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Eine Liebe, die nichts braucht, realisieren

by Simone Bastian

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Wie kann ich bedingungslos lieben? Wusstest du, dass du dafür NICHTS tun kannst und auch nichts tun musst? Denn bedingungslose Liebe entfaltet sich von ganz allein, wenn du leer und bewusst bist. Wenn du diese beiden Qualitäten verwirklicht hast, dann bist du automatisch liebevoll – voll von einer Liebe, die nichts braucht und nichts will! Ich begleite dich in der nächsten Übung, wo du das Leersein und Bewusstsein üben kannst - viel Freude dabei! Deine Simone

Transkription

Herzlich willkommen und schön,

Dass du jetzt dabei bist.

Ich heiße Simone Bastian und begleite dich auf deiner Reise zu dir selbst.

Und dabei wünsche ich dir von Herzen ganz viel Freude.

Ja schön,

Ich freue mich,

Dass ich dich heute wieder begleiten darf.

Und zwar darin,

Immer besser die bedingungslose Liebe zu realisieren.

Dich ganz bewusst darauf auszurichten,

Innerlich leer zu sein und gleichzeitig bewusst zu sein und dadurch automatisch liebevoll.

Liebevoll dir selber gegenüber,

Liebevoll der Welt gegenüber,

Dem,

Was dir begegnet,

Im Innen wie im Außen.

Und so lade ich dich ein,

Dir einen Platz zu suchen,

An dem du jetzt für einige Zeit ungestört bist.

Einen Platz,

An dem du dich sicher und geborgen fühlen kannst,

Um dich ganz mit deiner Aufmerksamkeit deinem Inneren zuwenden zu können.

Einen Platz,

Den ruhig dein Körper finden darf.

Wo zieht es deinen Körper jetzt hin für diese Zeit,

Diese wertvolle Zeit,

Die du mit dir selber verbringst?

Wo zieht es ihn hin und wie möchte er sich da hinsetzen?

Möchte er seinen Rücken an ein Kissen oder an eine Decke anlehnen?

Möchte er noch zugedeckt werden?

Sorge gut für dich,

Damit du dich wirklich ganz einlassen kannst.

Und wenn du den guten Platz gefunden hast,

Dann lade ich dich ein,

Wie wir es immer machen,

Wenn wir uns nach innen wenden,

Mit einigen Atemzügen gut seufzend hörbar auszuatmen.

Dieses Seufzen erleichtert dem Körper,

Oberflächliche Anspannung loszulassen,

Die er gewohnheitsmäßig den ganzen Tag aufrecht hält.

Und du kannst wirklich spüren in deinem Körper,

Wie jeder Seufzer mehr Anspannung loslässt.

Und dabei ist es wichtig,

Dass du den Mund geöffnet lässt,

Dass dein Kiefergelenk,

Der Kiefermuskel sich jetzt entspannen darf,

Der stärkste Muskel deines Körpers,

Der gewohnheitsmäßig angespannt,

Wahrscheinlich verspannt ist und der jetzt mit jedem Seufzer ein bisschen mehr loslassen darf und ein bisschen mehr nach unten sinken darf,

Hängen darf.

Wenn du das heute zum ersten Mal machst,

Dann kann das etwas überraschend sein und vielleicht auch komisch anmuten für den Verstand,

Aber du musst wissen,

Dass wir über den Kiefer ganz viel Kontrolle ausüben den ganzen Tag.

Wir kontrollieren den Atem,

Wir kontrollieren die Gefühle,

Wir kontrollieren die Körperempfindungen,

Alles mit einer Anspannung im Kiefer verbunden.

Und wenn du den Kiefermuskel jetzt so gelöst lässt und der Atem dann die Möglichkeit hat,

In dich einzuströmen und aus dir wieder heraus zu strömen,

Wie dein Körper atmen möchte,

Dann ist das der entscheidende Punkt des Wandels.

Du bist dann nicht mehr in diesem Modus des Tuns,

Kontrollierens,

Planens und Machens,

Sondern du hast dann umgeschaltet in den Modus des Geschehenlassens,

Zulassens,

Dem Modus der Hingabe.

Ja,

Und so lade ich dich ein,

Wahrzunehmen,

Wie dein Körper atmen möchte jetzt.

Durch den geöffneten Mund,

Dass du mit deinem Wollen zurücktrittst,

Auch mit deinen Vorstellungen und Wünschen.

Also dass du ganz absichtslos bist,

Wenn du jetzt so deinen Atem wahrnimmst,

Ganz ohne Absicht und auch frei von jedem Urteil.

Du nimmst deine Atemzüge wahr und beurteilst nicht,

Ob sie vielleicht richtig oder falsch sind deiner Vorstellung nach.

Du hast auch keine Erwartung,

Dass vielleicht der Atem gleich tiefer werden müsste oder länger.

Jede Erwartung loslassen,

Denn jede Erwartung engt dich nur ein.

Du willst jetzt ganz leer erfahren,

Wie dein Atem geht und ganz offen sein,

Wie er sich vielleicht verändern möchte.

Du kannst ganz offen dafür sein,

Ob er tiefer wird oder ob er schneller wird,

Ohne den Atem zu machen,

Ohne ihn zu kontrollieren.

Du lässt ihn vollkommen frei.

Du kannst einfach mit deinem Atem sein.

Lässt all deine eigenen Wünsche los und Vorstellungen,

Wie es jetzt gut wäre zu atmen und hast auch keine Erwartung,

Dass der Atem sich vielleicht so und so verändert.

Dann bist du einfach absichtslos,

Eben buchstäblich leer.

Und dann kannst du einmal deinen Atem ganz bewusst wahrnehmen,

Ganz aufmerksam sein,

Wie er kommt und wie er geht.

Du verzichtest darauf,

Dich an frühere Erinnerungen und Erfahrungen zu erinnern,

Wie es vielleicht früher einmal war,

Als du deinen Atem beobachtet hast und so ruhig dagesessen hast.

Denn wenn du dich in Erinnerungen badest,

Dann würdest du das,

Was du jetzt wahrnimmst,

In diesem Augenblick bereits einfärben und verzerren.

Du verzichtest auch auf eigene Konzepte,

Die oft ganz blitzschnell und auch unbewusst in uns auftauchen.

Du bist wirklich bewusst mit deinem Atem und wirklich offen dafür,

Wann etwas Neues,

Unbewusstes und Unbekanntes auftaucht.

Du lässt auch das oberflächliche Verstehen-Wollen sein.

Ach,

Der Atem geht jetzt tiefer,

Bestimmt,

Weil ich losgelassen habe,

Nichts mehr verstehen wollen.

Einfach bewusst und aufmerksam den Atem lauschen.

Und wenn du so leer bist und so bewusst bist,

Dann bist du ganz automatisch liebevoll.

So voll von einer Liebe,

Die nichts braucht und nichts will,

Die einfach bedingungslos ist.

Es ist nicht wunderbar,

Dir selber so zu begegnen,

Dich selber so bedingungslos zu erfahren,

Deinen Atem bedingungslos zu lieben,

Wie er jetzt in dich einströmt und aus dir heraus fließt,

In diesem Augenblick.

Und du kannst in der Erfahrung dessen,

Was jetzt ist,

Ganz gesammelt bleiben.

Auch wenn du dann langsam in deiner Zeit die Augen wieder öffnest,

Kannst du genauso bewusst,

Aufmerksam,

Ohne eigenen Wunsch und ohne eigenen Plan die Außenwelt wahrnehmen.

Wenn du so die Außenwelt wahrnimmst in dieser Haltung,

Was löst das in dir aus?

Was fühlst du dann in deinem Herzen?

Was berührt dich dann?

Welches Gefühl berührt dich dann?

Und so bist du fühlend mit dir verbunden,

Mit deinem Herz,

Mit deiner Seele und kannst liebevoll,

Voller Liebe hinaus in die Welt gehen.

In mir ist jetzt Dankbarkeit dafür,

Dass ich dich begleiten durfte,

Dankbarkeit dafür,

Dass du dabei warst.

Alles Liebe,

Deine Simone.

Ja,

Schön,

Dass du dabei warst und mit mir die Reise gegangen bist,

Den Weg zu dir selbst.

Ich freue mich,

Wenn wir uns das nächste Mal zur nächsten Übung und Reise wieder treffen.

Alles,

Alles Liebe,

Deine Simone.

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