
Abends Runterkommen Bei Sommerhitze
Diese geführte Meditation hilft dir dabei, abends trotz Sommerhitze etwas zur Ruhe zu kommen. Über Atem, Körperwahrnehmung und positive Sinneseindrücke darf deine Aufmerksamkeit weicher werden, ohne gegen die Wärme kämpfen zu müssen. Ideal für warme Sommerabende, an denen dein Körper schwer abschalten kann.
Transkription
Wenn es bei dir heute warm ist und dein Körper schwer zur Ruhe kommt,
Dann bist du hier genau richtig.
Vielleicht fühlt sich die Luft gerade dicht an.
Vielleicht ist dein Körper aufgeheizt.
Vielleicht merkst du.
.
.
Wie die Wärme dich unruhig macht.
Das alles musst du gar nicht wegschieben.
Und du musst dich auch nicht perfekt entspannen.
Es reicht für einen Moment,
Etwas weicher zu werden.
Soweit es eben gerade möglich ist.
Such dir eine Position,
Die sich in diesem Moment okay anfühlt.
Nicht perfekt.
Nur etwas angenehmer.
Vielleicht kannst du deine Schultern sinken lassen.
Vielleicht den Kiefer lockern.
Vielleicht entsteht etwas Raum zwischen deinem Ober- und deinem Unterkiefer.
Du musst gerade nichts leisten.
Du musst aber auch nicht entspannen.
Bring deine Aufmerksamkeit zu der Unterlage unter dir.
Spüre den Kontakt deines Körpers.
Vielleicht am Rücken.
An den Beinen.
An den Füßen.
Oder an den Händen.
Vielleicht gibt es irgendwo eine Stelle,
Die sich neutral anfühlt.
Nicht zu heiß.
Nicht zu unangenehm.
Einfach neutral.
Bleib mit deiner Aufmerksamkeit für einen Moment dort.
Und nun richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
Nicht um ihn zu verändern.
Nur um ihn zu bemerken.
Ein.
Und aus.
Vielleicht darf die Ausatmung ein kleines bisschen länger werden.
Ganz sanft.
Ohne Druck.
Ein.
Und etwas länger aus.
Mit jeder Ausatmung darf dein Körper ein kleines bisschen weniger kämpfen.
Vielleicht kannst du jetzt deine Aufmerksamkeit für einen Moment nach außen richten.
Was kannst du hören?
Vielleicht Geräusche von draußen.
Stimmen.
Wind.
Autos in der Ferne.
Oder einfach nur stille.
Du musst nichts davon bewerten.
Du hörst es einfach.
Und bleibst hier.
Nimm nun wahr,
Ob es irgendwo eine kleine angenehme Empfindung gibt.
Vielleicht ein leichter Luftzug auf der Haut.
Vielleicht ein kühlerer Bereich an den Händen.
Vielleicht der Stoff auf deiner Haut.
Vielleicht die Ruhe des Raums.
Vielleicht einfach der Moment,
In dem nichts weiter passieren muss.
Es muss nichts Großes sein.
Ein kleiner,
Angenehmer Eindruck reicht.
Und vielleicht ist die Wärme weiterhin da.
Und gleichzeitig gibt es aber noch anderes.
Kontakt Atem.
Geräusche.
Vielleicht ein bisschen Luft.
Vielleicht ein bisschen Ruhe.
Die Wärme muss nicht verschwinden,
Damit du ruhiger werden kannst.
Du darfst sie bemerken und deine Aufmerksamkeit trotzdem weicher werden lassen.
Spüre noch einmal deinen Körper.
Die Füße.
Die Beine.
Den Rücken.
Die Schultern.
Das Gesicht.
Vielleicht kann dein Körper ein kleines bisschen schwerer werden.
Nicht kalt,
Nicht perfekt entspannt.
Nur ein wenig ruhiger.
Ein wenig weniger angespannt.
Ein wenig mehr hier.
Der Abend darf langsamer werden,
Auch wenn es warm ist.
Du musst nichts erzwingen.
Du musst nicht gegen die Wärme kämpfen.
Du kannst immer zurückkommen zu deinem Atem.
Zu deinem Körper.
Zu einem oder mehreren kleinen angenehmen Sinneseindrücken.
Mehr ist gerade gar nicht nötig.
Und wenn du magst.
.
.
Bleib einfach noch einen Moment hier.
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