Weil Deine Quelle weiß,
Wie sie sich bewegen möchte.
Lass dich jetzt noch tiefer auf dieses Fühlen ein und vertraue darauf,
Dass aus deiner Quelle immer wieder Neues auftauchen wird,
Sobald du ihm den Raum dafür gibst.
Wenn etwas auftaucht,
Das dich berührt,
Dann erlaube dir bei diesem Gefühl zu bleiben und es auszukosten.
Und wenn sich nach einer Weile gar nichts mehr zeigt,
Dann ist auch das in Ordnung.
Lass dich von dem leiten,
Was tatsächlich in dir auftaucht.
Und nicht von dem,
Was du erwartest oder dir vorstellst,
Das auftauchen sollte,
Weil das Echte in dir wertvoller ist als jede Vorstellung davon.
Wenn mehrere Dinge gleichzeitig auftauchen,
Dann lasst sie einfach alle da sein.
Nebeneinander,
Weil es in dieser Quelle keine Reihenfolge und keine Begrenzungen gibt.
Beobachte,
Ob sich manches von dem,
Was auftaucht,
Miteinander verbindet,
Ob es sich berührt oder verwebt.
Und lass diese Verbindungen einfach geschehen.
Bleib jetzt für eine Zeit einfach in diesem Zustand des offenen Wahrnehmens.
Und lass alles,
Was kommen will,
Kommen,
In seinem eigenen Tempo und in seiner eigenen Form.
Spüre,
Wie leicht es sich anfühlt,
Wenn du nichts erzwingen musst,
Weil das,
Was aus dir selbst kommt,
Von ganz alleine genau die richtige Gestalt findet.
Jedes Mal,
Wenn du merkst,
Dass sich etwas Neues zeigt,
Darfst du es mit der gleichen offenen Haltung willkommen heißen,
Mit der man einen Gast willkommen heißt,
Der genau zur richtigen Zeit an die Tür klopft.
Werdet dir nun bewusst,
Dass die Fähigkeit einfach wahrzunehmen,
Was auftaucht,
Bereits die ganze Kreativität ist,
Die du brauchst.
Denn Schöpfung beginnt immer dort,
Wo du bereit bist hinzuschauen und zuzulassen.
Spüre jetzt,
Wie sich dein ganzer Körper in diesem Moment anfühlt.
Nimm jedes Gefühl ganz bewusst wahr.
Erkenne,
Dass diese Quelle niemals leer wird,
Weil sie sich immer wieder von selbst füllt.
Gespeist von deinem ganzen Leben,
Von allem,
Was du erlebt hast und von allem,
Was du noch erleben wirst.
Du trägst diese Quelle in jedem Moment bei dir.
Und bist untrennbar mit ihr verbunden.
Beginne jetzt langsam deine Aufmerksamkeit wieder mehr nach außen zu richten und spüre den Boden unter dir.
Nimm die Geräusche um dich herum wahr.
Lass sie einfach als Teil dieses Moments da sein.
Bewege dann langsam deine Finger und Zehen.
Und lass nach und nach wieder mehr Lebendigkeit in deine Hände und Füße zurückkehren.
Wenn es sich gut anfühlt,
Strecke dich noch einmal ganz nach deinem eigenen Bedürfnis.
Und wenn du dann bereit bist,
Öffne langsam deine Augen.
Schön,
Dass du bei dieser Meditation dabei warst.
Ich wünsche dir einen inspirierenden Tag und freue mich,
Dich bei deiner nächsten Meditation wieder zu begleiten.
Bis bald.
Treffen Sie Ihren Lehrer
