19:20

Frieden finden.

by Svenja Krumpeter

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4.6
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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Eine Übung, die Dich darin unterstützt, Frieden zu finden und Groll, Wut, Enttäuschung und Verletzung loszulassen. Insbesondere dann, wenn Konflikte zäh und versteinert und Wunden tief sind und die Sprachlosigkeit groß: zum mehrmaligen Hören - Du wirst sanft bestärkt, dich zu öffnen, Versöhnung, Frieden und Heilung zuzulassen und alles Toxische und Hinderliche (endlich) abzugeben. Auch dann, wenn Dein "Konfliktpartner", warum auch immer, nicht (mehr) greifbar ist. Ideal zu kombinieren mit der Metta-Meditation, die hier in Kürze folgt.

Transkription

Hallo und herzlich Willkommen.

Diese Übung ist genau dann richtig für dich,

Wenn du dich befreien möchtest von Groll,

Enttäuschung,

Wut,

Traurigkeit,

Wenn du vergeben und loslassen möchtest,

Nicht weil du gut heißt,

Was passiert ist,

Sondern weil deine Seele Frieden verdient.

Richte dich zu Beginn der Übung ganz gemütlich und bequem ein,

Das kann im Sitzen oder im Liegen sein.

Nimm dir jetzt einen Moment,

Um eine für dich ganz angenehme Position zu finden.

Und wenn du jetzt so sitzt oder liegst und dich eingerichtet hast,

Deine Augen noch geöffnet sind,

Dann lade ich dich ein,

Sie jetzt zu schließen.

Wenn sich das für dich im Moment nicht gut anfühlt,

Dann lass deine Augen geöffnet,

Versuch aber dennoch deinem Sehsinn eine Pause zu gönnen,

Indem du dich für diese Übung auf nichts Optisches konzentrierst,

Nichts in deinen Fokus nimmst.

Und um jetzt so richtig in diesem Moment,

In dieser Übung und an deinem Platz anzukommen,

Atme ein paar Mal mit mir gemeinsam ganz intensiv,

Wenn es geht,

Bis in deinen Bauch hinein ein und lass ausatmend mal alles los,

Was da gerade so an Anspannung ist.

Und ein zweites Mal ein und ganz lang und langsam aus,

Loslassen und das dritte und letzte Mal ein und ganz sanft und langsam enden.

Und jetzt lass deine Atmung wieder ganz natürlich fließen,

Da gibt es überhaupt gar nichts zu verbessern oder zu optimieren.

Schau und fühl einfach mal hin,

Wie du einatmest und wie du ausatmest und dann sage dir innerlich Bei deiner nächsten Einatmung,

Ich atme Weichheit ein.

Und bei deiner Ausatmung,

Ich atme Härte und Unnachgiebigkeit aus.

Weichheit ein,

Härte und Unnachgiebigkeit aus und sprich dir das noch für ein paar weitere Atemzüge vor.

Begleite deine Ein- und Ausatmung mit dieser Vorstellung,

Wie Weichheit in dich hineinfließt,

Sich in dir ausbreitet,

Vielleicht hat sie eine Farbe oder vielleicht leuchtet sie und wie Härte und Unnachgiebigkeit mit einer Ausatmung aus dir hinausströmen.

Weichheit ein,

Härte und Unnachgiebigkeit aus.

Und wenn du magst,

Kannst du diese Vorstellung verstärken oder unterstützen,

Indem du deine Hände bei der Einatmung in einer öffnenden oder empfangenden Geste nach oben zeigen lässt,

Deine Handflächen nach oben drehst,

So als ob du etwas in ihnen aufnehmen wolltest und der Ausatmung nach unten drehst,

So als ob etwas,

Das sich in deinen Händen befindet,

Aus dir herausfließen könnte,

Aus deinen Händen fallen oder gleiten würde.

Ich atme Weichheit ein und Härte und Unnachgiebigkeit aus.

Ich atme Offenheit ein.

Ich atme Abwehr und Widerstand aus.

Ich atme Offenheit ein.

Abwehr und Widerstand aus.

Abwehr und Widerstand aus.

Ich atme Versöhnung ein.

Ich atme Reibung aus.

Versöhnung ein.

Reibung aus.

Und versuch mal mit jeder Ausatmung,

Mit der du das Ungesunde,

Das Hinderliche,

Das Toxische loslässt,

Auch körperlich immer weiter in die Weichheit,

In die Entspannung zu gehen.

Versöhnung ein und Reibung aus.

Ich atme Frieden ein und ich atme Kampf aus.

Frieden fließt in mich hinein und der Kampf aus mir heraus.

Frieden ein,

Kampf aus.

Ich atme Heilung ein und ich atme Verletzung aus.

Heilung ein,

Verletzung aus.

Verletzung aus.

Die Heilung kommt.

Die Verletzung geht.

Ich kehre zu mir selbst zurück.

Ich atme mich selber ein.

Ich finde wieder Platz in mir,

Weil ich all den Kampf,

Den Schmerz,

Die Knoten und Verstrickungen ausatme,

Mich selber ein.

All den Kampf,

Die Schmerzen,

Verstrickungen und Knoten aus.

Und um all das zu verstärken und zu unterstützen,

Versuch jetzt noch einmal für ein paar Atemzüge mit jeder Ausatmung ganz bewusst auch körperlich loszulassen.

All deine Muskeln entspannen zu lassen.

In deine Sitzunterlage oder deine Liegefläche zu sinken.

Nicht nur all den Groll,

Verletzung,

Reibung,

Härte abzugeben,

Sondern auch dein Gewicht vertrauensvoll tragen zu lassen,

Von deiner Unterlage ganz loszulassen,

Mit jeder Ausatmung ein bisschen mehr.

Und lass diese Worte noch einmal auf dich wirken.

Lass sie sich in dir ausbreiten,

Raum einnehmen,

Dich ausfüllen.

Weichheit,

Offenheit,

Versöhnung,

Frieden und Heilung Mit jedem Atemzug.

Ich lasse Weichheit zu.

Ich lasse Offenheit zu.

Ich öffne mich für Versöhnung.

Ich öffne mich für Frieden.

Und ich lasse Heilung geschehen.

Hier und heute entscheide ich mich zu vergeben.

Nicht,

Weil ich gutheiße,

Was passiert ist,

Sondern weil meine Seele Frieden verdient.

Diese Übung endet gleich mit dem Gong.

Und wenn du zurückkehrst in deinen Alltag und merkst,

Da ist ein Grundstein gelegt,

Aber es fällt dir noch schwer,

Da ist noch viel Versteinertes,

Altes,

Festsitzendes,

Dann kannst du jederzeit zu dieser Übung zurückkehren,

Die dich mit jedem Hören ein bisschen weicher machen wird,

Ein bisschen offener,

Dir den Weg zur Versöhnung ebnet,

Den Weg zum Frieden und den Weg zur Heilung.

Ich wünsche dir für diesen Weg von Herzen alles Gute und danke dir,

Dass du dir heute diese Zeit genommen hast.

Bis zum nächsten Mal.

© 2026 Svenja Krumpeter. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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