
11- Rauhnächte
Die Rauhnächte tragen einen ganz besonderen Zauber in sich, eine magische Zeit. Eine Zeit um über das alte Jahr zu reflektieren und Intensionen fürs neue Jahr zu setzen. Nimm dir die nächsten zwölf Tage etwas Zeit für dich. Heute ist der elfter Tag. Der elfte Tag der Rauhnächte wird der Energie gewidmet. Eine innere Energie die Licht und Vision geschenkt, die hilft die innere Mitte zu finden.
Transkription
Hallo.
Herzlich Willkommen.
Schön bist du heute wieder hier.
Mach es wie immer gemütlich auf deiner Matte,
Deinem Bett,
Deinem Sofa.
Mach es ganz bewusst.
Als wäre es das erste Mal,
Dass du dort hinliegst,
Dich zudeckst und es gemütlich machst.
Sei achtsam bei jeder dieser Bewegungen.
Entspann dein Gesicht,
Deinen Körper.
Komm ganz bei dir an.
Mach noch all die Bewegungen,
Die du brauchst,
Um immer ruhiger und stiller zu werden und mehr in den jetzigen Moment zu kommen.
Spüre deine Wirbelsäule,
Wie sie auf dem Boden auffliegt.
Platze zum Langwerden,
Wie es platzt zwischen jedem Wirbel.
Spüre von ganz unten bis ganz oben die Schädel,
Wo die Wirbelsäule durchgeht,
Die Bögen,
Die sie macht.
Denke an die Länge und an die Entspannung.
Spüre auch beim Einatmen,
Wie eine Energie die Wirbelsäule draufgeht,
Bis ins dritte Auge offen.
Das Ausatmen passiert wie von alleine.
Deine ganze Aufmerksamkeit ist bei der Einatmung.
Eine lange,
Lange Einatmung.
Wenn es schwierig ist,
Durch die Wirbelsäule fortzustellen,
Dann ist vom Bauch der ganze Oberkörper drauf bis zum dritten Auge,
Hier zwischen den Augenbrauen,
Oberhalb der Nase.
Ganz bewusst einatmen,
Von unten die Wirbelsäule durch den Oberkörper drauf,
Bis zwischen den Punkten,
Zwischen den Augenbrauen,
Bis ins dritte Auge.
Die Luft von alleine ausströmen,
Bis alle Luft draussen ist und ganz bewusst einatmen,
Deinem Rhythmus,
So wie es für dich jetzt gerade stimmt.
Bewusst tief einatmen.
Bei jedem Einatmen eine Energie spüren.
Die ganze Ausatmung lassen gehen.
Nimm noch zwei Atemzüge.
Ganz bewusst von unten nach oben einschnaufen,
Viel Energie aufnehmen und alles wieder lassen gehen.
Noch einmal dann.
Dann kommst du zu deinem natürlichen Atem zurück.
Du spürst die Nähe und lässt los.
Stell dir vor,
Wie du am Anfang eines Pfades bist.
Es wird rundherum ganz viel Natur.
Tief einschnaufen und die frische Luft in deinen Lungen spüren,
Aufnehmen.
Spüren,
Wie deine beiden Füsse fest am Boden stehen und der Körper bereit ist,
Den Pfad entlang zu gehen.
Stell dir vor,
Wie du ganz langsam und bewusst,
Schritt für Schritt diesen Pfaden entlang gehst.
Nimm wahr,
Wie der Druck deiner Füsse auf dem Boden ist,
Wie sich die Muskeln deiner Füsse bewegen,
Wie sich die sanften Preise auf deiner Haut bewegen.
Nimm eine Zeit,
Um die Umgebung anzuschauen,
Die Schönheit der Natur,
Die Ruhe,
Die Farben der Blumen,
Die Rutschen der Bäume,
Die Zwitschern der Vögel.
Du gehst ganz langsam und achtsam deinen Weg weiter.
Du lässt alle Gedanken los und konzentrierst dich komplett auf einen Moment.
Du spürst die Verbindung von deinem Körper zu diesem Pfad,
Als ob ihr eins wärt.
Jegliche Sorgen und Ablenkungen kannst du einfach vorbeiziehen lassen und du bist ganz im Jetzt.
Jeder Schritt hilft dir,
Eine tiefe Ruhe,
Eine Gelassenheit in dich aufzusteigen zu lassen.
Du fühlst dich ganz lebendig,
Verbunden mit allem um dich herum.
Es ist ganz einfach,
Ganz leicht,
Diesen Pfad entlang zu gehen und auch gegen das Ende dieses Pfads zu kommen.
Du bleibst dann nochmals stehen,
Nimmst nochmals die Natur um dich herum,
Spürst vielleicht auch die Dankbarkeit,
Dass du diesen Moment erleben durftest.
Es ist ganz achtsam auch,
Wie du hier stehst,
Die Füsse am Boden.
Dann lässt du auch die Natur nochmals hinter dir.
Du spürst,
Wie du auf dem Boden liegst,
In deinem Zimmer,
Auf deiner Matte,
Auf deinem Sofa,
Auf deinem Bett.
Du spürst den Körper dort liegen,
Der genau so bewusst und leicht und mit deiner Umgebung verwurzelt,
Wie du vorher auf diesem Pfad warst.
Nimm deinen ganzen Körper wahr.
Nimm den Raum um dich herum wahr.
Die Energie,
Die Luft um dich herum,
Der Atem in dir,
Die Bewegungen vom Körper durch deinen Atem.
Wird dir deiner ganz bewusst,
Seit ganzem Moment.
Du spürst nochmals die Wirbelsäule,
Die Länge,
Den Platz zwischen den Wirbeln.
Nochmals ein paar Atemzüge,
Wie am Anfang,
Von ganz unten bis ganz oben.
Ganz bewusst einatmen.
Das Ausatmen geht dann v.
A.
Nach Hause.
Du spürst die bewusste Wahrnehmung auf die Einatmung,
Die Wirbelsäule,
Durch den Oberkörper entlang,
Bis zum Punkt zwischen den Augenbrauen.
Stell dir diese Wirbelsäule vor.
Vielleicht musst du sie lange strecken,
Mit den Armen über den Kopf,
Um das Gefühl von Länge noch mehr zu unterstreichen,
Noch mehr zu spüren.
Mach all die Bewegungen,
Die du brauchst,
Um wieder in deinen Körper ganz bewusst zurück zu kommen.
Du kannst dich über die Seiten ins Sitzen zurückbewegen.
Im Sitzen nochmals die lange Wirbelsäule spüren,
Den Raum,
Den Platz.
Die Schultern und Hüfte sind entspannt,
Haben Kontakt zum Boden.
Mit dieser Leichtigkeit wünsche ich dir einen wunderschönen Tag und bis morgen.
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