
Energie in Balance - Dein inneres Gleichgewicht finden
Kennst Du das auch, dass Du Dich oft erschöpft, kraftlos und ausgelaugt fühlst und einfach nicht mehr kannst? Fragst Du Dich vielleicht, wo eigentlich Deine ganze Energie hingeht, warum Du nicht richtig zufrieden bist, obwohl Du es doch eigentlich sein müsstest weil Du alles hast, was man so braucht und vielleicht sogar noch mehr? Dann kann es sein, dass Dein Energiehaushalt nicht so richtig in Balance ist und Du deshalb aus dem Gleichgewicht gekommen bist.
Transkription
Kennst Du das auch,
Dass Du Dich oft erschöpft,
Kraftlos und ausgelaugt fühlst und manchmal einfach nicht mehr kannst?
Und fragst Du Dich vielleicht,
Wo eigentlich Deine ganze Energie hingeht,
Warum Du nicht richtig zufrieden bist,
Obwohl Du das doch eigentlich sein müsstest,
Weil Du alles hast,
Was Du so brauchst und vielleicht sogar noch mehr?
Dann kann es sein,
Dass Dein Energiehaushalt nicht so richtig in Balance ist und Du deshalb aus dem Gleichgewicht gekommen bist,
Wie Du Deine innere Kraft wiederfinden und halten kannst und selbstbestimmt Grenzen setzt.
Darum geht es in dieser Episode.
Nein sagen lernen heißt ja auch Ja zu sich selbst sagen.
Leben lieben lassen,
Der Podcast zum Thema Persönlichkeit,
Beziehung und Selbstliebe.
Von und mit Claudia Bechert-Möckel.
Ein ganz herzliches Hallo an Dich und Willkommen zu einer neuen Ausgabe des Leben lieben lassen Podcast.
Ich bin Claudia,
Persönlichkeits- und Beziehungscoach und Expertin für Psychographie.
Ich unterstütze Menschen dabei,
Sich selbst und andere besser zu verstehen und gelingende Beziehungen zu führen.
Und in dieser Folge,
Da geht es um ein Thema,
Das mir ganz besonders am Herzen liegt und über das,
So finde ich,
Man gar nicht oft genug reden kann.
Deine einzigartige Energie,
Deine innere Kraft,
Dein einmaliges Sein,
Das dazu da ist,
Gelebt zu werden und zur Entfaltung zu kommen.
Es gibt Dich nämlich nicht noch mal auf der Welt.
Und auch deswegen ist Deine Energie und Dein Potenzial,
Das Du mit in diese Welt gebracht hast,
Unendlich wertvoll.
Und all das wartet darauf,
Einen Platz zu finden,
An dem es gebraucht wird,
Zu Deinem Wohle und zum Wohle aller.
Und stell Dir mal vor,
Wir würden das alle machen,
Unser Licht zum Leuchten zu bringen.
Dann ist das nichts egozentrisches,
Es strahlt dann nämlich weit über uns selbst hinaus und so wird es auch heller für andere und sie finden im besten Falle auch den Mut,
Sie selbst zu sein.
Ich liebe diese Vorstellung,
Wie wir mit all dem inneren Licht die Welt zu einem helleren,
Freundlicheren Ort machen,
Gerade jetzt,
Wo das Dunkle scheinbar so viel Raum einnimmt.
Also fangen wir am besten bei uns selbst an.
In dieser Folge lade ich Dich ein,
Zu schauen,
Was Dir wirklich Deine Energie raubt und wie Du es schaffen kannst,
Deine Akkus wieder aufzuladen.
Du erfährst,
Wie Dein Energiehaushalt wieder in Balance kommt und auch,
Wie Du Dich abgrenzen und Nein sagen lernen kannst.
Und so wie Du das von mir kennst,
Gibt's dafür auch wieder praktische Übungen.
Gleich.
Stell Dir doch mal Deine innere Kraft,
Deine ganze Aufmerksamkeit,
Dein Engagement,
Deine Zeit,
Deine Liebe,
All das,
Was Du zu geben hast,
So vor wie eine fließende Energie.
Eine Energie,
Die von Dir ausgeht und in die Welt hineinfließt.
Immer wieder aufs Neue.
Uns kommt das völlig normal vor,
Was soll denn daran schon besonders sein?
Aber hast Du Dich schon mal gefragt,
Wo diese Energie eigentlich herkommt?
Wer sorgt dafür,
Dass sie immer wieder zur Verfügung steht und auch,
Dass sie immer wieder aufgeladen wird?
Du sorgst dafür.
Im besten Falle.
Oder Du tust es eben nicht und dann wird Dein Energiehaushalt mit der Zeit aus dem Gleichgewicht geraten und dann fühlst Du Dich irgendwie leer,
Geschlaucht,
Vielleicht auch ausgebrannt.
Und ganz egal,
Ob Du Dir dann sagst,
Ich müsste mich aber doch besser fühlen,
Ich hab doch alles,
Ist Deine Energiebalance aus dem Lot,
Weil Du Deine Kraft nicht bewusst lenkst,
Sondern andere Menschen oder Umstände bestimmen,
Wofür sie gebraucht wird.
Und wenn das passiert,
Dann kannst Du Dich gar nicht wohl in Deinem Leben fühlen.
Denn was uns Energie gibt und was uns Energie nimmt,
Also was wir hinausfließen lassen und was wieder zu uns zurückströmt,
Das ist nicht etwa eine rationale oder vernünftige Entscheidung.
Es hat etwas mit unserem ganz individuellen So-Sein zu tun.
Und da wir nun mal verschieden sind,
Ist es auch ganz unterschiedlich,
Welche Kraftquellen wir haben und welche Menschen und Umstände zu Energieräubern für uns werden.
Wenn ich zum Beispiel meine Kraft in der Stille des Waldes auftanke,
Und Du lieber an Orten,
Wo tausende Menschen feiern,
Dann ist das ja erst einmal absolut okay.
Nur wär's gut,
Wenn wir eben auch darum wüssten,
Was uns gut tut.
Leider leben wir in einer Welt,
Die an alle die gleichen Erwartungen stellt und die gleichen Lebensregeln,
Und das ist tief in unseren Köpfen eingepflanzt.
Ich glaube sogar,
Das ist der Ursprung vieler leidvoller Selbstverbiegungen,
Selbstverleugnungen und von viel Traurigkeit und Freudlosigkeit.
Wir alle haben ein Recht darauf,
Uns entsprechen zu dürfen,
Die sein zu können,
Die wir wirklich sind und sein wollen,
Zu sich stehen zu können,
Sich selbst eine Erlaubnis und Ermächtigung zu geben,
Ein inneres Okay zu uns selbst zu sagen.
Wenn Dir zum Beispiel beigebracht wurde,
Dass Dein inneres Erfülltsein mit einer großen Erfolgskarriere und dem dicken Geld einhergeht,
Dann kann das ja tatsächlich so sein.
Es kann aber auch sein,
Dass Du das nur glaubst,
Dass es so sein müsste,
Und eigentlich sehr viel Energie in etwas steckst,
Das Dich innerlich unerfüllt zurücklässt.
Dann bist Du leider einem Irrtum aufgesessen und rennst an Dir selbst vorbei,
Mit dem Ergebnis,
Dass Du immer leerer und leerer wirst.
Und woran merkst Du das?
Ganz einfach,
Du merkst es daran,
Ob Du Dich dauerhaft wohl und erfüllt fühlst mit dem,
Was Du tust.
Gibt es Dir etwas?
Sinn?
Freude?
Wirksamkeit vielleicht?
Resonanz in irgendeiner Art?
Fließt etwas zu Dir zurück,
Das Dich wirklich bewegt und zum Schwingen bringt?
Und damit ist nicht gemeint,
Ob es da mal Schwierigkeiten oder Probleme gibt,
Irgendwas ist ja bekanntlich immer.
Ich meine,
Wer ist die Tendenz?
Was erfüllt sich in Dir mit dem,
Was Du tust?
Wenn Du es pragmatischer magst,
Dann frage ich Dich ganz einfach,
Wie froh macht es sich auf einer Skala von 0 bis 10,
Wenn 10 ganz fantastisch ist und 0 öde?
Dein innerer Maßstab ist entscheidend für den Wert Deiner Erfahrungen und Deiner Zufriedenheit,
Nicht der äußere.
Wenn Du sehr viel Energie,
Kraft,
Zeit,
Aufmerksamkeit in etwas investierst,
Bei dem für Dich wenig zurückfließt,
Verlierst Du auf Dauer Deine innere Balance.
Man kann sich das selbst mit einer einfachen Methode bildhaft machen,
Und ich teile gerne in diesem Podcast mein Handwerkszeug,
Damit Du damit Deine ganz persönlichen eigenen Erfahrungen machen kannst.
Die folgende Übung ist eine Art Energiebilanz Deiner Persönlichkeit.
Wo geht Deine Energie verloren und wo könntest Du vielleicht einen Ausgleich schaffen,
Um die Balance zu finden?
Darum geht es dabei.
Wie immer ist sie besonders wirksam,
Wenn Du dafür Zettel und Stift zur Hand nimmst.
Rot,
Grün und Schwarz wären gut,
Aber Du kannst die Übung auch ganz hervorragend in Deiner Vorstellung machen,
Wenn Du mich vielleicht gerade beim Autofahren,
Beim Sport oder beim Putzen hörst.
Stell Dir einmal vor,
Du setzt einen schönen runden Kreis an das Zentrum des Blattes.
Und nun schreibst Du mit großen Buchstaben ICH hinein.
Und jetzt stell Dir doch einmal all die Themenbereiche vor,
Die in Deinem Leben eine Rolle spielen.
Dein Job vielleicht,
Deine Familie,
Der Haushalt,
Sport,
Freunde,
Liebe,
Partnerschaft,
Hobbys?
Alles,
Was in Deinem Leben wichtig ist und dort Raum einnimmt,
Auch Menschen,
Situationen,
Umstände oder Dinge,
Bekommt nun einen Platz auf Deinem Blatt und einen schönen runden Kreis drumherum.
Und Du sortierst und verteilst das alles um das ICH,
Das Du schon vorher eingezeichnet hast,
Herum und malst es auf.
Und je nachdem,
Ob diese Menschen,
Dinge,
Umstände in Deinem Leben sehr,
Sehr wichtig für Dich sind oder auf der Prioritätenliste nicht ganz so weit oben stehen,
Kannst Du ihnen näher oder weiter entfernt von Deinem ICH-Bereich einen Platz zu weisen.
Was wichtig für Dich ist,
Ist nahe bei Deinem ICH-Kreis,
Den Du gemalt hast.
Was weniger wichtig ist,
Ist weiter weg von Dir.
Ist Dir zum Beispiel Dein Job sehr,
Sehr wichtig,
Also hat das was mit Deinem Herzen zu tun?
Dann lass den doch sehr nahe an Dich ran.
Ist es einfach nur ein Job,
Dann stell ihn weiter weg.
Ist Dir Deine Beziehung wichtig?
Dann findet sie Platz in der Nähe Deines ICH-Kreises.
Wenn sie Dir weniger bedeutet,
Was allein schon mal eine sehr interessante Beobachtung ist,
Dann gib ihr eine andere Position in Deiner Vorstellung oder auf Deinem Blatt,
So wie es für Dich stimmig ist.
Alles,
Was in Deinem Leben vorkommt und von Bedeutung ist,
Verteilst Du in Deiner Vorstellung oder real auf dem Blatt.
Lass Dir ruhig einen kleinen Moment Zeit dafür.
Und wenn Du jetzt das Wichtigste für Dich zusammengetragen hast,
Dann stellst Du Dir vor,
Wie Du mit Deinem grünen Stift Energiepfeile einzeichnest,
Zu den Dingen,
Menschen und Umständen,
Die in Deinem Leben eine Bedeutung haben.
Wenn Du kannst,
Mach es ganz real mit Zettel und Stift.
Du gehst von Deinem ICH-Bereich aus,
Den Du zuerst auf das Blatt gebracht hast,
Und zeichnest von dort aus mit grünen Pfeile zu allen anderen Positionen in Deinem Leben.
Und je nachdem,
Wie viel Energie Du in diese Gegebenheiten und Umstände hineingibst,
Umso dicker darf Dein grüner Pfeil in diesem Bereich sein.
Wenn zum Beispiel Dein Job Dich sehr viel Kraft kostet oder sehr zeitintensiv ist oder beides,
Dann machst Du einen richtig dicken grünen Pfeil dorthin.
Dort gibst Du ja schließlich auch viel Energie hinein.
Deine Beziehung,
Was fließt dahin?
Was gibst Du dort hinein?
Liebe?
Achtung?
Geduld?
Zeit?
Aufmerksamkeit?
All das ist ja Energie!
Zeichne für alle Lebensbereiche auf Deinem Blatt oder an Deiner Vorstellung einen mehr oder weniger dicken grünen Pfeil.
Und dann schaust Du mal,
Wo ist eigentlich der dickste Pfeil,
Wo sind die dünneren?
Wo fließt Deine Energie hin und stimmt das eigentlich mit Deinen Prioritäten überein?
Bekommen die Dinge,
Die Dir sehr wichtig sind und die auch sehr nah an Dir dran sind Dir also sehr zu Herzen gehen,
Auch die meiste Energie?
Oder ist es so,
Dass die entfernteren Dinge die meiste Energie beanspruchen?
Möglich,
Dass schon dabei erste Aha-Effekte in Dir auftreten.
Und jetzt setzen wir noch einen drauf und schalten noch eine Erkenntnisstufe höher.
Und das ist wirklich spannend!
Stell Dir jetzt mal vor,
Wie Du mit roten Pfeilen markierst,
Was von diesen Lebensbereichen,
In die Du Energie steckst,
An Energie zu Dir zurückfließt.
Verwende auch hier wieder dickere und dünnere rote Pfeile,
Die Deine Energie symbolisieren,
Die zu Dir hinfließt aus den verschiedensten Lebensbereichen von Menschen und Umständen in Deinem Leben.
Du investierst sehr viel Energie und Engagement,
Liebe,
In die Beziehung zu einem bestimmten Menschen,
Der Dir wichtig ist?
Okay,
Wunderbar!
Und hast Du auch das Gefühl,
Es fließt auch etwas zu Dir hin,
Von diesem für Dich so wichtigen Menschen?
Zeit,
Aufmerksamkeit,
Liebe,
Kraft,
Interesse?
Ist das Fließen einigermaßen in Balance?
Oder gibt es da ein starkes Ungleichgewicht der Energien?
Wie viel Zeit investierst Du in Deine Arbeit und wie viel Deiner Kraft?
Und wie viel an Erfülltheit,
An Energie kommt davon zu Dir zurück?
Wenn Du das für jeden Einzelnen Deiner Lebensbereiche gemacht hast,
Die roten und die golden Pfeile einzeichnen,
Dicker oder dünner,
Je nachdem,
Wie viel Energie hin- oder herfließt,
Dann hast Du ein gutes Bild davon,
Wo die Energiefresse an Deinem Leben sind und wo das steckt,
Was Dich eigentlich auffüllt,
Was Dich nähert und kräftigt.
Was fällt Dir auf?
Wo versackt denn eigentlich ein Großteil Deiner Energie,
Die Du gibst?
Und wo fließt nur ein spärliches Rinnsaal zurück?
Vielleicht fällt Dir auch bei Deiner Energiebilanz auf,
Dass Du 80% Deiner Energie in einen Job steckst,
Von dem Du zwar die drei großen Gs bekommst,
Geld,
Gold und Geschenke,
Und es ist auch nice to have,
Aber es ist eben nicht das,
Was Dich wirklich erfüllt.
Denn das ist sehr individuell,
Wie schon gesagt.
Und es geht hier nicht darum,
Ein besserer oder besonders ehrenhafter Mensch zu sein,
Es geht darum,
Was fühlt mich wirklich innen aus?
Und vielen Menschen geht es so.
Natürlich ist es schön,
Etwas zu haben und etwas Wichtiges zu tun,
Und es ist nichts gegen Wohlstand einzuwenden.
Aber es ist eben nicht das Sein.
Sein ist nicht haben und auch nicht tun.
Sein hat etwas mit Sinn und mit Erfülltheit zu tun,
Mit Wirksamkeit und mit etwas beitragen.
Das hat die Wissenschaft gründlichst erforscht.
Allein übers Tun und Haben zum Sein zu kommen,
Wird nicht funktionieren.
Wenn wir aber etwas tun,
Was uns erfüllt,
Dann können wir damit auch das Sein beeinflussen.
Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt,
Aber wie viele Menschen siehst Du eigentlich wirklich um Dich herum,
Die leuchten,
Die von irgendetwas erfüllt sind,
Die eine Vision für ihr Leben haben und eine Mission,
Also etwas,
Das sie als ihre Aufgabe oder ihren Anteil am Großen und Ganzen erkannt haben?
Zum Glück,
Das ist meine Beobachtung,
Werden es immer mehr und es macht mir echt Hoffnung für uns und die Welt mit all ihren Widerständen und Hindernissen und dunklen Ecken.
Und der erste Schritt zum großen Gleichgewicht,
Der liegt bei uns selbst,
Uns immer wieder in Balance zu bringen.
Innere und äußere Energiequellen All das,
Was Du zu geben hast und was Du geben möchtest,
Muss ja zuerst einmal in Dir vorhanden sein.
Es kommt aus der Energie im Außen,
Die zu Dir hinströmt,
Von Menschen,
Dingen und Umständen,
Die Dich begeistern,
Glücklich machen und erfüllen,
Die Spaß oder Freude machen und Dein Herz höher schlagen lassen.
Und die Energie kommt aus Deinen inneren Kraftquellen,
Deinen Werten,
Den Bedürfnissen,
Die Du Dir selbst erfüllst,
Zum Beispiel auch Ruhe und Zeit für Dich.
Und deshalb ist es so wichtig,
Dass wir,
So gut es irgendwie geht,
Gestalterisch auf unser Leben Einfluss nehmen,
Damit unsere ganz persönliche Energiebilanz für uns im Einklang sein kann.
Und wenn Du bei der Energiebilanzübung festgestellt hast,
Dass Dein Energiehaushalt nicht in Balance ist,
Dann ist das zuerst einmal ein Hinweis darauf,
Dass Du Dich damit beschäftigen darfst.
Keine Angst bitte und keine Überforderung,
Du musst nicht gleich alles über Bord werfen.
Die Taktik der kleinen Schritte kann hier schon sehr,
Sehr viel bewirken.
Allein sich die eigene Dysbalance im Energiehaushalt bewusst zu machen,
Ist schon ein wunderbarer erster Schritt.
Und dann stell Dir gerne folgende Fragen.
In welche Lebensbereiche könnte ich etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit investieren,
Weil dort sehr viel zu mir zurückfließt,
Was mich wirklich erfüllt?
Ich aber im Moment sehr wenig in diesen Bereich investiere.
Wo könnte ich ein wenig meiner Kraft und meiner Energie zurückfahren,
Weil die Energiebilanz in diesem Bereich besonders schlecht ist und nur wenig zu mir zurückkommt?
Gibt es Menschen,
Situationen,
Bereiche,
Die ich sogar loslassen könnte,
Weil sie regelrechte Energieräuber darstellen?
Und gibt es irgendwas,
Das noch gar keine Bedeutung in meinem Leben hat,
Von dem ich mir aber vorstelle,
Dass es mir sehr viel Energie geben könnte?
Wie könnte ich etwas davon in mein Leben holen?
Ich sag's wirklich gerne nochmal.
Es sind die kleinen Schritte,
Die Baby-Steps,
Die die Veränderungen ins Rollen bringen.
Mach's einfach.
Fang an und mach's Dir einfach.
Du kennst ja meinen Lieblingsspruch.
Alles ist besser,
Als zu warten und resigniert in der eigenen Kraftlosigkeit zu verharren.
Und das ganz,
Ganz Wunderbare ist,
Sobald Du anfängst,
Deinen eigenen Energiehaushalt selbst zu managen,
Spürst Du die Verbesserungen sofort.
Es geht um Verbesserungen,
Nicht um Perfektion.
Und das zu merken,
Das macht Lust auf mehr.
Ich verspreche es Dir.
Wenn Du nämlich nicht Dein eigener Energiemanager wirst,
Dann werden andere Deine Energie lenken.
Und ob Dir das dann gefällt oder ob Du Dich dabei wohlfühlst,
Das steht auf einem ganz anderen Blatt.
Wie ich schon am Anfang gesagt habe,
Was uns erfüllt oder uns aussaugt,
Das ist total unterschiedlich.
Denn wir sind nicht gleich,
Wir sind verschieden,
Wenn auch gleichwertig.
Und all die Menschen um Dich rum,
Dein Chef oder auch die Gesellschaft,
Die haben ja ihre ganz eigene Vorstellung davon,
Wie Deine Energie gut eingesetzt und verwendet werden sollte.
Und das ist auch erstmal okay.
Aber wenn Du jeden ans Steuer Deines Lebens lässt,
Dann geht die Reise in jede mögliche Richtung,
Nur nicht in Deine.
Und da niemand zuständig ist für Deine Erfülltheit und Lebenszufriedenheit,
Außer Du selbst,
Ist es wichtig,
Selbst zu bestimmen,
Wohin Du Deine Energie lenken möchtest,
Und sie so einzusetzen,
Dass Du aus dem Vollen schöpfen kannst.
Denn dann kannst Du auch sehr,
Sehr viel geben.
Die Hürde dabei ist nur,
Dass wir immer wieder den Mut finden müssen,
Für andere auch mal unbequem zu sein,
Als eigenwillig dazustehen,
Auf Unverständnis zu stoßen,
Wenn wir an uns selbst festhalten wollen.
Aber das ist der Preis für die Selbstbestimmtheit und die innere Ausgewogenheit.
Wir sind nicht auf der Welt,
Um es allen recht zu machen.
Die eigene Energie in Balance zu halten,
Ist keine einmalige Sache.
Es lohnt sich,
Immer wieder zu schauen,
Wie es gerade um die eigene innere Ausgewogenheit und das innere Gleichgewicht steht.
Das Leben ist ja schließlich in Bewegung,
Da kommen immer wieder neue Einflüsse auf uns zu,
Und deswegen dürfen wir uns auch immer wieder selbst ausbalancieren.
Wie schnell es gehen kann,
Dass sich die innere Balance verschiebt,
Da möchte ich ein ganz persönliches Beispiel mit dir teilen.
Ich bin als Podcasterin ja auch mit anderen Podcastern vernetzt und so kam eine Einladung an mich heran,
An einem gemeinsamen Podcastprojekt mitzumachen.
Ich fand die Idee dazu auch mega toll und diese momentane Begeisterung hat mich dazu gebracht,
Dass ich mich spontan bereit erklärt habe,
Mitzumachen,
Ohne das erst einmal sacken zu lassen und darüber nachzudenken,
Ob ich das auch schaffen kann,
Ob ich dafür auch genügend Energie habe und haben will.
Eigentlich warte ich nämlich gerne in meine emotionale Welle ab,
Weil ich ja von mir weiß,
Dass die Sache mit der Begeisterung bei mir auch manchmal wieder abflachen kann.
Und so kam es dann auch.
Ein paar Tage später fand ich das Projekt immer noch toll,
Aber mir wurde klar,
Dass es nice to have war,
Dort mitzumachen,
Aber auf meiner Prioritätenliste stand es nicht so sehr weit vorn.
Dafür würde es mich aber sehr viel Zeit,
Kreativität und Energie kosten.
Jetzt saß ich in der Falle,
Denn ich halte super gerne meine Zusagen ein und ich mag es gar nicht,
Rumzueiern oder einen Rückzieher zu machen.
Andererseits,
Was war denn meine Alternative?
Wenn ich dabei blieb,
Würde ich gegen mich selbst handeln.
Ich würde dabei die Freude an dem Projekt verlieren,
Es würde mich zeitlich sehr belasten.
Noch eine Pflicht.
Und wem bitteschön soll denn das nützen?
Das würde keine Win-Win-Situation mehr ergeben.
Also habe ich es getan,
Ich bin zurückgerodert.
Ich habe zu dem Organisator gesagt,
Du es tut mir leid,
Dass es so ein Hin und Her mit mir ist.
Mir ist klar geworden,
Dass ich zu schnell Ja gesagt habe und dass ich dafür im Moment eigentlich gar nicht genug Energie habe,
Obwohl ich die Sache sehr toll finde.
Bitte streich mich wieder aus dem Projekt.
Hm,
War das schön?
Nein.
Aber es war echt und es war wirklich befreiend.
Es war eine weitere Übung im Balance halten und dabei darf man auch mal ungeschickt sein.
Ein Nein zu anderen ist ja oft auch ein Ja zu dir selbst.
Nein sagen ist schwierig,
Ich weiß.
Wir wollen niemandem auf die Füße treten,
Wir wollen nicht unbequem sein,
Wir wollen nicht,
Dass uns andere ablehnen oder Schwierigkeiten mit uns haben.
Eine ganze Folge habe ich schon über die Kunst des Neinsagens gemacht und wie immer findest du sie in den Shownotes dieser Episode,
Zum Nachlesen und Nachhören und auch auf meine Website leben-lieben-lassen.
De.
Das Wichtigste am Nein sagen ist,
Dass du dir darüber bewusst wirst,
Warum es in diesem Moment so wichtig ist.
Was es auf lange Sicht bedeuten würde,
Wenn du innen Nein denkst und fühlst und außen Ja machst.
Im Außen hast du kurzfristig einen Konflikt vermieden,
Vielleicht.
Langfristig agierst du aber gegen dich selbst und du hast den Konflikt in deinem Inneren.
Deine Bedürfnisse kommen nicht vor,
Du verlierst Energie,
Wirst frustriert und strengst dich an und es wird immer schwerer aus der Nummer wieder rauszukommen.
Ich mache mir das immer ganz deutlich,
Was die Konsequenz sein wird,
Wenn ich es jetzt verschleppe.
Das hilft mir dann,
Anlauf zu nehmen und über die Nein-Hürde doch noch drüber zu steigen.
Und je nach Situation sage ich es dann ganz klar und direkt und füge eine ganz kurze Erklärung an und halte das Missgefühl aus,
Das ich damit erzeuge.
Ich lege mir dann auch immer schon eine Nein-Verstärkung zurecht,
Wenn mein Gegenüber mich überreden will oder überzeugen.
Oder aber ich verwende das sogenannte freundliche Nein,
Man könnte es auch das diplomatische Nein nennen und das hat drei Schritte.
Schritt 1 – Wertschätzung für dein Gegenüber und dessen Absicht.
Das ist eine wirklich schöne Idee,
Sich mal wieder zu treffen.
Schritt 2 – Ein klares,
Kurzes Nein.
Ohne Ausflüchte und lange Erklärungen.
Ich habe gemerkt,
Dass für mich heute nicht der ideale Tag ist.
Schritt 3 – Die Alternative.
Wie wäre es,
Wenn wir uns für nächste Woche verabreden,
Ist das auch okay für dich?
Die Kunst ist,
Beim freundlichen Nein anstatt der Diskussion über das Warum,
Also den Grund deines Neins,
Sofort zu einer Alternative überzuleiten.
Dann musst du keine Ausflüchte ersinnen und auch nicht über deine Gründe diskutieren.
Wie das ganz genau geht,
Das hörst du am besten nochmal ganz ausführlich in der entsprechenden Episode übers Nein sagen oder im Blogartikel auf der Website.
Ich lerne unwahrscheinlich viel von meinen Klienten und von meiner Klientin Astrid habe ich die Begriffe Müssungen,
Wollungen und Dürfungen übernommen.
Ist das nicht geil?
Wenn unser Leben nur aus Müssungen besteht,
Also aus Verpflichtungen,
Aus Anstrengenden,
Dann geht uns unsere Energie flöten.
Wir sollten viel mehr nach Wollungen und Dürfungen Ausschau halten.
Also frage dich,
Wenn du ein Tortendiagramm malen würdest,
Wie groß wäre der Anteil deiner ganz persönlichen Müssungen,
Wollungen und Dürfungen in deinem Leben?
Sich das vorzustellen oder aufzuzeichnen,
Auch das ist Energiearbeit und der erste Schritt ist immer die Erkenntnis oder dass wir uns ein Bild davon machen.
Wo kannst du vielleicht die Müssungen ein wenig zurückfahren und mehr Dürfungen erlauben?
Wie kriegst du für dich eine innere Balance hin?
Es lohnt sich,
Sich mit dieser Frage zu beschäftigen.
Kraftlinge dagegen,
Das ist meine eigene Wortkreation.
Ich verwende dieses Wort für alles,
Was mich erfüllt,
Was mir Energie gibt,
Mich begeistert und mein Herz höher schlagen lässt,
Kurz für alles,
Das mich zum Leuchten bringt.
Das können Kraftorte sein,
Wie mein geliebter Wald oder das Haus,
In dem ich lebe.
Mein Meditationsplatz ist ein Kraftort.
Meine Arbeit ist auch ein Kraftling für mich.
Ich mag eigentlich gar nicht so gerne Arbeit sagen,
Denn ich liebe einfach so sehr,
Was ich tue.
Ich gebe sehr viel an Energie dort hinein,
Aber es fließt ja auch so viel zu mir zurück.
Die Herzensmenschen in meinem Leben,
Das sind Kraftwesen,
Meine Hundefreundin Sarah,
Aber eben auch innere Kraftquellen,
Wie Zeit mit mir selbst,
Kreativ zu sein,
Etwas zu lernen,
Zu ergründen,
Zu verstehen und auch Meditationen gehören dazu und vieles andere mehr.
Und du?
Was sind eigentlich deine ganz persönlichen Kraftlinge?
Nimm dir die Zeit,
Darüber nachzudenken und sie in dein Leben zu holen und tu es jetzt.
Es lohnt sich.
Wie hat doch nochmal ein Klient dieser Tage zu mir gesagt?
Ich bin jetzt 38 und ich habe mich gefragt,
Wann will ich denn endlich mal richtig anfangen,
Mein Leben zu leben?
Genau das ist es.
Wohlgemerkt,
Dieser Klient ist von außen betrachtet sehr erfolgreich und mit allem,
Was man sich so vorstellt.
Aber innen,
Innen war er es eben nicht.
Und er ist dabei,
Das zu ändern und es ist eine super tolle Erfahrung,
Ihn dabei zu begleiten und zu sehen,
Wie er sich Stück für Stück von sich selbst wieder zurückholt.
Erlaube du selbst zu sein.
Es ist sonst niemand da,
Der das für dich übernehmen könnte.
Du bist richtig,
So wie du bist und es ist an dir,
Dafür zu sorgen,
Dass du das auch lebst.
Jeder kleine Schritt hin zu dir zählt.
Treffen Sie Ihren Lehrer
