
Atemübung & Meditation bei innerer Unruhe, Angst, Stress
by Anna Hahn
Diese Folge eignet sich unter anderem bei starker innerer Unruhe, Ängsten, Verzweiflung, Panik und/oder Stress. Sie unterstützt dich dabei, aus kreisenden, oft quälenden Gedanken auszusteigen, indem sie deine Aufmerksamkeit aufs Hier und Jetzt lenkt. Das verlängerte Ausatmen und die Atempausen tragen außerdem zur Aktivierung des Parasympathikus bei, d.h. zur Beruhigung deines Nervensystems.
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du da bist.
Diese Folge eignet sich ganz besonders bei Ängsten,
Unruhe und oder auch Stress.
Lass uns direkt beginnen.
Setze dich für die Übung aufrecht hin und rolle deine Schultern einige Male sanft nach hinten.
Versuche dabei zu spüren,
Wie sich dein Brustraum beim nach hinten Rollen der Schultern öffnet.
Wiederhole dies einige Male in deinem Tempo.
Lasse die Schultern nun nach unten sinken und wenn du soweit bist,
Schließe deine Augen oder senke den Blick alternativ etwas nach unten ab.
Platziere die linke Hand auf deinem Brustraum,
Die rechte auf dem Unterbauch.
Versuche mit deinen Handflächen zu spüren,
Wie sich mit dem Einatmen dein Bauch und dein Brustkorb heben,
Mit dem Ausatmen senken.
Verweile mit einem Teil deiner Aufmerksamkeit bei den Handflächen,
Während ich dir nun die Atemtechnik erkläre,
Die wir gleich gemeinsam praktizieren.
Sobald wir gleich gemeinsam loslegen,
Wirst du ruhig und tief einatmen und wenn du das Gefühl hast,
Dass du vollständig eingeatmet hast,
D.
H.
Deine Lungen gut gefüllt sind,
Dann nimmst du noch drei weitere kleine Atemzüge und hältst schließlich die Atemfülle für einen Augenblick an.
Danach atmest du ruhig und lange aus und wenn du das Gefühl hast,
Deine Lungen entleert zu haben,
Atmest du noch dreimal mehr aus und hältst schließlich die Atemlehre für einen Moment.
Ich mache es dir einmal vor.
Einatmen,
Dreimal mehr,
Halten,
Ausatmen,
Dreimal mehr,
Halten.
Wir üben das zweimal gemeinsam,
Bevor du in deinem eigenen Tempo ganz ohne mich fortfährst.
Einatmen,
Dreimal mehr,
Halten,
Ausatmen,
Dreimal mehr,
Halten.
Fahre jetzt in deinem Tempo und in einer für dich angenehmen Intensität für die nächsten drei Minuten fort.
Ich warte so lange auf dich.
Wiederhole die Übung ein letztes Mal und lasse den Atem anschließend wieder anstrengungslos und im eigenen Rhythmus fließen.
Sage dir nun gedanklich beim Einatmen,
Ich atme ein.
Mit dem Ausatmen sage dir,
Ich atme aus.
Der Atem folgt seinem eigenen Rhythmus,
Er fließt nun anstrengungslos ein und aus,
Ohne dein Zutun.
Ich atme ein,
Ich atme aus.
Vielleicht hilft dir der folgende tröstliche Gedanke,
Du bist nicht alleine.
Es gibt Menschen,
Die jetzt gerade in diesem Augenblick auch das empfinden,
Was du gerade empfindest,
Ängste,
Unruhe,
Vielleicht Verzweiflung,
Panik,
Du bist nicht alleine.
Bringe langsam wieder etwas Bewegung in deinen Körper,
Kreise die Schultern nach hinten und wenn du soweit bist,
Öffne wieder deine Augen.
Om Shanti.
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